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ALPENSPED FÄHRT 15 TONNEN HILFSGÜTER IN DIE UKRAINE

Für den Transport von dringend benötigten Hilfsgütern in die Ukraine stellte das B.A.U.M.-Mitgliedunternehmen Alpensped einen Koffer-Lkw samt Fahrer zu Verfügung. Für das Mannheimer Logistikunternehmen ist diese humanitäre Kooperation mit dem Verein "Mannheim hilft ohne Grenzen" und der Stadt Mannheim Ausdruck sozialer Nachhaltigkeit.

"Als europaweit agierendes Logistikunternehmen verfolgen wir den Angriff Russlands auf die Ukraine mit großer Besorgnis und Betroffenheit. Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass Krieg niemals Mittel der Lösung von Konflikten sein darf. Unser Mitgefühl gilt den vielen Menschen in der Ukraine, deren Wohl und Leben bedroht sind. Wir trauern um die Opfer, die die Kampfhandlungen bereits gefordert haben." Mit diesem klaren Bekenntnis drückt Alpensped Geschäftsführer Christian Faggin die Solidarität des Mannheimer Logistikunternehmens mit der Ukraine aus.

Und Alpensped setzt seine Solidarität auch in Taten um: Schnell und unbürokratisch organisierte und realisierte Alpensped den Transport von 15 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter, die der Verein Mannheim hilft ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Mannheim aus dem Erlös einer großen Spendenaktion erworben hatte. Die Güter sind bestimmt für die westukrainische Stadt Czernowitz, mit der Mannheim eine langjährige Projekt-Partnerschaft verbindet.

Alpensped plante und organisierte den Transport, der über Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Rumänien führte. "Zuletzt haben wir noch ein Zertifikat der ukrainischen Botschaft besorgt, das den Transport offiziell als humanitäre Hilfeleistung auszeichnet", erklärt Alpensped Disponent Razvan Pantea. "Damit konnten wir eine Verzögerung durch das in Ungarn geltende Fahrverbot für Lkw vermeiden." Das Unternehmen stellt auch den 13,6 Meter Koffer-Lkw und den Fahrer, Toma Ivan Gheorghe, der die Hilfsgüter sicher zum Ziel bringen sollte. In Zeiten sehr knappen Frachtraums konnte Alpensped dazu kurzfristig auf einen langjährigen Geschäftspartner zurückgreifen.

Der Hilfstransport ist am Freitag, dem 11. März von Mannheim gestartet. Zielpunkt war der rumänisch-ukrainische Grenzübergang Siret, den der Lkw bereits am Montag, dem 14. März. erreichte. Dort werden die Güter von der Stadtverwaltung Czernowitz übernommen. Der Transport umfasste 14 Paletten an medizinischem Material und 17 Paletten an lange haltbaren Lebensmitteln im Gesamtwert von 50.000 Euro. Der Lkw führte außerdem eine Spende von Schläuchen, Elektrotauchpumpen, einen Stromerzeuger und Beleuchtungsmittel des Mannheimer Amtes für Feuerwehr und Katastrophenschutz mit.

Alpensped als nachhaltiger Partner gemeinnütziger Institutionen

Christian Faggin: "Diese umfangreiche Unterstützung ist Ausdruck unserer starken Ausrichtung auf Nachhaltigkeit – in diesem Fall soziale Nachhaltigkeit. Ich bin froh und stolz, dass unsere Kompetenzen und Ressourcen zum Erfolg dieses wichtigen humanitären Projekts beigetragen haben. Es ist eine gute Tradition bei uns, gemeinnützige Institutionen partnerschaftlich zu unterstützen."

Stefanie Miller, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Mannheim und Schatzmeisterin des Vereins "Mannheim hilft ohne Grenzen" zeigte sich überwältigt: "Unsere Erwartungen an den Spendenaufruf wurden weit übertroffen. Ich danke allen Spenderinnen und Spendern. Alle Spendengelder kommen direkt bei den Betroffenen an. Mein besonderer Dank gilt der Mannheimer Spedition Alpensped, die uns einen kostenfreien Transport zur Verfügung stellt. Danken möchte ich zudem den vielen Mannheimer Institutionen, die unsere Spendenaktion unterstützt haben sowie in besonderer Weise dem Fachbereich Feuerwehr und Katastrophenschutz der Stadt Mannheim für die großzügige Unterstützung."





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