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TIERSCHUTZ ALS TEIL DER UNTERNEHMENSSTRATEGIE

Tierschutz ist für Tchibo seit 2008 fester Bestandteil des Nachhaltigkeitsengagements und damit eine wesentliche Säule einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. Seither arbeitet das B.A.U.M.-Mitgliedsunternehmen daran, Anforderungen an Tierschutzaspekte in Lieferketten und Produktsortimenten zu integrieren. Mit der Veröffentlichung der ganzheitlichen "Animal Welfare Policy" geht Tchibo einen weiteren Schritt in Richtung einer 100% nachhaltigen Geschäftstätigkeit.

Tiermaterialien machen im Gesamtsortiment bereits heute nicht mal ein Prozent aus. In einem 3-Stufen-Plan sollen diese durch hochwertige Standards auf das Tierwohl überprüfbar oder durch "tierfreie" pflanzliche oder synthetische Alternativen ersetzbar sein.

Tierwohl in drei Stufen

Tchibo hat in der Tierwohl Politik eine klare Haltung und Standards zu allen relevanten tierischen Materialien im Gesamtsortiment definiert.

Im ersten Schritt wurden Risikomaterialien und Risikogebiete ausgeschlossen, wie Tierfelle, Echtpelz, Angora, Alpaka- und Mohairwolle, die aus dem Sortiment verbannt wurden. In der zweiten Stufe sichert das Unternehmen Materialien und Lieferketten über anerkannte und etablierte Zertifizierungen ab, wie etwa beim Einkauf von Merinowolle, Kaschmir, Leder oder auch Daunen. Das Ziel ist Stufe 3: Die volle Transparenz über die Lieferkette. Und langfristig immer mehr tierfreie Alternativangebote aus pflanzlichen oder synthetischen Materialien.

"Wir haben unser Sortiment strategisch analysiert und die Policy in Balance mit anderen Anforderungen - wie unserem Umwelt- oder Qualitätsmanagement - aufgesetzt. Klar ist dabei: Sind unsere Anforderungen mittel- bis langfristig nicht umsetzbar, sind wir bereit, deutlich konsequenter in der Sortimentsauswahl zu sein. Daher ist schon heute die Erhöhung des Angebots an veganen Alternativen ein wichtiger Schritt," erklärt Nanda Bergstein, Direktorin Unternehmensverantwortung. Vermehrt bietet Tchibo seinen Kund:innen bereits heute vegane Alternativen an, zum Beispiel innerhalb des Heimtextilsortiments.

Ein großes Thema spielt zukünftig auch das Thema Recycling von tierischen Materialien, da es sowohl auf das Tierwohl, als auch auf den Ressourcenschutz einzahlt. Auch hier geht Tchibo voran: In diesem Jahr wurden die ersten recycelten Kaschmirprodukte in den Verkauf gebracht.

Tierschutzorganisationen PETA und VIER PFOTEN hoffen auf Nachahmer

Und wie beurteilen Tierschützer das Vorgehen von Tchibo? Frank Schmidt, Head of Corporate Affairs von PETA: "Wir empfehlen Unternehmen wie Tchibo auf vegane Produkte umzustellen – nur sie sind tierleidfrei. Ich würde Tchibo dennoch gut bewerten, da das Thema Tierwohl ernst genommen wird. Natürlich braucht es weitere Fortschritte, gerade was das Thema Wolle und Leder angeht, wir wollen aber vor allem, dass Tchibo seine Kundinnen und Kunden überzeugt, diesen Weg mitzugehen. Dazu braucht es Vorbilder in der Branche."

Denise Schmidt, Kampagnenleiterin VIER PFOTEN, Hamburg: "Tierwohl ist nur schwer vereinbar mit der kommerziellen Nutzung von Tierfellen und Federn. Dennoch sehen wir Tchibo im oberen Segment. Das Unternehmen ist auf einem guten Weg, muss diesen Weg aber auch weitergehen."





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