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TWS UND BUND SETZEN SICH FÜR MOORE EIN

"Erfolge dieser Zusammenarbeit sind heute schon in der Region sichtbar", erklärte Ulfried Miller, Geschäftsführer des BUND Ravensburg-Weingarten, bei einer Führung durch das Pfrunger Ried, zu der die TWS in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf und dem BUND eingeladen hatte. Mit Unterstützung des Energieversorgers werden oberschwäbische Moore wieder auf Vordermann gebracht.

Moorpflege durch Klimagas

Die Startfinanzierung der TWS ermöglichte es, ehemalige Moorwiesen durch umfassende Maßnahmen wieder zu bewässern. Die Voraussetzung für die weitere Regenerierung der Gebiete schafft twsKlimagasPlus: In dem Erdgas-Produkt ist ein Preiszuschlag von 0,1 Cent pro Kilowattstunde netto enthalten – bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden pro Jahr in einem Einfamilienhaus ergeben sich dadurch 23,80 Euro brutto jährlich. Die TWS verdoppelt die Summe und leitet den Gesamtbetrag zweckgebunden dem BUND zu. "Dank dieser Kooperation können wir die Pflege der Moore finanzieren und das Projekt dauerhaft erfolgreich betreiben", so Ulfried Miller.

Mit dem Einsatz von twsKlimagasPlus kann jeder etwas für die Region tun – und dafür sorgen, dass seltene Pflanzen und Tiere wie etwa der Moorfrosch oder rare Schmetterlings- und Libellenarten einen intakten Lebensraum haben. "Als regionaler Energieversorger engagieren wir uns für Projekte in Oberschwaben", sagt Robert Sommer, Bereichsleiter Markt der TWS. "Das Wiedervernässungsprojekt des BUND ist ökologisch sehr wertvoll und passt zu unserer unternehmenspolitischen Entscheidung für den grünen Weg." Außerdem neutralisieren Kunden, die sich für twsKlimagasPlus entscheiden, die CO2-Emissionen ihres eigenen Erdgas-Verbrauchs. Das funktioniert nach dem Prinzip der Klimaneutralität: Auch bei der Nutzung von umweltschonendem Erdgas entsteht bei der Produktion, während des Transports und bei der Verbrennung Kohlendioxid. Dieses Treibhausgas schädigt die Atmosphäre, ganz gleich, wo es entsteht. Also können unvermeidbare Emissionen beispielsweise im Schussental durch Klimaschutzmaßnahmen an jedem anderen Ort der Erde neutralisiert werden.

Die TWS bezieht deshalb Emissionszertifikate aus verschiedenen globalen Projekten zur CO2-Einsparung wie etwa einem Projekt zum Biolandbau und zur Kompostierung im Nildelta in Ägypten. Diese CO2-Minderungsinitiative engagiert sich unter anderem für eine biologisch nachhaltige Landwirtschaft und betreibt Anlagen, die organischen Müll in hochwertigen Kompost umwandeln. Dabei entsteht nur ein Bruchteil der bei herkömmlicher Entsorgung entstehenden Treibhausgas-Emissionen. Die Biogasbeimischung von zehn Prozent macht twsKlimagasPlus zu einem rundum umweltfreundlichen Gasprodukt.





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