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FERTIGUNG UND MONTAGE AN DER KAJE IN BREMERHAVEN – FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT

Für die (Offshore-) Windenergieindustrie ist dies gängige Praxis, bietet sie doch die einzige Möglichkeit, die Komponenten, die für den Straßentransport zu lang, zu groß und zu schwer sind, direkt von der Kaje umweltfreundlich auf den Verkehrsträger Schiff umzuschlagen. Aber auch für den restlichen Großmaschinen und -anlagenbau, der sich zunehmend gegenüber Nachhaltigkeitskriterien öffnet, kann die Fertigung direkt am seeschifftiefen Wasser eine Option sein. In Bremerhaven ließe sie sich realisieren. Hier werden derzeit freie Flächen in direkter Nachbarschaft zu den Unternehmen der ansässigen Offshore-Windindustrie erschlossen. Dabei bietet die Seestadt nicht nur „grüne Wiese mit Wasseranschluss": Bremerhaven ist mit rund 120.000 Einwohnern auf einer Fläche von fast 94 Quadratkilometern die größte Stadt an der deutschen Nordseeküste und mit ihren greenports Dreh- und Angelpunkt für Warenströme mit Amerika, Asien und Europa.

Motor des Wirtschaftsstandorts Bremerhaven und Impulsgeber für Unternehmen unterschiedlichster Branchen ist die national und international erfolgreiche Wissenschaftslandschaft wie einem Fraunhofer Institut oder einer Hochschule, die mit ihren Studiengängen eng mit der Bremerhavener Wirtschaft verbunden ist.

Und in Bremerhaven geht die Infrastrukturentwicklung mit Naturschutz einher. So wurden im Süden der Stadt Bremerhaven zum Beispiel ökologische Ausgleichsflächen für verschiedene Infrastrukturprojekte geschaffen. Hier befindet sich heute mit der „Großen Luneplate" auf circa 1.400 Hektar Fläche das größte Naturschutzgebiet des Landes Bremen – ein gemeldetes EU - Vogelschutzgebiet. In Verantwortung für Flora und Fauna sind aber noch weitere Schritte geplant: Um einen „Puffer" zwischen dem Naturschutzgebiet und dem angrenzenden Gewerbegebiet zu schaffen, soll ein Teil der für die Wirtschaft noch zur Verfügung stehenden Flächen nachhaltig ausgerichtet werden. Ziel ist es, das landschaftlich sensible Gebiet auf diese Weise zu schützen und natürliche Ressourcen zu schonen. Was sich hinter dem neu entstehenden Gewerbegebiet mit Pioniercharakter verbirgt: Ansiedlungswillige Unternehmen sollen hier entsprechend nachhaltig ausgerichteter Bebauungspläne die Möglichkeit erhalten, in einem attraktiven Arbeitsumfeld „grün" zu wirtschaften – mit Konzepten für Energie- und Ressourceneffizienz, für den umweltgerechten Umgang mit Abwasser und Abfall sowie für klimafreundliche Mobilität. Somit ist die Luneplate für all diejenigen Firmen eine attraktive Adresse, die ihre Betriebsstätte nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten gestalten wollen. Eine Geschäftsstrategie, mit der sich qualifiziertes Personal langfristig binden lässt.




 



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