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22 PROJEKTE FÜR DEUTSCHEN INNOVATIONSPREIS FÜR KLIMA UND UMWELT NOMINIERT

Zum siebten Mal verleihen der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) mit einem Preisgeld von insgesamt 175.000 Euro. Unter den Nominierten sind auch die B.A.U.M.-Mitglieder Aurubis, Reckhaus/Insect Respect sowie Werner & Mertz.

132 Unternehmen, acht Forschungseinrichtungen und eine Behörde haben sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen um die Preise beworben. 22 von ihnen sind jetzt für den IKU nominiert worden, darunter folgende Unternehmen aus dem B.A.U.M.-Netzwerk:

  • Die Aurubis AG (Hamburg) stellt ihren Schwefelsäureprozess um und koppelt nahezu CO? freie Industriewärme aus, die zur Fernwärmeversorgung eines neuen Stadtteils genutzt wird – und vermeidet so jedes Jahr den Ausstoß von 20.000 Tonnen Kohlendioxid.
  • Hinter dem Gütesiegel Insect Respect der Reckhaus GmbH & Co. KG (Bielefeld) steht ein ganzheitliches und wissenschaftlich fundiertes Konzept, wie beim Kauf von Insektenschutzmitteln über den Wert von Insekten, den Rückgang der Insektenvielfalt und den eigenen Handlungsspielraum aufgeklärt werden kann.
  • Die Werner & Mertz GmbH (Mainz) entwickelte den weltweit ersten vollständig recycelfähigen Standbodenbeutel für flüssige Füllgüter. Der Beutel besteht zu 100 Prozent aus Polyethylen (einschließlich Ausgießöffnung und Deckel) und ermöglicht so ein vollständiges werkstoffliches Recycling.

Informationen zu den weiteren Nominierten finden Sie hier. Die Preisverleihung findet am 26. März 2020 in Berlin statt.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Die Vielfalt der Bewerbungen zeigt, dass zahlreiche Unternehmen ihr technisches und kreatives Potenzial für Umwelt- und Klimaschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen wollen und können."

BDI-Präsident Dieter Kempf: "Der IKU würdigt die Innovationskraft deutscher Unternehmen und Initiativen. Sie sind Problemlöser für den Klima- und Umweltschutz."

Die hochrangige Jury unter Leitung von Prof. Ottmar Edenhofer (Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung PIK) hat nun 22 Innovationen aus den insgesamt 141 eingereichten Bewerbungen zu den folgenden sieben Kategorien des IKU nominiert:

  • Prozessinnovationen für den Klimaschutz
  • Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz
  • Umweltfreundliche Technologien
  • Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen
  • Innovationen und biologische Vielfalt
  • Nutzung des digitalen Wandels für klima- und umweltfreundliche Innovationen
  • Klima- und Umweltschutztechnologietransfer in Entwicklungs- und Schwellenländer und in Staaten Osteuropas

Grundlage der Jury-Entscheidung war die wissenschaftliche Bewertung der Bewerbungen durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI.

Der IKU wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums gefördert.





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