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NEUE ZERTIFIZIERUNG FÜR TRANSPARENTES LIEFERKETTENMANAGEMENT

Das B.A.U.M.-Mitgliedsunternehmen Lebensbaum, seit 1979 Hersteller von Tee, Kaffee und Gewürze in feinster Bioqualität, stellte sich Anfang 2018 als erstes Unternehmen weltweit diesem Audit. Mit Erfolg: Kiwa durchleuchtete das Lebensbaum Lieferkettenmanagement und kam zu dem Schluss, dass der Bio-Pionier systematisch Rohwaren zu fairen Bedingungen einkauft. Das gesamte Lebensbaum Produktportfolio ist nachhaltig und stammt aus fairen Partnerschaften und Handel. Bei der Übergabe des Zertifikats im Februar 2018 sagte Dr. Renate Alijah, Divisionsleiterin Kiwa International Cert GmbH: "Wir haben die Pilot-Zertifizierung mit dem Bio-Lebensmittel-Hersteller Lebensbaum durchgeführt, einem sehr erfahrenen Unternehmen, was den weltweiten, fairen Handel angeht."

Beispiel: Der Anbau nach ökologischen Richtlinien ist Grundvoraussetzung für die Rohwaren von Lebensbaum Produkten. Doch eine Bio-Zertifizierung sagt nichts über Arbeits- und Sozialstandards bei den Lieferanten aus. Fair- und Sozial-Zertifizierungen hingegen greifen oft zu kurz bei Vorschriften zur Ökolandwirtschaft. Aus diesem Grund sind Lebensbaum Anbaupartner mehrfach geprüft.

Lebensbaum ist sich bewusst, dass Kaffeebohnen aus Ländern mit erhöhten Risiken für die Verletzung von Arbeits- und Sozialstandards stammen. Deswegen verlangt das Unternehmen von seinen Kaffee-Anbaupartnern einen zusätzlichen Standard, der die Einhaltung von Arbeits- und Sozialanforderungen nachweist, wie zum Beispiel Naturland Fair oder Fairtrade. Der Lebensbaum Ansatz geht noch weiter: Kontrolle ist gut, Unterstützung noch besser! Für den Anbau von Bio-Kaffee bestehen viele Herausforderungen. Landflucht ist ein großes Problem für die Kaffee-Bauern geworden. Die guten Fincas liegen in unberührter Natur, damit auch sehr einsam. Vielen Mitarbeitern wird es schlichtweg zu langweilig nach Feierabend. Daher hat Lebensbaum beispielsweise auf der Finca Irlanda in Mexiko einen neuen Fußballplatz mitfinanziert, der von Lebensbaum Gründer Ulrich Walter persönlich eröffnet wurde. "Wir kennen die Situation vor Ort und können daher sehr wirksam unterstützen, wenn mal der Schuh drückt", so Ulrich Walter. Lebensbaum investiert weiter, zum Beispiel in moderne Technik auf der Finca. Das kommt der Qualität des Kaffees zugute und schafftattraktive Arbeitsplätze auf dem Land. Und gute Jobs sind ein wirksames Mittel gegen Landflucht.





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