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REDUCE YOUR FOOTPRINT, ENLARGE YOUR HANDPRINT

Reduce your footprint, enlarge your handprint – das ist das Motto des Corporate Sustainability Handprint® (CSH). Er bildet neben dem ökologischen Fußabdruck des Unternehmens auch den aktiven Beitrag – den „Handabdruck" – in den vier Nachhaltigkeitsdimensionen ab: ökologisches Gleichgewicht, politische Teilhabe, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Verantwortung. Die vier Dimensionen sind in insgesamt 14 wesentliche Handlungsfelder unterteilt, in denen konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.

Weltweit haben sich in vielen Landesbüros der GIZ CSH-Teams gebildet und über 450 konkrete Verbesserungsziele für die eigene Nachhaltigkeit gesetzt. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen zum Beispiel der Anteil lokal beschaffter Sachgüter gesteigert undelektronische Geräte in den Büros umgerüstet werden. Weitere Maßnahmen umfassen das betriebliche Gesundheitsmanagement wie z.B. Sportangebote, Beratungen zu Ernährung und zur Arbeitsplatzgestaltung oder die Abfallvermeidung im Büroalltag sowie die Müllverwertung. Fast alle durchführenden Länder haben Ziele aus dem CSH in ihre Jahresplanung übernommen. So kann das Führungspersonal wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte verbindlich ins Tagesgeschäft integrieren. Für die Landesdirektionen und Programmleitungen bietet der CSH einen Rahmen für das eigene Nachhaltigkeitsmanagement. Der konkrete Ablauf besteht aus zwei Schritten: zunächst bewerten sich die Länder selbstkritisch in den vier Nachhaltigkeitsdimensionen. Anschließend können sie eigene Ziele formulieren und dabei die jeweiligen Bedingungen und Handlungsspielräume im Land berücksichtigen. So wurde die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Schnitt am besten bewertet, die Dimension des ökologischen Gleichgewichts am niedrigsten. Die meisten Ziele gab es in den Handlungsfeldern Ressourceneffizienz, Gesundheit & Sicherheit und CO2-Emissionen.

Zum ersten Mal wird dieses Jahr der CSH-Bericht veröffentlicht. Er umfasst nicht nur die Erläuterung des CSH als Managementinstrument und seine Bedeutung für die Außenstruktur der GIZ. Er bietet Einblicke in die Erfahrungen und ersten Ergebnisse der 40 teilnehmenden Länder. Die verbliebenen GIZ-Büros im Ausland sind fast alle dabei, den CSH anzuwenden. So entsteht eine flächendeckende Übersicht über den Stand des Nachhaltigkeitsmanagement in der gesamten GIZ.

Eine detaillierte Übersicht der Ergebnisse aus den Jahren 2014 und 2015 finden Sie im CSH-Bericht selbst.




 



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