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	<title>Circular Economy Archive - BAUM e.V.</title>
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	<description>BAUM e.V. – Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften</description>
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	<title>Circular Economy Archive - BAUM e.V.</title>
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	<item>
		<title>Event Carbon Footprint und Stoffstrombilanz: von der gefühlten zur wissensbasierten Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://baumev.de/event-carbon-footprint-und-stoffstrombilanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 06:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke & Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die BAUM-Tagung 2025 liegt nun der Event Carbon Footprint und erstmals eine umfassende Stoffstrombilanz vor, die mit handfesten, belastbaren Zahlen eine Basis bilden für die ökologische Bewertung, Kommunikation und künftige strategische Ausrichtung des jährlichen großen Netzwerktreffens.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/event-carbon-footprint-und-stoffstrombilanz/">Event Carbon Footprint und Stoffstrombilanz: von der gefühlten zur wissensbasierten Nachhaltigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de">BAUM e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Klima- und Ressourcenschutz sind für BAUM bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Für die BAUM-Tagung 2025 liegt nun der Event Carbon Footprint und erstmals eine umfassende Stoffstrombilanz vor, die mit handfesten, belastbaren Zahlen eine Basis bilden für die ökologische Bewertung, Kommunikation und künftige strategische Ausrichtung des jährlichen großen Netzwerktreffens.</p>
<p>Eine Stoffstrombilanz zeigt, welche Materialien und Energiemengen in eine Veranstaltung hinein- und wieder hinausfließen. Ähnlich wie eine CO<sub>2e</sub>-Bilanz bildet sie damit die Grundlage, Ressourceneinsatz systematisch zu verstehen und einzuordnen.</p>
<p>BAUM hat die Analysen 2025 in Zusammenarbeit mit den BAUM-Mitgliedern 2bdifferent und Trash Galore für die BAUM-Tagung – ein jährliches Event mit rund 300 Nachhaltigkeitsengagierten – umgesetzt. Die Ergebnisse liefern differenzierte und teilweise überraschende Einblicke in Materialflüsse, Ressourcenverbräuche und Wirkungspotenziale von Veranstaltungen. Sie tragen zudem dazu bei, das Eventmanagement von BAUM im Rahmen der <a href="https://www.wirtschaftproklima.de/veranstaltungswirtschaft" target="_blank" rel="noopener">Initiative Nachhaltige Veranstaltungswirtschaft</a> (INV) weiter zu qualifizieren.</p>
<p>„Die BAUM-Tagung als nachhaltiges Event ressourcensparend und klimabewusst durchzuführen, hat für uns höchste Priorität“, betont Elisabeth Michels, Veranstaltungsmanagerin bei BAUM. „Im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses erreichen wir dank der nun vorliegenden Analysen die nächste Stufe.“</p>
<p>„Die Analysen bieten durch ihre anschauliche Aufbereitung eine fundierte Grundlage, um gemeinsam zu reflektieren: Was wirkt und schlägt sich wirklich bilanziell nieder? Wo liegen die größten Hebel?“, so Clemens Arnold, Managing Director von 2bdifferent. „Ein wichtiges Learning: Die Einbindung aller beteiligten Gewerke – insbesondere Location, Technik und Catering – ist entscheidend für eine umfassende und transparente Bewertungsgrundlage.“</p>
<p>„Diese Bilanz ist kein Urteil, sondern eine sachliche Grundlage“, erläutert Lukas Binner, Co-Founder von Trash Galore. „Sie zeigt transparent auf, was wir berechnet haben und wo konservative Schätzungen vorgenommen wurden, um eine verlässliche Basis für den weiteren Nachhaltigkeitskontext zu bieten.“</p>
<h3>Carbon Footprint für das „Produkt“ BAUM-Tagung</h3>
<p>Die methodische Grundlage ist eine Lebenszyklusanalyse (LCA) gemäß ISO 14040/44 und ISO 14067. Das Ergebnis ist als partieller Product Carbon Footprint zu verstehen – mit der Tagung als „Produkt“. Der Untersuchungsrahmen ist die Durchführungsphase der Veranstaltung inklusive Auf- und Abbauzeiten. Das Greenhouse Gas Protocol dient als struktureller Rahmen, jedoch nicht als methodische Grenze.</p>
