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NACHHALTIGE ENTWICKLUNG ZUM RAHMEN DES DIGITALEN WANDELS MACHEN

Aus Sicht des Nachhaltigkeitsrates erfordert dies eine breite, partizipative und durch empirische Forschung und praxisnahe Formate gestützte Debatte über die Auswirkungen der technologischen Entwicklungen, die zu einem Wandel in Gesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft führt.

Eine umfassende Orientierung der Digitalpolitik an der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sowie deren Ziele und Managementregeln begünstigen eine Stärkung der freiheitlich-demokratischen Grundsätze. Eine systematische Veränderung der Rahmenbedingungen für Digitalisierung fördert die Schwungrad-Kraft von Digitallösungen, stärkt sie als Ermöglicher der Energiewende, sorgt für mehr Ressourceneffizienz und "grünen Technologien" und erhöht ihren Nutzen über den Rahmen der Digitalstrategie hinaus. Die Bundesregierung sollte die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands 2020 nutzen, um eine europäische Strategie einer nachhaltigen Digitalpolitik zu entwickeln. Eine Verknüpfung der digitalen Agenda Europas mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung kann das Erreichen der Sustainable Development Goals (SDGs) in den dann verbleibenden 10 Jahren wirksam unterstützen.

Weiterhin empfiehlt der Nachhaltigkeitsrat ein bildungspolitisches Vorsorge-Prinzip, das Menschen von der Kindheit bis ins hohe Alter befähigt, umfassend an der digitalen Gesellschaft teilzuhaben und Bildungsangebote zum Erwerb digitaler Kompetenzen und die einer Bildung für nachhaltige Entwicklung fördert.

Weitere Empfehlungen für eine nachhaltige Digitalisierung widmen sich den Bereichen Arbeitsmarkt und soziale Sicherung, Gesundheit und Mobilität.

zur Empfehlung auf Deutsch

Die englische Version der Empfehlung ist im Januar 2019 auf der Website des Nachhaltigkeitsrates abrufbar.





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