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JOHANNES VAN BERGEN - STADTWERKE SCHWÄBISCH HALL GMBH

Johannes van Bergen, Jahrgang 1950, ist Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH. Insgesamt ist Johannes van Bergen in sieben Gesellschaften Geschäftsführer und in drei Gesellschaften Aufsichtsratmitglied, die sich weitgehend mit Fragen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit beschäftigen.

Die unter seiner Geschäftsführung bei der Stadtwerke Schwäbisch-Hall GmbH im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit umgesetzten Maßnahmen sind sehr umfangreich. Aktiver Umweltschutz gehört zu den Unternehmenszielen der Stadtwerke. Dass das Unternehmen hierbei sehr erfolgreich ist, belegt unter anderem die Auszeichnung der Stadtwerke mit dem Europäischen Solarpreis 1998 in Bonn für die umfassende Förderung erneuerbarer Energien. Gründe dafür, dass die Stadtwerke diese Anerkennung erhielten, waren die Wasser- und Windkraftnutzung, das Fotovoltaik-Förderprogramm, die hohe Eigenstromerzeugung von rund 60 % mit innovativer KWK-Technologie.

Auch in der Folgezeit engagierte sich die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH weiterhin auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. In den Jahren 2000 und 2001 wurden zwei große 100 kW Fotovoltaikanlagen in Schwäbisch Hall realisiert. Zudem beteiligte sich das Unternehmen beim Bau einer Bürgerwindstromanlage in Veinau und eine weitere Solarstromanlage wurde auf dem Werkhof der Stadt Schwäbisch Hall realisiert.

Neben den erneuerbaren Energien setzen die Stadtwerke auf die Nutzung der Wärme aus Kraft-Wärme-Kupplung, die bei der Elektrizitätserzeugung anfällt sowie auf den Energieträger Erdgas, der gegenüber anderen fossilen Brennstoffen sehr geringe Emissionswerte aufweist.

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH gehört in Deutschland zu den führenden Unternehmen im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung und setzt auf Energieeffizienz in der Energieerzeugung. Immer wieder bemängelt Johannes van Bergen auch in den Medien, dass die großen Energiekonzerne im Gegensatz zu den Stadtwerken immer noch Kraftwerke betreiben, bei denen rund zwei Drittel der eingesetzten Energie als ungenutzte Abwärme verschwendet wird. Für den Geschäftsführer ist die Kraft-Wärme-Kopplung unter anderem auch ein wichtiges Instrument, um sukzessive auf erneuerbare Energien im Bereich der Strom- und Wärmeversorgung überzugehen.

In Zukunft sind in Schwäbisch Hall Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit geplant, die die Stadt Schwäbisch Hall im Energiebereich auf 100 Prozent erneuerbare Energien umstellen sollen. Dazu gehört der weitere Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung auf der Basis von Biomasse, als auch eine große Bioerdgasanlage, sowie weitere Investitionen im Bereich Fotovoltaik und Windkraftwerke, unter anderem auch die Beteiligung an Offshore-Kraftwerken.

Auch durch seine Mitarbeit in externen Gremien engagiert sich Johannes van Bergen zum Wohl von Umweltschutz und Nachhaltigkeit. So ist er bereits seit dem Jahr 1981 Mitglied des Arbeitskreises Blockheizkraftwerke und Gasturbinentechnik, kurz ASUE. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Kraft-Wärme-Kopplung, für deren verstärkten Einsatz in der Praxis sich Johannes van Bergen einsetzt. Von 2001 bis 2007 war er daher außerdem Präsident des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung – B.KWK und nach dieser Zeit Mitglied des Vorstands des B.KWK.

Für seine Konzeptionen, eine Mittelstadt wie Schwäbisch Hall mit ca. 37.000 Einwohnern auf eine effiziente und auf erneuerbare Energien basierende Energieversorgung umzubauen erhält Johannes van Bergen den B.A.U.M-Umweltpreis 2008.


 



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