<p>Geographisch konzentriert sich die Analyse auf Deutschland und die Nutzung hauptsächlich lokaler Dienstleister; internationale Lieferketten wurden lediglich für unvermeidbare Importwaren wie bestimmte Nahrungsmittel oder Rohstoffe indirekt modelliert. Die funktionelle Einheit ist definiert als „eine Durchführung der Veranstaltung“ und „eine teilnehmende Person pro Tag“, wobei die Bilanz auf einer Anzahl von 297 Personen an jeweils beiden Veranstaltungstagen basiert. Der dazugehörige Referenzfluss umfasst die gesamte Durchführung des Events und alle dafür notwendigen Inputs an Energie, Materialien und Dienstleistungen, um diese Funktion zu erfüllen.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/03/DE_ECF-Report_BAUM-e.V.-TAGUNG-2025.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ergebnisse der Analyse als PDF</a></p>
<p>Details zu „Event Carbon Footprint“ und Stoffstrombilanz können BAUM-Mitglieder, Umsetzungspartner der BAUM-Tagungen 2025 und 2026 sowie Mitglieder der INV bei einem <a href="https://baumev.de/event/2026_04_30_webinar-stoffstromanalyse-der-baum-tagung/" target="_blank" rel="noopener">Webinar</a> am 30. April (11:00-12:30) erfahren.</p>
<p>Die INV ist maßgeblich an der Vorbereitung der <a href="https://baumev.de/baum-tagung/" target="_blank" rel="noopener">BAUM-Tagung 2026</a> beteiligt, die am 9. und 10. September im baden-württembergischen Rust stattfindet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/event-carbon-footprint-und-stoffstrombilanz/">Event Carbon Footprint und Stoffstrombilanz: von der gefühlten zur wissensbasierten Nachhaltigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<title>Sustainable Economy Summit: Modernisierung der Wirtschaft als Standortfrage</title>
		<link>https://baumev.de/modernisierung-der-wirtschaft-als-standortfrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 13:28:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke & Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Sustainable Economy Summit 2026 treffen sich am 21./22. April in Berlin führende Entscheider:innen aus Unternehmen, Politik und Wissenschaft, um genau darüber zu sprechen: Wie modernisiert sich Wirtschaft so, dass Klima- und Ressourcenschutz zum Wettbewerbsfaktor werden? Als Teil des Trägerkreises wirkt BAUM aktiv beim Sustainable Economy Summit mit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/modernisierung-der-wirtschaft-als-standortfrage/">Sustainable Economy Summit: Modernisierung der Wirtschaft als Standortfrage</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Sustainable Economy Summit 2026 treffen sich am 21./22. April in Berlin führende Entscheider:innen aus Unternehmen, Politik und Wissenschaft, um genau darüber zu sprechen: Wie modernisiert sich Wirtschaft so, dass Klima- und Ressourcenschutz zum Wettbewerbsfaktor werden? Als Teil des Trägerkreises wirkt BAUM aktiv beim Sustainable Economy Summit mit.</p>
<p>„Deutschland soll auch in einer klimaneutralen Welt zu den erfolgreichsten Volkswirtschaften gehören. Dafür braucht es eine Wirtschaft, die Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Verantwortung zusammendenkt. Umwelt- und Klimaschutz sind dabei entscheidende Erfolgsfaktoren für nachhaltiges Wachstum und gesellschaftlichen Wohlstand“, so Schirmherr Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. „Der Sustainable Economy Summit bringt Unternehmen, Politik und Wissenschaft zusammen und leistet einen wichtigen Beitrag, diesen Wandel konstruktiv, praxisnah und gemeinsam zu gestalten.“</p>
<p>Unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministeriums positioniert sich der <a href="https://sustainable-economy-summit.org/" target="_blank" rel="noopener">Sustainable Economy Summit</a> als Ort für den offenen, auch kontroversen Dialog. Im Mittelpunkt des Summit stehen praxisnahe Lösungen. Unternehmen mit langjähriger Nachhaltigkeitsexpertise treffen auf innovative Start-ups, politische Entscheider:innen und wissenschaftliche Perspektiven.</p>
