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UMWELTDIALOG-MAGAZIN: "ISS WAS? – WIE DIE FOOD-INDUSTRIE NACHHALTIG WERDEN KANN"

Wo sollen Weizen, Kartoffeln oder Gemüse wachsen, wenn es immer weniger Ackerflächen gibt? Wer soll die Rohstoffe anbauen, wenn die Menschen vom Land in die Stadt flüchten? Und wie können Ernteausfälle aufgrund von Dürren oder Überflutungen überhaupt kompensiert werden? Im Jahr 2050 werden über zehn Milliarden Menschen auf unserer Welt leben – die meisten davon in urbanen Räumen. Für alle gesunde und bezahlbare Lebensmittel herzustellen und diese gerecht zu verteilen, wird nicht einfach.

Gute Beispiele aus Big Business und Urban Farming

Die Agrar- und Food-Industrie reagiert auf die Entwicklung, indem sich Unternehmen zu großen Global Playern zusammenschließen. Diese teilen die Märkte untereinander auf und investieren im großen Stil in Ackerflächen in Entwicklungsländern. Das nennt sich Land Grabbing. Die Konzerne verfolgen das Ziel, die Lebensmittelproduktion weiter zu internationalisieren, global geltende Standards durchzusetzen und Waren gleichbleibender Qualität herzustellen. Das geht allerdings zu Lasten der Artenvielfalt und verdrängt die Kleinbauern, die nach wie vor die meisten unserer Lebensmittel herstellen. Gleichzeitig haben die Unternehmen aber die Möglichkeit, mithilfe moderner Technik und Digitalisierung, die Lebensmittelproduktion effizienter zu gestalten. Ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, weil dadurch Ressourcen gespart werden. "In unserer aktuellen Ausgabe greifen wir unterschiedliche Trends auf, aus denen jeweils Lösungen für eine verantwortungsvollere Lebensmittelbranche entstehen", erklärt Dr. Elmer Lenzen, Herausgeber des UmweltDialog-Magazins. "Die Vorbilder reichen vom Big Business bis hin zu kleinen regionalen Ansätzen in der solidarischen Landwirtschaft und im Urban Farming."

Der Mensch ist, was er isst

Aber auch die Konsumenten sind gefragt, wenn es um mehr Verantwortung in der Food-Industrie geht. Müssen wir immer den Schweinebraten oder die Rinderroulade auf unserem Teller haben? Wer auf tierische Proteine nicht verzichten will, könnte künftig einfach mal auf Insekten zum Mittag zurückgreifen, denn die sind in der Produktion viel umweltfreundlicher. Und nachhaltiges Essen liegt bei Verbrauchern im Trend, wie aktuelle Studien zeigen. Darüber hinaus muss es unterhalten und gut für die Gesundheit sein: "Essen ist Ausdruck von Individualität und Gruppenzugehörigkeit zugleich. Der Mensch ist, was er isst", so Lenzen weiter. "Da mag man die eine oder andere Diät übertrieben finden oder als Mode abtun." Aber immerhin: Essen als Lebensstil bewirkt, dass Kunden viel ernster nachfragen. Produktinformationen und Transparenz über die Herkunft der Lebensmittel werden immer wichtiger und zwingen die Unternehmen, Umweltauflagen einzuhalten und Verstöße gegen Menschenrechte in ihren Lieferketten zu unterbinden. Auch darüber berichtet die neue UmweltDialog-Ausgabe, die nicht nur grafisch überarbeitet, umfangreicher und gebunden, sondern nun auch an den Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen erhältlich ist.

Die nunmehr achte UmweltDialog-Ausgabe umfasst 84 Seiten und ist als Online- und Druckversion bei macondo publishing erhältlich.

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