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DIE SCHÄTZE IM MITTELSTAND HEBEN

Im Interview mit dem Magazin "Verantwortung" des F.A.Z.-Instituts sprach die B.A.U.M.-Vorsitzende Yvonne Zwick über den Mittelstand als Treiber von Nachhaltigkeit und über förderliche Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften.

"KMU prägen die Wirtschaft mehr als der regulatorische Rahmen. Sie sind darum wesentliche Koalitionspartner für die nachhaltige, auch gesellschaftlich tragbare Transformation", sagte Yvonne Zwick im Interview mit Prof. Dr. René Schmidpeter und Patrick Bungard, Nachhaltigkeitsexperten von M3TRIX GmbH. Die Lösungspotenziale bei kleineren und mittelgroßen Unternehmen zur Bewältigung dringender globaler Herausforderungen seien riesig, fuhr sie fort und nannte Beispiele aus dem B.A.U.M.-Netzwerk. Doch nachhaltig wirtschaftende Unternehmen bräuchten Unterstützung auf diesem Weg: "Wichtig sind förderliche Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften: Belastbare positive Beiträge und mindestens weniger negative Wirkungen als business as usual müssen zu einer besseren Lage im Wettbewerb führen."

Sie setze sich dafür ein, dass Berichtspflichten, Sustainable Finance und Accounting, die Erfüllung von Standards und gesellschaftlichen Anforderungen miteinander verknüpft werden, so Zwick. "Das würde Unternehmen den Sinn dieser Übungen unmittelbar vor Augen führen. Der Aufwand, den Unternehmen für divergierende Anforderungen betreiben müssen, würde sinken." Ihre Zuversicht: "Wenn Transparenzmaßnahmen mit marktwirtschaftlichen Belohnungsmechanismen verknüpft würden, wo eine belastbare Wirkungsanalyse zugrunde liegt, hätten wir die Story, die auch Zweifler, von denen wir viel zu viele haben, zum Grübeln bringt."

Hier geht's zur aktuellen Ausgabe von "Verantwortung" mit dem Interview mit Yvonne Zwick.





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