<p>Ein zentrales Element des Summit ist die Veröffentlichung des Sustainable Economy Barometers 2026. Die repräsentative Befragung von 2.500 Entscheider:innen aus deutschen Unternehmen zeigt, wie Modernisierung strategisch verankert ist, wo Unternehmen Handlungsdruck sehen – und welche Erwartungen sie an staatliche Unterstützung für die wirtschaftliche Transformation haben.</p>
<h3>Wie geht zirkuläres Bauen?</h3>
<p>Am 21. April um 16.30 Uhr hostet die BAUM-Vorsitzende Yvonne Zwick ein Panel mit dem Titel „<a href="https://sustainable-economy-summit.org/event/new-european-bauhaus-wie-geht-zirkulaeres-bauen/" target="_blank" rel="noopener">New European Bauhaus. Wie geht zirkuläres Bauen?</a>“. Das Panel beleuchtet, wie sich Prinzipien des New European Bauhaus in die Praxis übersetzen lassen und welche politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dafür notwendig sind. Diskutiert wird auch, wie feingliedrige Strukturen – vom mittelständischen Handwerk bis zu regionalen Wertschöpfungsketten – durch zirkuläres Bauen gestärkt werden. Sie sind ein Schlüssel für ein neues Wirtschafts- und Bauwunder, das ökologisch tragfähig und sozial eingebettet ist. Als Speaker:innen sind dabei: Prof. Dr. Nathalie Eßig (Architektin, Professorin an der Hochschule München und Mitgründerin der BiRN GmbH), Dagmar Fritz-Kramer (geschäftsführenden Gesellschafterin der Bau-Fritz GmbH &amp; Co. KG) und Thomas Heilmann (Vorsitzender der KlimaUnion e.V.).</p>
<h3>Erfolgsstrategien im Umgang mit Nachhaltigkeitsskepsis</h3>
<p>In nahezu allen Branchen zeigt sich das gleiche Bild: Nachhaltigkeits- und Umweltorganisationen stoßen auf starke Verharrungskräfte, die Veränderung ausbremsen. Und doch gibt es Non-Profits, denen es gelungen ist, hartnäckige Widerstände zu überwinden und echte Wirkung zu erzielen. Was hat bei ihnen den Unterschied gemacht? Wie lässt sich Skepsis in Zustimmung verwandeln? Im gemeinsamen Dialog teilen die Organisationen aus dem Trägerkreis des Sustainable Economy Summit unter dem Titel „<a href="https://sustainable-economy-summit.org/event/vom-gegenwind-zum-rueckenwind-erfolgsstrategien-im-umgang-mit-nachhaltigkeitsskepsis/" target="_blank" rel="noopener">Vom Gegenwind zum Rückenwind: Erfolgsstrategien im Umgang mit Nachhaltigkeitsskepsis</a>“ ihre Best und Worst Cases – für einen ehrlichen Wissenstransfer zwischen erfolgreicher Strategie und glücklichem Zufall. BAUM ist auf dem Panel am 22. April um 15.15 Uhr durch seine stellvertretende Vorsitzende Ellen Weiland vertreten.</p>
<h3>Breites Bündnis progressiver Wirtschaftsverbände und Initiativen</h3>
<p>Getragen wird der Summit von einem sektorübergreifenden Bündnis progressiver Wirtschaftsverbände und Initiativen. Dabei sind neben BAUM: Bioland e.V., BNW Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V., Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) e.V., Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland e.V., Klimaschutz-Unternehmen e.V., Mission Wertvoll.</p>
<p>Der Sustainable Economy Summit ist <em>das</em> Event für Unternehmensleitungen, Finanz- und Nachhaltigkeitsverantwortliche, politische Entscheidungsträger:innen und wirtschaftspolitische Beobachter:innen. <a href="https://pretix.eu/sustainable-economy-summit/tickets" target="_blank" rel="noopener">Hier können Sie Ihr Ticket buchen.</a><strong> BAUM-Mitglieder erhalten auf Anfrage an <a href="mailto:&#114;&#101;&#100;&#97;k&#116;&#105;&#111;n&#64;b&#97;um&#101;&#118;&#46;de" target="_blank" rel="noopener">&#114;edakt&#105;o&#110;&#64;b&#97;&#117;&#109;e&#118;&#46;de</a> vergünstigte Tickets.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/modernisierung-der-wirtschaft-als-standortfrage/">Sustainable Economy Summit: Modernisierung der Wirtschaft als Standortfrage</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wie Unternehmen und Politik nachhaltiges Wirtschaften stärken</title>
