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MACAUBAÖL - DIE ALTERNATIVE ZU PALMÖL?

Der Bezug von Palmöl aus gesichert nachhaltigen Quellen ist für viele Unternehmen von strategisch wichtiger Bedeutung. Palmöl lässt sich aus der Industrie heute nicht mehr wegdenken, und der Bedarf wird vermutlich auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Doch wie lässt sich die wachsende Nachfrage dauerhaft mit einer umweltverträglichen Produktion vereinbaren? Die INOCAS GmbH hat einen sehr innovativen Ansatz zur nachhaltigen Produktion von Palmöl entwickelt. "Wir sind sicher, dass dieses Konzept ein sehr großes Potenzial hat", so der B.A.U.M.-Vorsitzende Prof. Dr. Maximilian Gege, "und unterstützen INOCAS daher gerne."

Brasilien verfügt über sehr große Weideflächen: ca. 196 Mio. Hektar, mehr als die fünffache Fläche Deutschlands. Auf vielen dieser Weiden wachsen wild Macauba-Ölpalmen. Wie auch bei der afrikanischen Ölpalme lässt sich sowohl aus dem Fruchtfleisch (Pulpa) als auch aus dem Kern der Macaubafrucht Öl gewinnen. Die Fettsäurezusammensetzung dieses Öls weicht etwas von der des Palmöls der afrikanischen Ölpalme ab, aber es birgt für diverse Industriezweige ein hochinteressantes Potenzial, wie schon mehrere Unternehmen, mit denen die INOCAS GmbH in Kontakt steht, bestätigt haben.

Das Projekt der INOCAS GmbH sieht vor, zunächst testweise weitere Anpflanzungen von Macauba-Palmen auf Weideflächen vorzunehmen, um die Produktion zu erhöhen. Nach erfolgreichem Testdurchlauf lässt sich das Konzept auf weitere Weideflächen ausweiten. Der enorme Vorteil: Würde man dieses Konzept auf die Hälfte aller brasilianischen Weideflächen anwenden, ließe sich allein in Brasilien mehr Palmöl produzieren als auf allen Palmölplantagen weltweit – und das ohne einen einzigen Hektar Regenwald abzuholzen oder Ackerland der landwirtschaftlichen Nutzung zu entziehen.

Projektpräsentation als PDF

Die INOCAS GmbH sucht weitere Kooperationspartner, z.B. sind weitere Equity Investments von Unternehmen möglich und nach Absprache verhandelbar. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte bei B.A.U.M. an Corina Müller (corina.mueller@baumev.de).




 



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