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FORSCHUNGSKOOPERATION MIT DER UNI OLDENBURG

Voneinander und miteinander lernen, gemeinsam an innovativen Ideen für den Markt innerhalb von Forschungskooperationen tätig sein – seit mehreren Jahren schon besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem B.A.U.M.-Mitgliedsunternehmen abat AG und der Universität Oldenburg (Abteilung Very Large Business Applications). Kürzlich durfte sich das Team um abat- und Uni-Oldenburg-Forscher René Kessler nicht nur über den Gewinn eines Awards für das Paper "Implikationen von Machine Learning auf das Datenmanagement in Unternehmen" freuen – ein neues Projekt durfte er zudem auf einer virtuellen Konferenz vorstellen.

Die abat AG mit Hauptfirmensitz in der Bremer Überseestadt pflegt nicht nur eine besondere, offene Firmenphilosophie innerhalb des Unternehmens mit allen Mitarbeitenden. Auch außerhalb ist der SAP-Dienstleister seit jeher darum bemüht, interessante Zukunfts- und Trendthemen anzugehen. Dies erfolgt seit einigen Jahren bereits sehr erfolgreich mit der Uni Oldenburg. Gemeinsam ist das Team der Forschungskooperation stets auf der Suche nach spannenden Projekten mit Mehrwert für die Praxis, in deren Umsetzung Studierende der Uni Oldenburg einbezogen werden. Aus seiner Position an der Uni Oldenburg als Forscher versucht Kessler, die Erkenntnisse aus dem jeweiligen Projekt aufzubereiten und zu publizieren. Insgesamt sind so bereits acht Publikationen entstanden – eine von ihnen, die er gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. habil. Jorge Marx Gómez verfasste, hat es im Februar 2020 nicht nur einfach in das Fachmagazin "HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik" geschafft, sondern wurde zudem Anfang dieses Jahres zu einem der drei besten Beiträge des Jahres 2020 gekürt. "Das ist eine große Ehre für uns, diesen Award gewonnen zu haben", so Kessler.

Bei allen Projekten der Forschungskooperation geht es auch darum, die Ergebnisse praxisorientiert aufzubereiten. So werden alle erzielten Resultate stets gesammelt, aufbereitet und auf deren Basis Beiträge, Whitepaper, Webinare oder wissenschaftliche Publikationen erstellt. "Mit unserer Zusammenarbeit greifen wir moderne Ansätze aus der Forschung auf und bringen sie in der Praxis zur Anwendung", erläutert Kessler. So ist auch das aktuelle Projekt "Nutzung von KI und Drohnen zur Automatisierung der Lagerinventur" entstanden. Dieser Beitrag wurde nun auf dem "AAAI-MAKE 2021"-Symposium akzeptiert und im Rahmen eines virtuellen KI-Events Ende März vorgestellt.

Bei "AAAI-MAKE 2021" handelt es sich um einen Teil der AAAI Spring Symposium Series, einer jährlichen Reihe von Treffen, die parallel an der Stanford University in Palo Alto, Kalifornien, USA, abgehalten werden. Es umfasst sowohl Präsentationen von Forschungsbeiträgen, Nebenveranstaltungen aus der Industrie und (Podiums-) Diskussionen als auch Demonstrationen und Plenarsitzungen, um die Interaktion und den Beitrag der Teilnehmer zu fördern. Insgesamt gab es 41 Beiträge, die vorgestellt wurden. "Das bunt gemischte Publikum bestand aus internationalen Vertretern aus Wissenschaft und Praxis, pro Session waren etwa 40 Zuhörer dabei", erzählt Kessler. "Auch wenn es nur eine virtuelle Veranstaltung sein konnte, war es sehr spannend und großartig, dass unser sehr praxisnahes Projekt auch in der Wissenschaft auf Anklang stoßen konnte!"

mehr zum Thema im Blog von abat





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