		<link>https://baumev.de/wie-unternehmen-und-politik-nachhaltiges-wirtschaften-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 08:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biodiversität & Ökosysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke & Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einem Gespräch mit Bundesumweltminister Carsten Schneider am 9. Februar in Berlin wurden zentrale Themen des Klimaschutzes, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität diskutiert. Preisträgerinnen und Preisträger des BAUM &#124; Umwelt – und Nachhaltigkeitspreises und BAUM-Mitgliedsunternehmen stellten dar, wie sie bereits zu den im Koalitionsvertrag vereinbarten Zielen beitragen, und durch welche Rahmensetzung die Bundesregierung nachhaltiges Wirtschaften stärken kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/wie-unternehmen-und-politik-nachhaltiges-wirtschaften-staerken/">Wie Unternehmen und Politik nachhaltiges Wirtschaften stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg, 11.02.2026 – Bei einem Gespräch mit Bundesumweltminister Carsten Schneider am 9. Februar in Berlin wurden zentrale Themen des Klimaschutzes, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität diskutiert. Preisträgerinnen und Preisträger des BAUM | Umwelt – und Nachhaltigkeitspreises und BAUM-Mitgliedsunternehmen stellten dar, wie sie bereits zu den im Koalitionsvertrag vereinbarten Zielen beitragen, und durch welche Rahmensetzung die Bundesregierung nachhaltiges Wirtschaften stärken kann.</strong></p>
<p>Der geschäftsführende Vorstand von BAUM, BAUM-Preisträgerinnen und -Preisträger des Jahres 2025 sowie weitere Mitglieder des Netzwerks trafen am 9. Februar Bundesumweltminister Carsten Schneider zu einem Fachgespräch. Im Fokus des lebhaften Austauschs standen politische Rahmenbedingungen und geeignete Instrumente zur Förderung unternehmerischer Nachhaltigkeitsaktivitäten in Deutschland.</p>
<p>Der Umweltminister zeigte sich sehr interessiert an den Schilderungen aus der Unternehmenspraxis. „Ich bin sehr froh, dass es BAUM als Verband und so engagierte Unternehmen wie die Ihren gibt“, so Schneider. „Ich setzte stark auf die Kooperation mit nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen.“</p>
<p><a href="https://www.uni-flensburg.de/eum/wer-wir-sind/team/professorinnen/juniorprof-dr-frauke-wiese" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Frauke Wiese</a> von der Europa-Universität Flensburg, BAUM-Preisträgerin 2025 in der Kategorie „Wissenschaft“, betonte die Bedeutung der Suffizienzpolitik: „Für die multiplen Herausforderungen unserer Zeit brauchen wir Multi-Solving-Strategien. Suffizienzpolitik ist solch ein entscheidender Hebel, um die multiplen Herausforderungen zu lösen, denn sie verbindet Klima- und Umweltschutz und Sozialpolitik miteinander und steht für die effizientere und gerechtere Verteilung von Ressourcen, von Wohnraum und Straßenraum.“</p>
<p>Die BAUM-Preisträgerin 2025 in der Kategorie „Großunternehmen“, Dr. Stefanie Eichiner, Head of Sustainability bei der <a href="https://www.pfleiderer.com/dach-de/" target="_blank" rel="noopener">Pfleiderer Deutschland GmbH</a> und Vorstandsvorsitzende der Initiative <a href="https://www.business-and-biodiversity.de/" target="_blank" rel="noopener">Biodiversity in Good Company</a> e.V., erläuterte: „Deutschland braucht jetzt eine Investitionsarchitektur für die Natur – und Naturgutschriften können das fehlende Bindeglied sein. Viele Unternehmen sind bereit, über Pilotprojekte Standards, verlässliche Zertifizierungen und die Möglichkeit voranzubringen, Natur als Vermögenswert zu bilanzieren.“</p>
<p>Ein weiterer BAUM-Preisträger 2025 war Dominik Campanella, Geschäftsführer der <a href="https://concular.de/" target="_blank" rel="noopener">Concular GmbH</a>. Ihn vertrat in Berlin sein Kollege Julius Schäufele. „Concular beweist in der Praxis, dass hochwertige Wiedernutzung von Bauprodukten funktioniert“, verwies Schäufele auf das Engagement des von ihm mit gegründeten Unternehmens. „Jetzt ist die Politik gefragt, die Skalierung durch wirksame Regulierung zu ermöglichen.“</p>
