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HAMBURG TRITT DEM KLIMAWANDEL ENTGEGEN: 8. HAMBURGER KLIMAWOCHE 2016

Mit der achten Hamburger Klimawoche werden erstmals in der Metropolregion Hamburg die seit 2016 geltenden UN-Nachhaltigkeitsziele gemeinsam mit der Bevölkerung in Taten umgesetzt. Wie schnell ist Schluss mit Kohleenergie? Wie sieht die nachhaltige Bank von morgen aus? Wie schaffen wir eine lebenswerte Zukunft für den ganzen Planeten? Diese und weitere aktuelle Fragen erläutern renommierte Experten und lokale Praktiker auf den Podien der achten Hamburger Klimawoche 2016. Zugesagt haben Persönlichkeiten wie der Ko-Vorsitzende der Arbeitsgruppe II des Weltklimarates, Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner, der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Heinrich Bottermann, Nachhaltigkeitspapst Prof. Dr. Niko Paech (Uni Oldenburg) und Dr. Daniel Dahm, sowie Bärbel Dieckmann von der Deutschen Welthungerhilfe und Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan.

Nachhaltigkeit zum Entdecken und Anfassen bieten zahlreiche Aussteller aus den Bereichen Energie, Mobilität, Landwirtschaft und grüner Konsum im großen Themenpark am 1. und 2. Oktober bei der Hauptkirche St. Katharinen. Wer sich angesichts der Starkregenfälle dieses Sommers Gedanken um seine Immobilie macht, kann sich beim Klima-Check der HafenCity Universität über sein Risiko und mögliche Lösungen informieren. Auf der Klimawoche sofort anfangen, umweltfreundlicher zu handeln? Dazu laden Veranstaltungen wie ein Tauschbasar mit RepairCafé ein. Berufliche Möglichkeiten können auf dem „Recruiting Day" der WindEnergy Hamburg entdeckt werden.

Weitere Blickwinkel ermöglicht das Kulturprogramm der Klimawoche. Hamburgs erster Klima-Slam im Mojo Club zeigt Klimaforschung einmal anders. Die indische Gruppe „Dreamcatchers" der KinderKulturKarawane erzählt in einem eigenen Klima-Theaterstück von Waldrodung und Elefantensterben. Das traditionelle Klimakonzert in der Hauptkirche St. Katharinen baut Brücken: Der geflüchtete syrische Opernstar Hussein Atfah steht mit einem 40-köpfigen Chor, den er selbst ins Leben gerufen hat, im Mittelpunkt. Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif nimmt flankierend in launischen Statements zu Klimafragen Stellung. Zudem wird die Hamburger Klimawoche 2016 von Ausstellungen „Umwelt im Ökologiediskurs" an verschiedenen Orten begleitet.

Das bewährte Bildungsprogramm der Hamburger Klimawoche umfasst 2016 über 50 Angebote zu Klima- und Nachhaltigkeitsthemen für Schulklassen der Metropolregion. Vom 26.-30. September führen verschiedene Akteure, von Jugend forscht – Preisträgern („Klimawandel, Akkus und Zuckerrüben") bis zum Tech-Startup Breeze („Die Feinstaub-Patrouille"), jeden Tag Workshops auf vier Alsterschiffen durch. Hinzu kommen zahlreiche Exkursionen und Angebote an verschiedenen Orten, etwa Klima-Animationen oder Geocaching rund um den Fairen Handel. Ein „Science Power LAB" zum Klimawandel lädt Schüler zu einem mehrmonatigen Projekt und dazu ein, ihr Smartphone als Kreativitäts- und Kommunikationswerkzeug für Lernen und Veränderung einzusetzen.

Mit ihrem Programm, das schwerpunktmäßig in der Hamburger City und HafenCity stattfindet, setzt die Hamburger Klimawoche bereits zum achten Mal wichtige Impulse für das Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele und baut Informationsbrücken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, NGOs und der Zivilgesellschaft. Entwickelt wird das Programm vom unabhängigen Beirat mit renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Das Gremium mit den Klimaforschern Prof. Mojib Latif und Prof. Hartmut Graßl ist überzeugt, dass die rasche Umsetzung der vereinbarten Nachhaltigkeitsziele auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer und gesundheitlicher Ebene langfristig deutliche Vorteile für die Metropolregion Hamburg bringen wird. Unterstützt wird die laut Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) größte europäische Veranstaltung der Klimakommunikation von der Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien.

mehr zum Programm unter www.klimawoche.de




 



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