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NACHHALTIGE PRODUKTION: FABER-CASTELL BAUT KLIMA-ENGAGEMENT WEITER AUS

Die gesamte Faber-Castell-Gruppe nutzt bereits jetzt für die Produktion zu 82 Prozent erneuerbare Energiequellen. Das B.A.U.M.-Mitgliedsunternehmen will sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit weiter ausbauen.

Seit 2013 bezieht das Faber-Castell-Werk in Engelhartszell an der Donau als Vorreiter der Gruppe seinen Strom zu 100 Prozent aus nachhaltigen Quellen und gilt als Selbstversorger in Sachen Heizkraft. Mittlerweile nutzen die Faber-Castell-Werke gruppenweit zu über 82 Prozent thermische und elektrische Energie aus regenerativen Quellen. Das Stammhaus im mittelfränkischen Stein ist dank einer Wasserturbine sogar seit Jahrzehnten Ökostrom-Produzent. Auch in Lateinamerika setzt die Gruppe nach eigenen Angaben ambitionierte Umweltziele um: Das Werk in Brasilien, weltgrößter Bleistiftproduzent und Exporteur von Schreib- und Zeichengeräten in über 70 Länder, setzt seit 2019 ausschließlich Ökostrom ein und hat sich im Bereich der Abwasser- und Abfallentsorgung maßgeblich verbessert. Ebenso dank der 10.000 Hektar firmeneigenen Kiefernforste in Brasilien fertigen die Produktionsgesellschaften in neun Ländern klimaneutral. Die FSC-zertifizierten Wälder liefern den Rohstoff für das brasilianische Bleistiftwerk und decken 87 Prozent des weltweiten Holzbedarfs der Faber-Castell-Gruppe.

Trotz abflauender Konjunktur hat es sich Faber-Castell zum Ziel gesetzt, den Vorsprung bei der positiven Klimabilanz weiter auszubauen und den Anteil an Kunststoff bei Verpackungen zu reduzieren sowie für Produkte zunehmend Recyclingmaterialien einzusetzen. Für 2020 haben Deutschland und Peru bereits Verträge mit Ökostrom-Lieferanten unterzeichnet und allein Peru rechnet mittelfristig mit einer Halbierung seiner CO2-Emissionen. Für das laufende Geschäftsjahr 19/20 gibt sich Vorstandsvorsitzender Daniel Rogger zur zukünftigen Entwicklung zuversichtlich: "Mit unserem Fokus auf Kreativprodukte, unserer dezentralen Organisationsstruktur und soliden Finanzkennzahlen sind wir gewappnet für ein schwieriger werdendes Marktumfeld. Wir glauben, dass wir gerade mit unseren Umweltthemen, die uns vom Wettbewerb differenzieren, beim Verbraucher punkten können – nicht nur in Europa, sondern zunehmend auch in Asien und Amerika."



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