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DEN DINGEN EIN ZWEITES LEBEN GEBEN

In Deutschland wird die Kampagne durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit Mitteln der Europäischen Klimaschutzinitiative gefördert, durch das Umweltbundesamt (UBA) fachlich begleitet und vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) koordiniert.

Mit rund 618 Kilogramm Abfall pro Kopf und Jahr stehen die Deutschen auf einem Spitzenplatz im internationalen Vergleich. Polen zum Beispiel bringt es da "nur" auf etwa die halbe jährliche Pro-Kopf-Menge. Das heißt, es besteht dringender Handlungsbedarf in Deutschland, das Abfallaufkommen zu reduzieren und dadurch Ressourcen zu schonen, was letztlich auch wieder direkt zu einem besseren Klimaschutz beträgt. Eine Leitlinie dafür ist das UN-Nachhaltigkeitsziel/SDG 12 "Nachhaltige/r Konsum und Produktion" und da insbesondere das Unterziel 12.5 "Bis 2030 das Abfallaufkommen durch Vermeidung, Verminderung, Wiederverwertung und Wiederverwendung deutlich verringern" (weitere Informationen).

Bei der Auftaktveranstaltung der Kampagnenwoche, zu der der VKU am 20. November 2017 nach Berlin eingeladen hatte, standen gemäß dem diesjährigen Motto die Reparatur und die längere Nutzung als wesentliche Maßnahmen zur Abfallvermeidung im Vordergrund. Und ganz speziell ging es um Elektro- und Elektronikprodukte: vom Handmixer bis zum Smartphone. Akteure und Expertinnen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Industrie präsentierten und diskutierten grundsätzliche Aspekte wie ein nachhaltiges Produktdesign, konkrete Wege zur Förderung der Reparatur und Ansätze zur Unterstützung von Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Zum tieferen Einstieg ins Thema der Kampagnenwoche empfiehlt Michael Kaminski-Nissen, Mitglied des B.A.U.M.-Gesamtvorstands, folgende Weblinks:

 
www.wochederabfallvermeidung.de
de.ifixit.com
www.rg28.de ("Kommen Rührgeräte in den Himmel?")
www.runder-tisch-reparatur.de
www.kaputt.de
www.meinmacher.de/kleingeraete
www.blauer-engel.de
 




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