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GEWINNER DES IDEENWETTBEWERBS "LAND SCHREIBT ZUKUNFT" STEHEN FEST

Bewerben konnten sich sowohl gemeinnützige Akteure, wie Vereine, Stiftungen, und Verbände, als auch beispielsweise Schulen und Kindergärten. Die antragstellende Institution musste jedoch im ländlichen Raum verankert sein. Eine Kooperation mit der Gemeinde und/oder dem Landkreis war wünschenswert. Diese konnten aber auch selbst Antragsteller sein. Kleine und mittelgroße Städte mit bis zu 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern waren ebenfalls antragsberechtigt.

Insgesamt hatten sich 200 Projekte beworben. Der stellvertretende RNE-Generalsekretär und Projektleiter des Fonds Nachhaltigkeitskultur, Bodo Richter, zeigte sich beeindruckt: „Der ländliche Raum wird oft unterschätzt. Hier gibt es großes Potential für nachhaltige Entwicklung. Die hohe Anzahl der eingereichten Anträge bestätigt diesen Eindruck". Das Team des Fonds Nachhaltigkeitskultur legte der Jury, bestehend aus dem stellvertretenden Ratsvorsitzenden Olaf Tschimpke, den Ratsmitgliedern Ulla Burchardt, Lucia Reisch, Andreas Rickert sowie RNE-Generalsekretär Günther Bachmann, eine Auswahl von 40 eingereichten Projekten vor, die allen Förderkriterien entsprachen und sich zusätzlich durch ihre besonders innovativen und transformativen Ansätze auszeichneten. Die nun geförderten 16 Projekte tragen aus Sicht der Jury in besonderer Weise dazu bei, gesellschaftliche Denkmuster aufzubrechen und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen.

Die beiden geförderten B.A.U.M.-Mitglieder im Kurzportrait:

Ackerdemia e.V.

Das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie stärkt die Wertschätzung von Lebensmitteln, fördert den sozialen Zusammenhalt, das Interesse und Wissen bezüglich einer gesunden Lebensweise und einem ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt. Durch die Einbindung von Senior*innen als Mentoren an Lernorten im ländlichen Raum wird der Acker zum Ort für Begegnung & Austausch.

Schweisfurth Stiftung

Das Ziel der Schweisfurth Stiftung ist es, ein Open Source Online Toolkit zu entwickeln, das regionale Akteure befähigt, in ihrer Region eine Mitmach-Konferenz zu veranstalten. Sie vernetzt lokale Organisationen, Politik und Einzelpersonen und bekräftigt diese in ihrer Wirksamkeit.

Der Fonds Nachhaltigkeitskultur besteht seit 2017. Auf Initiative des Bundestages stellte das Bundeskanzleramt über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der RNE ruft in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur aus. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

Weitere Information zum Fonds, zu anstehenden Wettbewerben und den Gewinnerprojekten des aktuellen Wettbewerbs finden Sie hier.





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