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UNIVERSITÄTSKLINIKUM HAMBURG-EPPENDORF ALS "ÖKOLOGISCHES KRANKENHAUS" AUSGEZEICHNET

Im Leitbild des Universitäts-Klinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist die Nachhaltigkeit und das Programm "Grünes Universitätsklinikum Eppendorf" fest verankert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden kontinuierlich fortgebildet durch den Austausch mit anderen Kliniken, über Fachzeitschriften und Fachtagungen und durch die Mitgliedschaft in Netzwerken. Die Klinik ist nach DIN ISO 50001 zertifiziert und trägt das Qualitätssiegel als familienfreundliches Unternehmen. Maßnahmen in diesem Jahr sind die Mitarbeiteraktivierung zur Beteiligung beim Energiesparen und weitere technische Effizienzsteigerungsmaßnahmen (Beleuchtung und Brauchwarmwasserbewertung).

Der Wärmeverbrauch von 57.974.000 Kilowattstunden (kwh) im Jahr 2013 ging auf 49.435.000 kwh im Jahr 2015 (= Minus von 14,7 %!) zurück, der Stromverbrauch sank von 50.913.508 kwh im Jahr 2013 auf 38.204.329 kwh im Jahr 2015 (= Minus von 25 %). Maßgebend dafür waren der Bau und Betrieb eines Blockheizkraftwerks mit Kraft-Wärme-Kälte-Koppelung, die Einführung der freien Kühlung, der hydraulische Abgleich des zentralen Wärme- und Kältenetzes, Dämmmaßnahmen sowie eine präzise Steuerung in Nutzerabstimmung über die Gebäudeleittechnik.

Prof. Beate Jessel, BfN-Präsidentin und "Ökologia" – Botschafterin der Ökologie 2016, sowie Hans-Joachim Ritter, Vorsitzender der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V., ehrten neben dem UKE noch folgende Kliniken: In der Kategorie "mittelgroße Kliniken" ging der erste Preis an das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden und in der Kategorie "kleine Kliniken" wurde das Klinikum Esslingen GmbH mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die drei ersten Preise waren jeweils mit 1.000 Euro dotiert. In der Kategorie "kleine Kliniken" wurden außerdem noch zwei zweite Preise und ein dritter Preis verliehen. Die beiden zweiten Preise gingen an die LWL-Klinik Lengerich und an die LWL-Klinik Münster, der dritte Preis an die LVR-Klinik Langenfeld.

Der Stiftungsvorsitzende Hans-Joachim Ritter hob in seiner Laudatio hervor, dass sich alle Preisträger in herausragender Weise in ganzheitlichem und ökologischem Sinne engagiert haben. Vor allem die drei ersten Preisträger seien insbesondere durch ihre zum Teil hohen tatsächlichen Energieeinspareffekte in den letzten drei Jahren positiv aufgefallen. Die nachgewiesenen Energieeinsparmaßnahmen bei Wärme und Strom seien letztendlich auch ausschlaggebend gewesen für die Bewertung. Als Jury hatte der vierköpfige Stiftungsvorstand fungiert.

Prof. Beate Jessel, als Ökologia 2016 auch Schirmherrin des Wettbewerbs, sagte: "Naturverträgliches Wirtschaften ist ein Aspekt, die naturverträgliche Gestaltung ein zweiter. Gestalten Unternehmen ihre Außen- und Grünanlagen naturnah, hat dies positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und im Falle einer Klinik auch auf das der Patienten. Gleichzeitig tragen sie auch zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Das belegen zahlreiche Untersuchungen und Praxistests."




 



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