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ENERGIEWENDE IN UNTERNEHMEN: NRW-LANDESREGIERUNG ZEICHNET PROJEKT ENEEBLER AUS

Viele Menschen zeigen privates Engagement für die Energiewende. Was ist, wenn Unternehmen dieses Engagement fördern – und zwar am Arbeitsplatz? Das Forschungsprojekt enEEbler setzt genau hier an: Mit Intensivfallstudien – vom Großunternehmen bis zum kleinen Umweltpionier. Und bei der Betrachtung erfolgreicher wie gescheiterter Initiativen analysieren die Forscher, was das Engagement von Mitarbeitern für die Energiewende hemmt und was es fördert. Die Ergebnisse zeigen: Wenn motivierte Mitarbeiter eigene Projekte zur Energiewende im Unternehmen anstoßen, profitieren alle.

Um den 177. von '1.000 Schritten in die Zukunft' auch symbolisch zu würdigen, wurden Prof. Dr. Susanne Blazejewski auch die Schuhabdrücke abgenommen. (Foto: Alanus Hochschule)Das Forschungsprojekt enEEbler analysiert, wie Unternehmen engagierte Mitarbeiter nutzen können, um die Energiewende im eigenen Betrieb voranzutreiben. Eine große Chance, denn dadurch steigen Bindung und Identifikation mit dem Unternehmen, der Arbeitgeber erhält neue Entwicklungsimpulse und stärkt sein Image. Für diese vorbildliche Forschungsarbeit für den Klimaschutz nahm die KlimaExpo.NRW das Projekt heute an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in ihre Leistungsschau auf. Wolfgang Jung, Geschäftsführer der Landesinitiative, übergab dazu die offizielle Urkunde an die Projektverantwortliche Prof. Dr. Susanne Blazejewski von der Alanus Hochschule: „Das Forschungsprojekt enEEbler zeigt Unternehmern, wie sie ihre engagierten Mitarbeiter nutzen können, um ihre Potenziale im Bereich Energiewende auszuschöpfen. Das fördert nicht nur die Klimabilanz und senkt die Energiepreise in den Unternehmen, sondern es stärkt auch den Zusammenhalt und die Wertschätzung im Kollegenkreis."

Prof. Dr. Susanne Blazejewski nahm die Würdigung dankend entgegen: „Die KlimaExpo hilft uns, mit den Ergebnissen des Projekts weitere Unternehmen zu erreichen, die aktiv das Engagement ihrer Mitarbeiter für die Energiewende ermöglichen wollen. Nur so kann Forschung praktisch relevant werden. Dafür bieten wir interessierten Unternehmen auch Workshops an, in denen die Möglichkeiten der Umsetzung der enEEbler-Toolbox gemeinsam geprüft werden. Das Forschungsprojekt enEEbler ist erst dann wirklich ein Erfolg, wenn noch mehr Unternehmen unsere Ergebnisse in die Praxis bringen – dabei hilft uns die KlimaExpo.NRW, weil sie das Projekt vielen weiteren Unternehmen in NRW bekannt macht."

Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referates Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, gratulierte der Alanus Hochschule: „Die Würdigung der Arbeit von Prof. Dr. Susanne Blazejewski durch die KlimaExpo.NRW beweist, dass die Alanus Hochschule mit ihrem Leitthema ,Wirtschaft neu denken‘ nicht nur am Puls der Zeit ist, sondern sie der Wirtschaft auch konkrete, in die betriebliche Praxis übertragbare Handlungsempfehlungen liefert. Ich hoffe, dass viele dieser Anregungen auch von den Unternehmen aus unserer Region aufgegriffen werden."

Erste Ergebnisse des Forschungsprojektes flossen bereits 2014 in einen Leitfaden ein, der gemeinsam mit dem Borderstep Institut und der Volkswagen Belegschaftsgenossenschaft für regenerative Energien e.G. herausgegeben wurde. Der Leitfaden bereitet die Möglichkeiten zur Gründung und Förderung von Belegschafts-Energiegenossenschaften praxistauglich auf. Zum Projektende Mitte 2016 ist außerdem die enEEbler-Toolbox – ebenfalls als Leitfaden – vorgestellt worden: Mit der Toolbox soll Unternehmen ermöglicht werden, ihre Strukturen und Instrumentarien so anzupassen, dass das Energiewende-Engagement ihrer Mitarbeiter besser aktiviert und gefördert werden kann. Damit kann das im Projekt nachgewiesene Potenzial für die Energiewende im Unternehmen – vor allem durch die hohe Motivation der Belegschaften – gehoben werden.




 



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