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B.A.U.M.-VORSITZENDER GRATULIERT BAN KI-MOON ZUM DEUTSCHEN NACHHALTIGKEITSPREIS

Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis begründet die Verleihung des Preises damit, dass Ban Ki-moon in seinen zwei Amtszeiten an der Spitze der Vereinten Nationen zum einflussreichen Vorkämpfer für nachhaltige Entwicklung auf der Weltbühne geworden ist. Schon unmittelbar nach Amtsantritt 2007 benannte er den Klimawandel als "die bestimmende Herausforderung unserer Zeit" und setzte ihn auf die Tagesordnung seiner Verhandlungen mit Staats- und Regierungschefs, Wirtschaftsführer und zivilgesellschaftlichen Akteuren auf allen Kontinenten. Ban Ki-moon bereitete maßgeblich den Weg für den im Dezember 2015 geschlossenen Weltklimavertrag, der auch als persönlicher Erfolg des südkoreanischen Diplomaten gilt. Die Verabschiedung der Sustainable Development Goals (SDGs) durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen im selben Jahr markiert den Höhepunkt seiner politischen Arbeit.

Gratulation für den UN-Generalsekretär: (v.l.n.r.) Ban Ki-moon, Klaus Milke (Vorstandsvorsitzender von Germanwatch), Prof. Dr. Maximilian Gege (Vorsitzender von B.A.U.M. e.V.)Der B.A.U.M.-Vorsitzende Prof. Dr. Maximilian Gege, der der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises seit Beginn angehört, betonte die Bedeutung des Engagements von Ban Ki-moon: "Es ist extrem wichtig, dass alle Staaten dieser Erde in Sachen Klimaschutz an einem Strang ziehen. Das Engagement eines so hochrangigen Diplomaten, wie es der UN-Generalsekretär ist, verleiht dem Klimaschutz zudem Glaubwürdigkeit. Nur so kann es gelingen, alle Menschen weltweit davon zu überzeugen, dass ihr Einsatz notwendig ist und der Nutzen am Ende die Mühen überwiegt. Ich hoffe sehr, dass der Nachfolger von Ban Ki-moon sein Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit fortsetzt."

Aus Anlass der Preisverleihung richtete die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis am 7. Oktober 2016 in Hamburg gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung einen festlichen Lunch zu Ehren des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Ban Ki-moon aus. Gäste der Veranstaltung im "Panoramadeck" des Emporio Tower waren Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft sowie die Partner und Förderer des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Die Laudatoren waren Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Dr. Michael Otto.

Der B.A.U.M.-Vorsitzende hatte die Gelegenheit, dem UN-Generalsekretär persönlich zu dieser Auszeichnung zu gratulieren und dabei auch auf die vorbildlichen nachhaltigen Aktivitäten der B.A.U.M.-Mitgliedsunternehmen hinzuweisen. Die von zahlreichen Mitgliedsunternehmen übersandten Informationen zu den jeweiligen Nachhaltigkeits-Aktivitäten konnte Prof. Dr. Maximilian Gege der persönlichen Assistentin des Generalsekretärs mit entsprechender Kommentierung übergeben. Damit sind diese Informationen bei der UN platziert.

In einer leidenschaftlichen Rede forderte der Generalsekretär "aktiv zu werden" und die Chancen für eine nachhaltige Entwicklung konsequent zu nutzen. Alle Akteure müssten dazu ihren Beitrag leisten. „Lasst uns zusammen für eine bessere Welt arbeiten", so sein Schlusswort.

Auch Dr. Michael Otto wies auf die großen Herausforderungen und Krisenherde hin, unterstrich aber mit großem Nachdruck, dass es absolut Hoffnung gibt und verwies dabei auf die UN-Agenda 2030 mit den 17 Nachhaltigkeitszielen sowie das Pariser Klimaschutzabkommen vom November 2015. Dr. Otto machte klar, dass die Unternehmen tiefgreifende Transformationsprozesse vollziehen müssen und der Klimaschutz als zukünftiges Geschäftsmodell verstanden werden sollte. Alle Akteure, ob Landwirtschaft, Wirtschaft, Konsumenten oder Politik sind aufgefordert, hier ihren Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung und der Sicherung des 2-Grad Ziels zu leisten.

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks bedankte sich für das herausragende Engagement des Generalsekretärs, ohne das das Thema der Nachhaltigkeit weltweit nicht die heutige Bedeutung erlangt hätte. Auch die Durchsetzung der 17 SDGs ist den umfassenden Aktivitäten und dem Verhandlungsgeschick des Generalsekretärs zu verdanken. 

 




 



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