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EUROPÄISCHE ENERGIEPOLITIK: FEDERFÜHRENDER AUSSCHUSS IM EU-PARLAMENT STIMMT FÜR MEHR EFFIZIENZ

Das Bündnis #effizienzwende, das aus Gewerkschaften, Unternehmensnetzwerken, Verbänden für Mieter- und Verbraucherschutz sowie Umweltorganisationen besteht, begrüßte das Ergebnis. "Mit einem Votum für eine verbindliche Steigerung der Energieeffizienz um 40 Prozent bis 2030 können wir die vielfältigen Potenziale von Effizienzpolitik für Wirtschaft, Beschäftigung, Energieverbraucher, Umwelt und Gesundheit nutzen und Planungssicherheit für die erforderlichen Investitionen gewährleisten", sagte Rahul Schwenk, Koordinator des Bündnisses.

Die Abgeordneten befreiten zudem die Verpflichtung für die Mitgliedstaaten, ihren Endenergieverbrauch jährlich um 1,5 Prozent zu senken, weitgehend von bisher möglichen Rechentricks, die die Wirksamkeit reduzierten. "Damit bekommen die Mitgliedstaaten nun klare Anreize, auch nach 2020 Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Endverbrauch umzusetzen und Innovationen anzuregen. Das senkt die Energierechnungen für Verbraucher und Unternehmen und trägt aktiv zum Klimaschutz bei", so Rahul Schwenk weiter.

Die Position des Industrieausschusses muss nun noch durch das Plenum des EU-Parlaments bestätigt werden, bevor Verhandlungen mit dem Ministerrat aufgenommen werden können. Das Ergebnis der Abstimmung, die voraussichtlich im Januar oder Februar 2018 stattfinden wird, dürfe nicht hinter das gute Ergebnis der Energieexperten im Industrieausschuss zurückfallen, fordern die Verbände der #effizienzwende.

Zum Bündnis #effizienzwende gehören neben B.A.U.M. aktuell der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e. V. (eaD), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Deutsche Mieterbund e. V. (DMB), der Deutsche Naturschutzring (DNR) die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), die Klima-Allianz Deutschland, der Naturschutzbund (NABU), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Verband Beratender Ingenieure (VBI) und der WWF Deutschland.



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