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MIT EINER CO2-STEUER DEN RAUBBAU AN UNSEREM PLANETEN STOPPEN

Es war soweit, der Earth Overshoot Day fiel in diesem Jahr erstmals in den Juli, genauer gesagt auf den 29. Juli. Als Tag, an dem wir weltweit so viele natürliche Ressourcen verbraucht haben, wie die Erde im Jahr regenerieren kann, zeigt der Earth Overshoot Day, wohin uns unser Wachstumsstreben führt: in den Kollaps. Würden übrigens alle Länder so viele Ressourcen verbrauchen wie wir in Deutschland, wäre dieser Erdüberlastungstag bereits auf den 3. Mai gefallen. Einen großen und steigenden Einfluss haben die CO2-Emissionen. Der weltweite Energieverbrauch ist laut Internationaler Energieagentur (IEA) 2018 um 2,3 Prozent gewachsen.

Um die CO2-Emissionen zu senken, ist eine CO2-Steuer im Gespräch. Sie soll diejenigen in die Pflicht nehmen, die CO2-Emissionen verursachen – direkt und indirekt. "Nur wenn der Ausstoß von CO2teurer wird, haben Unternehmen und Verbraucher einen spürbaren Anlass, ihren CO2-Fußabdruck zu senken und klimabewusste Maßnahmen zu ergreifen", sagt Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers Polarstern. Die bisherigen Versuche, über den CO2-Emissionshandel in der Wirtschaft steuernd zu wirken, reichten nachweislich nicht aus, um schnell genug die Emissionen zu reduzieren.

"Es mangelt in vielen Bereichen nicht an Angeboten zur Senkung der Emissionen, sondern daran, dass sie nicht genutzt werden." Natürlich müsse eine sozialverträgliche Lösung bei der CO2-Steuer gefunden werden. Da viele Länder bereits Erfahrung mit einer CO2-Steuer haben, etwa Schweden oder die Schweiz, sollte das eine lösbare Aufgabe sein. Inzwischen fordern auch Sozialverbände und Gewerkschaften eine CO2-Steuer. Bis Ende 2019 soll in Deutschland ein neues Klimaschutzgesetz verabschiedet werden. Dann hoffentlich mit einer CO2-Steuer. Wir fordern seitens Polarstern, diese Chance nicht verstreichen zu lassen und unterstützen eine sektorenübergreifende, zweckgebundene CO2-Abgabe.

Die Wirtschaft muss sich wandeln.

Polarstern engagiert sich als Social Business für eine Wende in Wirtschaft und Gesellschaft: weg vom Wachstumszwang und hin zu einem am Gemeinwohl orientierten Handeln. Geschäftsführer Simon Stadler ist Vorstand des Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e.V. Außerdem ist Polarstern nicht nur Mitglied beim B.A.U.M. e.V., sondern auch beim Social Entrepreneurship Netzwerks Deutschland, bei UnternehmensGrün und Unterstützer von Entrepreneurs for Future. "Indem wir ein nachhaltiges Wirtschaften vorleben, zeigen wir, es funktioniert: Du kannst als Unternehmen gemeinwohl-orientiert handeln und dabei erfolgreich sein", betont Simon Stadler. "Unsere Aktivitäten und Engagements in den Vereinen und Initiativen helfen, das alternative Wirtschaften zu stärken und bekannter zu machen."

Die beiden Polarstern-Geschäftsführer verstehen es als Aufgabe und Verantwortung der Energiewirtschaft, Angebote zu schaffen, um den Klimaschutz und die Energiewende in Unternehmen und Haushalten zu unterstützen. Dafür entwickelt Polarstern neue Produkte und Lösungen, die sich wirtschaftlich lohnen müssen, aber primär an der Wirkung auf diese Aufgabe hin gemessen werden.





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