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POLARSTERN GEHT MIT AFRICA GREENTEC NACH MADAGASKAR

Wir brauchen mehr erneuerbare Energien – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Sie sind der Schlüssel für ein besseres Leben und ein riesiger Hebel, um die Klimakatastrophe aufzuhalten. Über 70% der CO2-Emissionen weltweit sind auf den Energiebedarf zurückzuführen und damit vor allem auf fossile Energien; da hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten kaum etwas getan.

"Damit sich das ändert, müssen wir alle an einem Strang ziehen", betont Florian Henle, Gründer des B.A.U.M.-Mitgliedsunternehmens Polarstern. "Der weltweite Ausbau der erneuerbaren Energien muss schneller vorankommen und die Industrieländer tragen die Verantwortung, die Länder des Globalen Südens auf ihrem Weg dorthin zu unterstützen." Auch die International Finance Corporation (IFC) der Weltbank betont, dass gerade den Investitionen in diesen Ländern eine Schlüsselrolle zukommt, um das Klima zu schützen und soziale Ungleichheiten zu reduzieren. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) entfällt auf die Schwellenmärkte fast der gesamte Nettoanstieg der CO2-Emissionen der nächsten zwei Jahrzehnte, gleichzeitig sind es die Menschen in den Ländern des Globalen Südens, die mit am meisten direkt unter der Klimakrise leiden. "Es ist die größte Herausforderung unserer Generation, jetzt den Schalter umzulegen und die Klimakrise aufzuhalten", sagt Florian Henle.

Direkt vor Ort die Energiewende unterstützen

Seit seiner Gründung investiert Polarstern für jeden Kunden pro Jahr in die weltweite Energiewende. Nun erweitert das Unternehmen sein Engagement um eine Initiative in Madagaskar. Aktuell haben laut madagassischem Energieministerium lediglich 16% der Bevölkerung Zugang zur Stromversorgung. Zusammen mit dem Social Business Africa GreenTec elektrifiziert Polarstern nun dort das Dorf Mahavelona. "Madagaskar hat eine reiche Tier- und Pflanzenwelt, gute Böden und zahlreiche Rohstoffe und ist dennoch eines der weltweit ärmsten Länder. Indem wir vor Ort erzeugte Solarenergie und ihre effiziente Nutzung fördern, stärken wir die lokale Wirtschaftstätigkeit sowie Bildung und Gesundheit – und verhindern zugleich Klimaschäden und bekämpfen Fluchtursachen", sagt Florian Henle.

Konkret werden in Mahavelona neben einer Photovoltaikanlage und Stromspeicher, zwei mobile Kühlhäuser, Solar-Wasserpumpen, eine Wasserreinigungsanlage sowie ein WLAN-Netzwerk errichtet. "Wir stellen die Basisinfrastruktur wie grünen Strom, sauberes Wasser, Kühlsysteme und ein Kommunikationsnetz zur Verfügung. Mehr braucht es nicht. Afrika kann sich selbst helfen. Unsere Aufgabe als Partner ist es, die Menschen vor Ort zu stärken – nicht, sie abhängig zu machen. Es gilt, eine Spirale zur wirtschaftlichen Entwicklung in Kraft zu setzen", erläutert Torsten Schreiber, Gründer von Africa GreenTec.

Das ganze Engagement steigert die lokale Produktivität, schafft Arbeitsplätze und verbessert die Einkommen der Menschen vor Ort. Insgesamt erhalten in Mahavelona rund 3.200 Menschen Zugang zu sauberer Energie. Etwa 70 Tonnen CO2 können pro Jahr vermieden und rund 100 kleinere und mittlere Unternehmen zu mehr Wachstum gebracht werden.

Begleitet wird das Pilotprojekt in Madagaskar von einem Kooperationsprojekt mit dem Chair of Corporate Sustainability der TUM School of Management der Technischen Universität München.

Mehr erfahren:https://www.polarstern-energie.de/weltweit/





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