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DIE GRÜNE MISSION

Ganz im Sinne seiner Klimaschutzstrategie setzt das B.A.U.M.-Mitgliedsunternehmen Provinzial bereits seit mehr als einem Jahrzehnt auf das Aufforsten von Wäldern. Im Auftrag der Provinzial begutachtete Rainer Kant, Forstexperte bei B.A.U.M., nun die Aufforstungsflächen.

Wälder sind die wichtigsten und komplexesten Landökosysteme der Erde. Neben Luftreinhaltung, Bereitstellung von Trinkwasser, Bestäubungsfunktion, Bodenfruchtbarkeit, funktionierenden Nährstoffkreisläufen und Erhaltung der biologischen Vielfalt spielen sie bei der Reduktion des CO2-Gehalts in der Atmosphäre eine wichtige Rolle.

Die Erkenntnis, dass nur ein Mischwald zukunftsfähig sein kann, ist zwar längst überfällig, setzt sich aber in Politik, Forstwirtschaft und Gesellschaft erst jetzt langsam durch. Gefördert wird die Einsicht besonders durch die letzten drei Jahre, in denen Hitze, Dürre und Borkenkäfer zu einer Waldkrise geführt haben. Die Provinzial hat bereits vorher gehandelt und eigenständig Mischwälder zur Kohlenstoffbindung in Deutschland und Argentinien aufforsten lassen – ein Signal für den Klimaschutz und die biologische Vielfalt.

652 Fußballfelder

So viel Fläche an Wald hat die Aufforstung der Provinzial bereits zur Reduktion von CO2ermöglicht. Knapp ein Viertel der aufgeforsteten Flächen befindet sich in Deutschland, verteilt in den Bundesländern Niedersachen, Sachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Die restlichen 76,5 Prozent der Wälder liegen in Südamerika, hauptsächlich in Argentinien. Insgesamt handelt es sich um rund 850.000 Bäume, die gepflanzt worden sind. Rund eine halbe Million entfallen auf Deutschland, dabei wurden pro Hektar zwischen 3.000 und 6.000 Bäume in den Boden gesetzt. Auf den südamerikanischen Flächen hingegen befinden sich – bedingt durch andere Reihenabstände und Wuchsbedingungen – weniger Bäume als in Deutschland.

Unter die Lupe genommen

Die zwischen 2006 und 2010 gepflanzten Waldflächen stehen ab diesem Jahr zur zweiten Begutachtung an. Diplom-Forstwirt Rainer Kant von B.A.U.M. bereiste die Aufforstungsflächen.

Erste Ergebnisse aus Niedersachsen belegen, dass die gepflanzten Provinzial-Bäume überdurchschnittlich gut wachsen. Mit maximalen Höhen von 14 bis 16 Metern zeigt sich nach dieser – in Baumjahren gesehen – kurzen Zeit ein unerwartet schnelles Wachstum. "Die Hintergründe dafür sind vielfältig", erklärt Rainer Kant. "Zum einen ist es auf einigen Standorten die gute Wasser- und Nährstoffversorgung. Zum anderen führen durch den Klimawandel veränderte Rahmenbedingungen wie höhere Durchschnittstemperatur, eine Verlängerung der Vegetationsperiode, Nährstoffeinträge und eine höhere CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu einem beschleunigten Wachstum der Bäume." Provinzial-Umweltmanagerin Marita Krüssel wartet bereits gespannt auf die Gutachten der restlichen Flächen: "Ich hoffe, dass auch diese sich positiv entwickelt haben und unser CO2-Sparkonto gute Zinsen in Form von CO2-Einbindung zur Kompensation liefert."

Mit ihrer Klimaschutzstrategie setzt die Provinzial sich bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Projekten und Aktionen für die Umwelt ein. Erst in diesem Jahr feierte sie ihr zehnjähriges Jubiläum als Mitglied der Klimaschutzunternehmen.





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