<p>Befragt nach ihren Wünschen an den Umweltminister, waren sich die Unternehmensvertreterinnen und -vertreter einig, dass Planungssicherheit für die Wirtschaft allerhöchste Priorität habe: EU-Regularien müssten zügig und möglichst unverändert in nationale Gesetzgebung umgesetzt werden, so ihre Forderung.</p>
<p>Das Gespräch mit den Preisträgerinnen und Preisträgern fand im Nachgang der BAUM-Tagung 2025 statt. Mit seiner inhaltlichen Güte verweist es auf die <a href="https://baumev.de/baum-tagung/" target="_blank" rel="noopener">Tagung 2026</a>, die unter dem Titel „Confiance en Europe – Zuversicht in Europa. Risiken meistern, Chancen nutzen“ die unternehmerische Perspektive auf ein starkes, wertebasiert agierendes Europa bearbeiten wird. Die Tagung findet am 9./10 September im Europa-Park Rust statt.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/02/260211_PM_Gespraech-BMUKN.pdf" target="_blank" rel="noopener">Presseinformation als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/wie-unternehmen-und-politik-nachhaltiges-wirtschaften-staerken/">Wie Unternehmen und Politik nachhaltiges Wirtschaften stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>17 radikale Thesen für echten Wandel</title>
		<link>https://baumev.de/17-radikale-thesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 13:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung für Nachhaltige Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität & Ökosysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke & Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität & Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainable Finance & Berichterstattung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die BAUM-Vorsitzende im Interview mit KMU4GOOD über ihr neues Buch „Nachhaltigkeit machen“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/17-radikale-thesen/">17 radikale Thesen für echten Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 17 radikalen Thesen geht Yvonne Zwick, Vorsitzende von BAUM e.V., in ihrem neuen Buch &#8222;<a href="https://shop.haufe.de/prod/nachhaltigkeit-machen?chorid=80163102&amp;em_src=display&amp;em_cmp=direktbuchung/publishing/coremedia/empfehlung/80163102&amp;cmp=coremedia&amp;utm_id=publishing/80163102&amp;akttyp=display&amp;med=direktbuchung&amp;utm_source=display&amp;utm_medium=direktbuchung&amp;utm_campaign=coremedia&amp;utm_content=empfehlung&amp;aktnr=80163102&amp;wnr=80163102&amp;_gl=1*1n1qe0p*_ga*OTIyMzY3NzY5LjE3NjA5NjcwNTk.*_ga_BS17E9HCRT*czE3NjA5NjcwNTkkbzEkZzEkdDE3NjA5NjcwNjYkajUzJGwwJGgw*_fplc*WktZSFBPN0tHcURhUFg3OVp3d3o3aHhLNnBlVXBRRXZRcG5xTllCOXlKSU9UOUtuZmd6b1RSVk5NJTJGYldqakM1VVc3a2Nyc0hIR216eHNVYmpXMVpIdW4yM3AydTc2ZXprVEJmdG15R3Q5ODJsa3AwaXM5TjJjSnRSRE5FZGclM0QlM0Q." target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit machen. 17 radikale Thesen für echten Wandel</a>&#8220; die 17 SDGs an. Außerdem stellt sie Best Practices, Erstaunliches und Handlungsvorschläge zu den einzelnen UN-Nachhaltigkeitszielen vor. Jörg Birkelbach interviewte sie dazu für das Portal <a href="https://kmu4good.eu/" target="_blank" rel="noopener">KMU4GOOD</a>.</p>
<p><script data-dataid="79ba91a6-1974-422e-9fd5-4823c8f4e97f" src="//player.3qsdn.com/js3q.embed.min.js"></script></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/17-radikale-thesen/">17 radikale Thesen für echten Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de">BAUM e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Bis 2030 lassen sich deutliche Fortschritte hin zum zirkulären Wirtschaften erzielen.“</title>
		<link>https://baumev.de/bis-2030-lassen-sich-deutliche-fortschritte-hin-zum-zirkulaeren-wirtschaften-erzielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 08:07:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke & Perspektiven]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=8863</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Wellpappe (VDW) und Generalbevollmächtigtem des Forum Ökologisch Verpacken (FÖV), über die Imagewirkung von Verpackungen, klimaschonende Innovationen und Mythen über Mehrwegverpackungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/bis-2030-lassen-sich-deutliche-fortschritte-hin-zum-zirkulaeren-wirtschaften-erzielen/">„Bis 2030 lassen sich deutliche Fortschritte hin zum zirkulären Wirtschaften erzielen.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p2 mcePastedContent" data-pm-slice="1 1 []">Interview mit Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Wellpappe (VDW) und Generalbevollmächtigtem des Forum Ökologisch Verpacken (FÖV), über die Imagewirkung von Verpackungen, klimaschonende Innovationen und Mythen über Mehrwegverpackungen.</p>
