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THINK BIG FÖRDERT DIGITALEN PERSPEKTIVWECHSEL

„Das soziale Engagement der vielen Jugendlichen, die sich im Rahmen des Programms „Think Big" beteiligen, ist vorbildlich für das soziale Engagement der jungen Generation. Gleichzeitig stärken sie mit ihren Auftritten die öffentliche Anerkennung und Wertschätzung von sozialem Engagement junger Menschen im Zeitalter der Digitalisierung", sagt Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Schirmherrin des Programms. Seit 2011 motivieren das B.A.U.M.-Mitgliedsunternehmen Telefónica und die DKJS mit dem Programm Think Big Jugendliche in ganz Deutschland dafür, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Zunächst begleitet das Programm 14- bis 25-Jährige in ganz Deutschland mit Beratung und finanziellen Unterstützung dabei, ihre eigenen Ideen umzusetzen und sie mithilfe digitaler Mittel groß zu machen. Wer sein Projekt professionalisieren möchte, kann sich später für eine umfassendere Förderung inklusive Büroinfrastruktur und intensivem Coaching bewerben.

Fokus auf digitale Kernkompetenzen

Wie wichtig dabei digitale Kompetenzen sind, erklären Valentina Daiber, Director Corporate Affairs und Mitglied der Geschäftsleitung von Telefónica Deutschland und Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in einem Interview, das in der Broschüre enthalten ist. „Wir beobachten sehr genau, was von den jungen Menschen verlangt wird, um sich aktiv in diese Gesellschaft einzubringen und um einen guten Einstieg ins Berufsleben zu haben", sagt Valentina Daiber. „Bereits kurz nach dem Start stellten wir fest, dass zunehmend digitale Kompetenzen der Schlüssel zu mehr Teilhabe sind und Jugendliche auch selber immer stärker digitale Medien einsetzen, um ihre Ideen umzusetzen. Das passte natürlich gut: Digitalisierung ist unsere Kernkompetenz." Und Heike Kahl ergänzt: „Tatsächlich stoßen wir damit auch pädagogisch in eine Lücke: In schulische Curricula hat die Digitalisierung immer noch kaum Einzug gehalten. Und das, obwohl es sich um eine ganz neue Kulturtechnik handelt."

Studie belegt: Jugendliche lernen neue Möglichkeiten der digitalen Welt kennen

Dass Think Big einen digitalen Perspektivwechsel bei den Jugendlichen unterstützt, zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Technischen Hochschule Köln: So erstellt ein Großteil der Jugendlichen im Projekt etwas mit digitalen Hilfsmitteln. Dabei profitieren insbesondere bildungsbenachteiligte Jugendliche. Ausgehend von bekannten Tools wie WhatsApp oder Facebook lernen sie im Programmverlauf neue Dimensionen der Mediennutzung kennen und treiben damit ihre sozialen Ideen und Projekte voran. Insgesamt fördert Think Big das Selbstvertrauen der Teilnehmer, ermöglicht Erfahrungen im Projektmanagement und bestärkt den Gründungswillen sowie die Lust auf soziales Engagement. Die Studie macht deutlich, dass junge Menschen etwas bewegen und verändern wollen. Mit Hilfe von Think Big gelingt dies leichter.

Als Gründe für die Bewerbung beim Programm hat die Studie ermittelt, dass junge Menschen den Wunsch haben, die Gesellschaft positiv zu verändern und ein eigenes Projekt umsetzen zu können. Außerdem motivieren die persönliche Weiterentwicklung sowie die Zusammenarbeit mit Freunden für einen Start bei Think Big. Die finanzielle Unterstützung und der organisatorische Rahmen bieten den Jugendlichen zudem Sicherheit bei der Umsetzung ihrer Ideen.

Projektmacher mit nachhaltigem Engagement

Wie das in der Praxis aussieht, erzählen vier Jugendliche in der Broschüre. Anne-Sophie Pahl vermittelt über das Projekt „youvo" Kreative an soziale Projekte, Patrick Lühlow bringt mit „welt_raum" Geflüchtete und Einheimische zusammen. Salah Said setzt sich ebenfalls mit seinem Projekt WorldCitizen für das Verständnis der Kulturen untereinander ein und Julius Korn vernetzt begeisterte Freizeitfußballer über wo-wird-gekickt.de miteinander. Die Jugendlichen sind sich einig, dass sie durch Think Big neben einem echten Mehrwert für die Gesellschaft auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung durch ihre Projekte geprägt wurden. Zudem haben sie gelernt, unterschiedliche digitale Medien und Kommunikationsmittel gezielt für ihre Projektarbeit einzusetzen.

Mehr Geschichten, Fakten, Erfahrungen und Meinungen aus fünf Jahren Think Big enthält die Broschüre „Jung, sozial,digital ". Sie ist anlässlich des Programmjubiläums erschienen und liegt zum Download bereit.




 



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