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B.A.U.M.-MITGLIEDER ÜBERNEHMEN SOZIALE VERANTWORTUNG

Um die CSR-Aktivitäten (Corporate Social Responsibility) kleiner und mittlerer Unternehmen ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und zum Nachahmen anzustiften, loben das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und die Caritas in Baden-Württemberg alljährlich den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg aus. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid MdL und den Bischöfen Bischof Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) und Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg).

"Der Lea-Mittelstandspreis ehrt kleine und mittlere Unternehmen, die in besonderer Weise ihre Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und Gott wahrnehmen. Damit wollen wir motivieren, nicht in kurzfristiges Denken zu verfallen, sondern langfristig und umsichtig zu planen und zu handeln. Dann wird Realität, was Papst Franziskus meint, wenn er sagt: Es braucht mehr uneigennützige Solidarität und in der Wirtschaft eine Rückkehr zu einer Ethik zugunsten des Menschen", so Erzbischof Stephan Burger. Am 5. Juli 2017 wurden die Auszeichnungen im Rahmen einer Feier im Neuen Stuttgarter Schloss übereicht.

Die Alpensped GmbH ist ein internationales Logistikunternehmen und fährt bevorzugt Süd- und Südosteuropa an. Seit vielen Jahren unterstützt die Alpensped GmbH karitative Einrichtungen und Projekte auf der ganzen Welt finanziell. Zusätzlich kompensiert das Unternehmen einen Teil der verursachten indirekten Emissionen, indem es das Projekt "Solarenergie für Bildung und Jobs" in Tansania unterstützt. Ganz besonders fördert die Spedition das soziale Engagement ihrer Mitarbeitenden: immer wieder werden sie freigestellt, um bei der Mannheimer Tafel mitzuhelfen. Die Auszubildenden verpflichten sich zu mindestens zwei Hilfseinsätzen bei der Tafel. Das Stärken der Sozialkompetenz der Mitarbeitenden steht auch im Mittelpunkt, wenn Vertreter von "Ärzte ohne Grenzen" regelmäßig in der Spedition von ihren Einsätzen berichten. Außerdem unterstützte die Alpensped GmbH die Gründung der "Akademie der Vielfalt". Sie soll ein Ort sein, an dem sich Menschen austauschen können. Die angebotenen Veranstaltungen basieren auf dem "pay what you can"-Prinzip und stehen allen Menschen offen.

VAUDE produziert und vertreibt nachhaltige und innovative Outdoor-Ausrüstung. Auf Initiative der Mitarbeitenden öffnete das Unternehmen das betriebliche Gesundheitsmanagement für Geflüchtete. Beim gemeinsamen Klettern wurde deutlich, dass die Integration in den Arbeitsmarkt Thema Nummer eins ist. So begannen die Mitarbeitenden, gemeinsam mit Geflüchteten nachhaltige Taschen aus Stanzresten herzustellen. Der Erlös für die Taschen fließt an das Asylnetzwerk Tettnang zurück. Da die Taschen bei den Konsumenten gut ankommen, sollen sie dauerhaft produziert und hierfür neue Stellen für Geflüchtete geschaffen werden. Darüber hinaus organisierte VAUDE einen Tag der offenen Tür speziell für Geflüchtete. Sie konnten an Bewerbungstrainings teilnehmen und den Arbeitsalltag kennenlernen. Seit März 2017 gibt es für sie einen kostenlosen Deutschkurs im Unternehmen. Hier werden auch Regeln und Umgangsformen unter Kollegen vermittelt. Die Personalabteilung prüft weiterhin, ob geeignete Stellen für Neuankömmlinge zur Verfügung stehen und gibt diese Informationen an die örtlichen Helferkreise und das Arbeitsamt.




 



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