<hr />
<p><strong>Was motiviert Sie persönlich, sich so intensiv mit ökologischer Verpackung zu beschäftigen?</strong></p>
<p>Mit der Gründung des Forum Ökologisch Verpacken (FÖV) vor dreizehn Jahren haben Hersteller von Wellpappenverpackungen einen Dialogprozess für die Stärkung der Kreislaufwirtschaft in Gang gesetzt. Das ist mir ein großes Anliegen. Denn Fortschritte beim ökologischen Verpacken sind nicht Sache einzelner Akteure, sondern nur in einer gemeinsamen Anstrengung von Unternehmen, Politik und Verbrauchern zu erzielen.</p>
<p><strong>Wie sieht Ihrer Meinung nach die Verpackungslandschaft 2030 aus – und welche Rolle spielt die Gesetzgebung dabei? </strong></p>
<p>Ich bin davon überzeugt: Bis 2030 lassen sich deutliche Fortschritte hin zum zirkulären Wirtschaften erzielen. Auf diesem Weg braucht es tragfähige politische Entscheidungen auf Basis verlässlicher und offen zugänglicher Information über Umwelteinflüsse und Kreislaufwirtschaft. Sie sollten effizient, evidenzbasiert und mit wenig Bürokratie verbunden sein. Diese Positionen teilen wir gemeinsam mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, wie ein Workshop des FÖV im Frühjahr gezeigt hat.</p>
<p><strong>Welche Fehler oder Irrtümer begegnen Ihnen, wenn Unternehmen Nachhaltigkeit bei Verpackungen umsetzen wollen?</strong></p>
<p>Der vielleicht hartnäckigste Mythos ist die Annahme, Mehrwegverpackungen seien grundsätzlich ökologisch vorteilhaft. Dass die mehrfache Befüllung einer Verpackung nur unter bestimmten Voraussetzungen Umweltvorteile erzielen kann, ist vielfach wissenschaftlich nachgewiesen. So ist für den Fall der Transportverpackungen aus Wellpappe anhand verschiedener Szenarien belegt, dass diese Verpackungen unter dem Aspekt Treibhausgasemissionen überwiegend besser abschneiden als entsprechende Mehrweglösungen.</p>
<p><strong>Inwiefern kann nachhaltiges Verpacken ein Wettbewerbsvorteil sein?</strong></p>
<p>Verpackungen haben Imagewirkung. Das sieht jeder beim Gang durch die Regale des Supermarkts. Viele Konsumgüterhersteller informieren daher ihre Kunden über die Umwelteigenschaften ihrer Verpackungen. Die Ziele, Verpackung zu reduzieren oder die Recyclingfähigkeit zu erhöhen, stehen dabei im Vordergrund. Auch die Substitution von Kunststoff durch Kreislaufmaterialen wie Papier, Pappe oder Wellpappe tragen zu einem ökologisch verantwortungsbewussten Unternehmensimage bei.</p>
<p><strong>Welche Innovationen oder Forschungsergebnisse zum Thema Wellpappe sind besonders vielversprechend im Sinne von Nachhaltigkeit?</strong></p>
<p>Innovationen sind für die Entwickler von Wellpappenverpackungen Teil ihrer täglichen Arbeit. So lässt sich beispielsweise durch neue konstruktive Lösungen der Materialeinsatz reduzieren, ohne dabei Abstriche an der Schutzwirkung machen zu müssen. Große Fortschritte erzielen die Hersteller beim Klimaschutz. So konnte in der europäischen Wellpappenindustrie der CO₂-Fußabdruck einer durchschnittlichen Wellpappenverpackung bereits von 531 CO₂e/t im Jahr 2018 auf 491 CO₂e/t im Jahr 2022 gesenkt werden.</p>
<hr />
<p>Wollen Sie mehr zum Thema Verpackung erfahren, auch im Kontext der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und des Circular Economy Action Plan (CEAP)? Dann empfehlen wir den Praxistalk am 22. Oktober.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/bis-2030-lassen-sich-deutliche-fortschritte-hin-zum-zirkulaeren-wirtschaften-erzielen/">„Bis 2030 lassen sich deutliche Fortschritte hin zum zirkulären Wirtschaften erzielen.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de">BAUM e.V.</a>.</p>
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