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WO STEHT DIE GIZ MIT IHREM BETRIEBLICHEN UMWELTMANAGEMENT?

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur GIZ sind nun auch wieder in der Klima- und Umweltbilanz 2017 zu finden. So bestätigt sich der Trend der Reduktion von CO2-Emissionen z.B. bei der Mobilität die pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter in Deutschland in den letzten drei Jahren (2015-2017) um rund 8%. Bei wachsendem Auftragsvolumen und gesteigerten Personalzahlen führte dies aber auch zu einem Anstieg der absoluten CO2-Emissionen um rund 9%, auf 25.088 t gegenüber dem Vorjahr. Diese werden nach der eigenen Selbstverpflichtung der GIZ klimaneutral gestellt. Die im Ausland verursachten CO2-Emissionen sind mit 103.855 t mehr als viermal so hoch wie die Inlandsemissionen. Diese hohen Zahlen rühren aus der Tatsache, dass unsere Mitarbeiter in die Partnerländer reisen müssen in denen sie arbeiten und sich daher eine stark erhöhte Flugreisetätigkeit in den CO2 Emissionen deutlich niederschlägt. So machen alleine Emissionen aus Flugreisen mehr als dreiviertel der CO2 Emissionen aus. Im Vergleich zu den CO2-Emissionen entwickelte sich der Umweltaspekt "Papier" im gleichen Zeitraum im Inland in eine sehr erfreuliche Richtung. Sowohl absolut, als auch pro Kopf, gingen die Zahlen signifikant zurück. Unter anderem hat das neue Druckerkonzept hier schnell Früchte getragen. Im Ausland hat sich der Verbrauch leicht erhöht, hier muss künftig gegengesteuert werden.

zur Online Version der Klima- und Umweltbilanz der GIZ 2017

Seit 1999 bilanziert die GIZ ihre Umweltdaten in einer jährlichen Umweltbilanz, die jedoch bisher stark auf den in Deutschland verursachten Ressourcenverbrauch und die Treibhausgasemissionen ausgelegt war. Durch die weltweite Einführung des Corporate Sustainability Handprint (CSH) können jetzt die Umweltdaten aus dem Ausland erstmals ausgewiesen werden. Dies ist ein zentraler Schritt für die GIZ, um eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsberichtserstattung zu gewährleisten und Steuerungsmaßnahmen vorzunehmen. Im Nachhaltigkeitsprogramm 2016-2020 hat sich die GIZ das Ziel gesetzt, bis 2020 unsere CO2-Emissionen im In- und Ausland zu reduzieren und auch die Emissionen unserer Außenstruktur zu kompensieren.

Die Klima- und Umweltbilanz 2016 stellte zudem das neue Umweltprogramm vor. Seit 2017 liegen uns nun, mit Hilfe des CSH umfassende Umweltdaten vor. Auch wenn diese Daten noch Verbesserungspotential bezüglich ihrer Aussagekraft besitzen, so ermöglicht uns der CSH eine erste Bewertung unserer angestrebten Reduktionsziele. Diese Reduktionsziele haben wir in unserer Unternehmensstrategie 2017-2019 festgeschrieben. Die Datenqualität soll im In- und Ausland in Zukunft ein einheitliches hohes Niveau erreichen.



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