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NONPROFIT- UND NGO-MANAGER:INNEN VON MORGEN PRAXISNAH AUSBILDEN

Im Oktober 2021 startet am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier der völlig neu designte Bachelor-Studiengang "Nonprofit und NGO-Management". Studierende haben die Wahl zwischen einer grundständig klassischen oder einer dual praxisintegrierten Variante. B.A.U.M. gehört zu den Unterstützern dieses neuen Studiengangs.

Die B.A.U.M.-Vorsitzende Yvonne Zwick mit Prof. Dr. Klaus Helling (li.) und Prof. Dr. Klaus Rick auf dem Umweltcampus BirkenfeldAn der Lösung gemeinwohl-orientierter Fragestellungen im Berufsleben mitwirken – das wünschen sich viele junge Menschen. Der Nonprofit- und NGO-Sektor bietet steigende Chancen zur Bewältigung der Herausforderungen im Bereich Klima, Umwelt, Humanitäre Hilfe, Fair Trade bzw. Soziales.

Ziel des gebührenfreien, interdisziplinären und nachhaltigkeitsorientierten Studiengangs am Umwelt-Campus ist es, Studierende in die Lage zu versetzen, ins Management von Nonprofit-Organisationen einzusteigen. Die Regelstudienzeit beträgt drei Jahre und das praxisnahe Studium kann zum Winter- und Sommersemester aufgenommen werden. Ab sofort sind die Bewerberportale dafür offen.

Angehende Studierende, die die klassisch grundständige Variante des Studiengangs "Nonprofit und NGO-Management" studieren wollen, suchen sich zu einzelnen Studieninhalten unterschiedliche Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) für Praktika und Projekte aus. Die Tätigkeitsfelder dürfen dabei stark variieren: So kann man z.B. im sozial-humanitären Bereich starten, dann den Naturschutz unterstützen und später etwa Bildungs- oder karitative Arbeit kennenlernen. Die Praxisanteile sind gegenüber anderen vergleichbaren Bachelor-Studiengängen erhöht. Vorteil ist, man ist in den Semesterferien nicht an eine Organisation gebunden und hat mehr frei verfügbare Zeiten.

Studiert man die empfohlene dual praxisintegrierte Variante, dann sucht und bindet man sich für den Studienverlauf per Praktikantenvertrag i.d.R. eigeninitiativ an eine kooperierende NGO/NPO und lernt so tiefer den ausgewählten Bereich kennen. Oft wird dies auch finanziell honoriert. Nicht nur blanke Theorie: In der vorlesungsfreien Zeit werden dann Praxisphasen in den jeweiligen Partner-Institutionen verbracht. In Summe kann so während des Studienverlaufs insgesamt über ein Jahr an Praxiserfahrung gesammelt werden. Die Bodensee-Stiftung, die Deutsche Umwelthilfe und der Global Nature Fund sind bereits als erste namhafte Kooperationspartner gelistet. Weitere Nonprofit-Einrichtungen sind bereits gefolgt oder in aussichtsreichen Gesprächen. Vorteil für die dual Studierenden: neben den Aussichten auf eine angemessene Vergütung während der vorlesefreien Zeiten findet eine noch engere Verzahnung zwischen Studieninhalten und Praxis statt. Frisch an der Hochschule erworbenes Wissen kann so direkt angewendet werden.

Eine Stiftung, ein großer Sportverein, eine starke Gewerkschaft, eine Partei, Sozialverbände, karitative und edukative Einrichtungen können neben Umwelt- und Naturschutzverbänden ebenfalls eine Option sein. Auch gemeinnützige gGmbHs, Genossenschaften oder Berufsverbände, die kompetenten Nachwuchs suchen, wollen den anstehenden Generationswechsel selbst mit ausbilden. Die aktuelle Nachrichtenlage zeigt unmissverständlich, dass wir im Umweltbereich wie im humanitären, in der Wirtschaft wie in der Gesellschaft Nachwuchs für eine grüne Transformation brauchen. Der Studiengang bereitet genau darauf vor.

Es gilt, die Besonderheiten im Nonprofit-Bereich früh kennenzulernen und zu erkennen, dass sich während und nach dem akademischen Abschluss viele spannende, abwechslungsreiche und später auch solide bezahlte Tätigkeitsfelder ergeben können.

"Der Umwelt-Campus, der dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, setzt sich damit neue Ziele in der gemeinwohlorientierten Ausbildung" erklärt Prof. Dr. Klaus Rick, der als Studiengangsleiter den Studiengang gestaltet hat. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur der TU Kaiserslautern arbeitet bereits seit Jahrzehnten aus Managementsicht mit NGOs zusammen, er sieht den Nutzen auch aus der Perspektive von Unternehmen, die sich mit NGOs beraten.

Diese Erfahrungen hat Rick, dessen Lehrgebiete u.a. Nachhaltige Unternehmensführung, Green Transformation und Corporate Responsibility umfassen, in das neue Angebot mit eingebaut: "Mein Ziel ist es, eine breite, und wissenschaftlich fundierte Kenntnisvermittlung bei hoher Praxisintegration zu erreichen, um Absolvent:innen bestmöglich auf die beruflichen Anforderungen im Nonprofit-Bereich vorzubereiten. Hierbei freue ich mich über den regen Zulauf - seitdem wir das Angebot bekannt gemacht haben." Mit einer ganzen Reihe von Nonprofit-Organisationen, u.a. im Natur- und Artenschutz, bei kirchlichen, sozialen und humanitären Einrichtungen werden die Vorbereitungen für künftige Kooperationen getroffen, um ein attraktives Studieren zu sichern. Neben den begehrten dualen Kooperationsverträgen werden derzeit Gastvorträge, Praktikumsplätze, Kleinsponsorings, Stipendien und spannende Seminarbeiträge gebündelt.

weitere Informationen zum Studiengang





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