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UNTERNEHMENSERKLÄRUNG LEISTETE WICHTIGEN BEITRAG ZUM KLIMASCHUTZPLAN

Die am 7. November 2016 veröffentlichte Unternehmenserklärung konnte in einer äußerst kritischen Phase der Verhandlungen um den Klimaschutzplan ein sehr sichtbares Zeichen für eine Position setzen, die bis dahin kein relevanter Teil der Debatte war: Ein ambitionierter und konkreter Klimaschutzplan als wichtige Voraussetzung für Unternehmen, um sich mit innovativen nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen zukunfts- und wettbewerbsfähig aufstellen und wirtschaftlich erfolgreich eine Rolle bei der Umsetzung der Klimaziele spielen zu können.

Die Bundesregierung hat den Klimaschutzplan 2050 am Montag nach langem Ringen verabschiedet. Die Erklärung hat nach Aussagen regierungsnaher Kreise entscheidend mitgeholfen, dass der Plan nun doch Orientierung bietende 2030-Emissionsziele für die Sektoren Energiewirtschaft, Gebäude, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft enthält. Vor allem aus diesem Grund ist der Plan aus Sicht der drei Koordinatoren der Erklärung  - Stiftung 2°, Germanwatch und B.A.U.M. - ein wichtiger Startpunkt für die erfolgreiche Umsetzung der Pariser Klimaziele in Deutschland. Sinnvoll ist auch, dass der Plan regelmäßig überprüft und fortgeschrieben wird. Wichtigste Leerstellen sind die teils vagen Ankündigungen und das widersprüchliche Signal in Bezug auf die Anhebung des deutschen 2050-Ziels von 80-95 Prozent Emissionssenkung. Einerseits wird ein klimaneutrales Deutschland bis zur Jahrhundertmitte angekündigt und es ist beabsichtigt, das EU-Ziel für 2050 von dem aktuell 80-95 Prozent anzuheben. Gleichzeitig soll das deutsche Langfristziel vorerst nicht erhöht werden.

Die Erklärung ist in Medien und Politik auf sehr große Resonanz gestoßen. Im Bundestag war die Erklärung mehrfach Debattenthema, unter anderem auf einer Anhörung des Umweltausschusses am 10. November. Aus Fraktionen und Ministerien kamen viele positive Reaktionen. "Über diesen Erfolg und diese sehr positive Aufnahme der Erklärung freuen wir uns. Ich danke den unterzeichnenden Unternehmen für ihre Mitwirkung sowie Stiftung 2° und Germanwatch für die hervorragende Zusammenarbeit sehr herzlich", so der B.A.U.M.-Vorsitzende Prof. Dr. Maximilian Gege.


 



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