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BLACK-OWNED BUSINESSES

Warum ist es wichtig, Produkte oder Dienstleitungen von Schwarzen Geschäftspersonen zu unterstützen? Es ist schwieriger für Schwarze Menschen, Fuß zu fassen "im Game der 'unsichtbaren Hand'", sagt Lucy Larbi, Organisatorin des ersten Afrodeutschen Business Pitch. In ihrem Beitrag erklärt sie, was sie damit meint und was sich dagegen tun lässt.

Für Schwarze Menschen ist es schwieriger, Fuß zu fassen im Game der "unsichtbaren Hand", da sie

a) nicht mit den gleichen Voraussetzungen starten (z.B. Akademiker-/Unternehmerfamilie, wirtschaftlicher familiärer Support, Zugang zu relevantem Know-how etc.) und
b) auf dem Weg ins Game (wie andere auch) vielen Hindernissen begegnen (z.B. fehlendes Eigenkapital, schwerer Zugang zu Kapital, fehlende Investor-Beziehungen, wenige Vorbilder, ungünstige Standorte etc.)

Dennoch, unsere Wirtschaft lebt vom Konsum, und nur diejenigen, die ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten, welche auf (hohe) Nachfrage stößt, sind Gewinner:innen des wirtschaftlichen Wettbewerbs. Eine Unternehmensgründung oder das Betreiben eines Geschäfts, eines Unternehmens ist allerdings immer mit einem Risiko verbunden – das Risiko, nicht profitabel zu sein oder im schlimmsten Falle insolvent zu gehen. Um hier vorzubeugen und um dafür zu sorgen, dass auch Schwarze Menschen als Gewinner:innen aus dem wirtschaftlichen Wettbewerb herausgehen, ist es wichtig, dass ihre wirtschaftliche Existenz niemals gefährdet ist.

Denn: Schwarze Menschen, die ein profitables Unternehmen führen, haben u.a. die Möglichkeit, generationsübergreifenden Vermögensaufbau zu betreiben, das durchschnittlich verfügbare Pro-Kopf-Einkommen Schwarzer Deutscher zu steigern und dem Wohlstandsgefälle zwischen weißen Deutschen und Schwarzen Deutschen entgegensteuern. Zudem können sie ihre erhöhte Kaufkraft wieder in Black-owned Business einsetzen, um dessen Profitabilität zu fördern – ein schöner Kreislauf.

Daher: Durch das Unterstützen von Black-owned Businesses – und allen anderen wirtschaftlich marginalisierten Unternehmen – leisten wir unseren Beitrag zu einer sozialeren und faireren Gesellschaft.

Mit unserem Afrodeutschen Business-Pitch-Event AiDiA wollen wir auf unsere Art Black-owned Businesses fördern, indem wir sie a) sichtbar machen und b) satte Preisgelder inklusive Business Coachings vergeben. Denn insbesondere im Business-Umfeld sind afrodeutsche Gründer:innen nicht ausreichend repräsentiert.

Dennoch: Wie können Sie einen Beitrag leisten? Hier vier Empfehlungen:

  1. Suchen Sie doch nach mal explizit nach Black-owned Businesses in ihrer Umgebung, zum Beispiel bei Afroplus.
  2. Schreiben Sie Google-Rezensionen von den Produkten oder Dienstleistungen, die sie getestet haben.
  3. Nehmen Sie Freund:innen und Bekannte mit, die selber eher unwahrscheinlich auf Black-owned Businesses stoßen würden.
  4. Werden Sie Unterstützer:in von unserem AiDiA Event. Kontaktieren Sie uns dazu einfach über info@aidia-pitch.de

Falls Sie dieses Thema noch weiter interessiert, treten wir sehr gerne mit Ihnen in einen Diskurs.





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