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B.A.U.M. BETONT BEDEUTUNG NACHHALTIGER ÖFFENTLICHER BESCHAFFUNG

Am 7. November wurde die Aktualisierung 2018 der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vom Bundeskabinett beschlossenen. In die Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie werden auch zivilgesellschaftliche Akteure wie B.A.U.M. eingebunden. Bei einem Dialogforum im Kanzleramt betonte das Netzwerk nachhaltig wirtschaftender Unternehmen die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand bei Beschaffung und Vergabe.

B.A.U.M. e.V. ist einer von 15 Verbänden und Einrichtungen, die zur Vorbereitung der Sitzungen des Staatssekretärsausschusses jeweils vorab zu einem Dialogforum eingeladen werden – so auch am 7.11. im Bundeskanzleramt.

Zum Schwerpunktthema "Nachhaltiges Verwaltungshandeln und klimaneutrale Verwaltung" wies B.A.U.M.-Vorstandsmitglied Dieter Brübach auf die Defizite bzgl. Nachhaltigkeitskriterien bei öffentlichen Beschaffungen bzw. Vergaben hin. Insbesondere die Kommunen bräuchten zusätzliche Vorgaben und hilfreiche Unterstützung, damit die Vergabepraxis tatsächlich nachhaltige Produkte und Anbieter belohnt. Die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand ist enorm wichtig.

Dies gilt auch für ein umfassendes Verständnis der Klimabilanzierung von Verwaltungsstandorten. Hier muss als wesentlicher Faktor die gesamte Mobilität der Beschäftigten einfließen, sowohl auf Dienstwegen, aber auch auf dem Arbeitsweg. Mit betrieblichem Mobilitätsmanagement (BMM) könne die Mobilität dann gezielt nach vorne gebracht werden. Alle Verwaltungsstandorte sollten daher BMM einführen; hierzu sind insbesondere für Kommunen auch Förderprogramme von Bund und/oder Ländern sehr hilfreich.





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