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B.A.U.M. VOR ORT BEI DER BARMENIA

Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, benannte in seinem Vortrag den Klimawandel und die Flüchtlingsströme als globale Krisen. Er appellierte an die Unternehmen, sich aktiv an den zu bewältigenden Aufgaben zu beteiligen. Eindrucksvoll skizzierte er den Weg über die Jahrzehnte von Unternehmen in die so genannte True Business Sustainability 3.0: Dabei beschreibt die Version 0.0 die Unternehmen, die nur ihr eigenes Interesse in den Vordergrund stellen und sogar zu Lasten der Gesellschaft wirtschaften. 3.0 ist der Optimalzustand, wenn gesellschaftliche Herausforderungen zum Ausgangspunkt für Geschäftsstrategien werden. Schneidewind zog Parallelen zur Versicherungswirtschaft, deren Kernaufgabe es sei, Schäden innerhalb der Versichertengemeinschaft auszugleichen. Auch die Kundengelder, die teilweise über Jahrzehnte angelegt werden, bedürfen einer verantwortungsbewussten Anlageform.

B.A.U.M.-Vorstandsmitglied Dieter Brübach beim B.A.U.M.-vor-Ort-Treffen bei der Barmenia (Foto: Barmenia)Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherungen, fragte die Teilnehmer in seinem Vortrag, ob sie als Barmenia-Kunden wollten, dass ihre Versicherungsgelder in Unternehmen investiert werden, die Kinderarbeit ermöglichen, und stellte so den direkten Bezug zur Nachhaltigkeitsstrategie der Barmenia her. Auch war vielen Anwesenden nicht bewusst, dass der Klimawandel enorme Schäden im Sach- und Kfz-Bereich verursacht und dass die Barmenia natürlich auch beim Klimaschutz ihre Verantwortung wahrnimmt und deshalb seit diesem Jahr klimaneutral wirtschaftet.

Die Barmenia ist seit 2012 Mitglied bei B.A.U.M. und nutzt das Netzwerk, um die eigene Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern und als positives Beispiel wahrgenommen zu werden. Dieses Angebot machte B.A.U.M.-Vorstandsmitglied Dieter Brübach auch den anwesenden Unternehmen. Durch die Nähe zur Politik können branchenübergreifende Interessen der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland mit höchsten Amtsträgern diskutiert werden.

Nach den interessanten Impulsen durch die Referenten nutzten alle Unternehmensvertreter die Zeit, um sich über die Themen des Abends auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Fazit: Die Barmenia und B.A.U.M. haben sich als Partner in einem starken Netzwerk an diesem Abend gezeigt und empfohlen. Das sehr positive Feedback ruft nach einer Wiederholung.

B.A.U.M. dankt Stephan Bongwald, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Barmenia Versicherungen, für diesen Bericht.




 



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