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DIE AQUA-CONCEPT UND DIE SCHICHT SIND JETZT CO2-NEUTRAL

"Auch wenn die Pariser Klimaschutzziele politisch ins Stocken geraten sind tragen wir dennoch alle gemeinsam die Verantwortung für Klimawandel und Erderwärmung. Wir sind also auch als Unternehmen zu einem nachhaltigeren Handeln gezwungen. Darum ist es unser Anspruch, die Welt der Wasserbehandlung nicht nur leistungsstärker, sondern auch gesünder und umweltfreundlicher zu machen", so Geschäftsführer Dr. Andreas Detig.

Schon länger liegt der Schwerpunkt des Unternehmens auf der Entwicklung und dem Vertrieb von Produkten mit bestmöglicher Umweltverträglichkeit. Hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen mit Hilfe innovativer und CO2-minimierter Bioproduktion helfen die Wärmeträgerflüssigkeiten aus der GreenProducts-Reihe, nachhaltige Ziele zu erreichen, ohne dabei auf Qualität und Leistung verzichten zu müssen.

CO2-Fußabdruck für die gesamte Unternehmensgruppe

Ziel ist es, die ökologische Ausrichtung des gesamten Unternehmens kontinuierlich voranzutreiben und durch gezielte Aktivitäten im Bereich Klimaschutz weiter zu schärfen. Die Erstellung einer umfangreichen Treibhausgas-Bilanz für die gesamte Unternehmensgruppe bildet hierfür die Grundlage. Nicht zu vermeidende Emissionen werden ab jetzt durch ausgesuchte Klimaschutz-Projekte kompensiert.

Vor diesem Hintergrund wurde für das Geschäftsjahr 2016 eine erste umfassende Treibhausgas-Bilanz für die beiden Unternehmen aqua-concept und Schicht GmbH in Anlehnung an die Anforderungen des Greenhouse Gas Protocol (GHG-Protocol) erstellt. Das GHG-Protokoll ist einer der weltweit führenden Standards zur CO2-Fußabdruckberechnung (Carbon Footprint) von Organisationen und Unternehmen.

Um ein realistisches Bild der Emissionsbilanz zu erlangen, umfasst die Erstellung des CO2-Fußabdrucks nicht nur den eigentlichen Geschäftsbetrieb als solchen, sondern schließt auch vor- und teilweise nachgelagerte Prozesse mit ein.

Einbeziehung auch von vor- und nachgelagerten Prozessen

Sämtliche direkten und indirekten Emissionen am Standort Gräfelfing (Scope 1- und Scope 2- Emissionen) wurden zur Gänze auf Basis von Primärdaten erfasst. Zudem entschied das Unternehmen, neben Scope 1 und Scope 2 auch die Scope 3-Emissionen zu berücksichtigen, darunter Emissionen aus Dienstreisen, Messeauftritten, der Beschaffung von Druckerpapier und Toner, Wasserbereitstellung und Abwasserbehandlung, Abfallentsorgung sowie energiebedingte Vorkettenemissionen. Dies ist kein verpflichtender Teil der Bilanzierung und wurde freiwillig durchgeführt.

Die Emissionen aus der Beschaffung der Einsatzstoffe (inkl. Transport) und Verpackungsmaterialien sind zunächst nicht Bestandteil der CO2-Bilanz. Diese werden im Rahmen eines gesonderten spezifischen Produkt Carbon Footprints (PCF) erhoben

CO2-Footprint kompensiert

Nach der Erhebung des CO2-Fußabdrucks ist die Vermeidung bzw. Verringerung der Treibhausgase oberstes Ziel. Doch ist eine CO2-Freisetzung nie komplett vermeidbar. Diese Emissionen sind von der aqua-concept und der Schicht durch den Kauf von Emissionsminderungszertifikaten aus zwei Klimaschutzprojekten klimaneutral gestellt, also kompensiert worden. Denn aufgrund der globalen Wirkung der Treibhausgase spielt es für das Klima keine Rolle, an welchem Ort Emissionen reduziert werden.

"Die CO2-Bilanzierung der beiden Unternehmen aqua-concept und Schicht ist für uns ein großer Schritt und weit mehr als nur wirtschaftliches Kalkül. Denn Umweltschutz ist für uns eine Herzensangelegenheit. Ohne ein gesundes Klima haben wir keine Lebensgrundlage. Und wie das immer so ist – die Lösung großer Probleme fängt im Kleinen an, also bei uns selbst", unterstreicht Detig.





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