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	<title>BAUM e.V.</title>
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	<description>BAUM e.V. – Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften</description>
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	<title>BAUM e.V.</title>
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	<item>
		<title>Klimaanpassung im Unternehmen: Umgang mit Extremwetter</title>
		<link>https://baumev.de/en/klimaanpassung-im-unternehmen-umgang-mit-extremwetter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<category><![CDATA[Climate & Energy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es geht daher nicht mehr nur darum, den Klimawandel zu bekämpfen, sondern sich aktiv an die veränderten Bedingungen anzupassen. Ein aktuelles Faktenpapier von BAUM bündelt, was Unternehmen wissen müssen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/klimaanpassung-im-unternehmen-umgang-mit-extremwetter/">Klimaanpassung im Unternehmen: Umgang mit Extremwetter</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Extremwetter wie Hitze, Starkregen oder Stürme sind längst keine abstrakte Bedrohung mehr; sie treten inzwischen auch in Europa und Deutschland immer häufiger und heftiger auf. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr allein durch Klimaschutz aufhalten: viele seiner Folgen sind bereits Realität.</p>
<p>Es geht daher nicht mehr nur darum, den Klimawandel zu bekämpfen, sondern sich aktiv an die veränderten Bedingungen anzupassen. Ein aktuelles <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/260922_BAUM-Faktenpapier_Klimawandelanpassung.pdf" target="_blank" rel="noopener">Faktenpapier</a> von BAUM bündelt, was Unternehmen wissen müssen. Es versteht sich als erste Orientierung und als Ausgangspunkt für die eigene Klimaanpassungsstrategie: welche konkreten Risiken bestehen, wie sich Mitarbeitende und der eigene Standort schützen lassen, welche Werkzeuge und Leitfäden bereits verfügbar sind und welche Förderprogramme dabei unterstützen können.</p>
<h3>Beide Seiten der Medaille betrachten</h3>
<p>Der Klimawandel lässt sich unterscheiden in Ursachen und Folgen und entsprechend auch die Antworten darauf: Klimaschutz (Mitigation) bekämpft die Ursachen, indem er Treibhausgasemissionen reduziert und die Erderwärmung eindämmt. Klimaanpassung (Adaptation) dagegen bereitet auf die Folgen vor, die bereits eingetreten oder für die Zukunft absehbar sind. Beide Strategien schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Ohne Anpassung bleibt jede Klimaschutzanstrengung unvollständig, denn ein Teil der Erderwärmung ist längst nicht mehr vermeidbar. Ziel dieser Anpassung ist Klimaresilienz: die Fähigkeit, Klimafolgen zu verkraften, ohne dass zentrale Strukturen und Funktionen dauerhaft geschädigt werden.</p>
<p>Für Unternehmen lohnt sich der Blick auf beide Seiten dieser Medaille, auch mit Blick auf die Chancen: Studien beziffern die globalen klimabezogenen Geschäftsmöglichkeiten auf ein Vielfaches der Kosten, die ihre Umsetzung verursacht. Wer frühzeitig in Anpassung investiert, sichert sich oft einen Vorsprung, statt später nur auf Schadensbegrenzung zu reagieren. Gleichzeitig zeigt sich auch die Kehrseite deutlich: Steigende Temperaturen verändern Produktionsbedingungen, Extremwetterereignisse unterbrechen Lieferketten und beschädigen Infrastruktur, Hitze beeinträchtigt Wohlbefinden und Arbeitsproduktivität der Belegschaft.</p>
<h3>Wer nicht vorsorgt, trägt am Ende die Kosten</h3>
<p>Wie hoch die Kosten im Einzelfall ausfallen, hängt entscheidend davon ab, welcher Risikoart ein Unternehmen ausgesetzt ist. Dabei lohnt sich eine weitere Unterscheidung: Klimarisiken für Unternehmen lassen sich in physische und transitorische Risiken einteilen. Transitorische Risiken entstehen durch den gesellschaftlichen und politischen Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft, etwa neue Regulierung oder veränderte Markterwartungen. Physische Risiken dagegen sind unmittelbare Folgen des Klimawandels selbst: akute Ereignisse wie Stürme, Starkregen oder Hitzewellen, aber auch chronische Entwicklungen wie steigende Durchschnittstemperaturen.</p>
<p>Das <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/260922_BAUM-Faktenpapier_Klimawandelanpassung.pdf" target="_blank" rel="noopener">Faktenpapier</a> konzentriert sich bewusst auf die physischen Risiken, also darauf, was im Unternehmensalltag unmittelbar spürbar wird. Es gibt Antworten auf die Fragen, die sich für Unternehmen daraus ergeben: Wie lassen sich die eigenen Risiken erkennen? Wie schützt man Mitarbeitende und den eigenen Standort? Und welche Werkzeuge und Förderprogramme stehen dafür bereits zur Verfügung?</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/260922_BAUM-Faktenpapier_Klimawandelanpassung.pdf" target="_blank" rel="noopener">Faktenpapier als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/klimaanpassung-im-unternehmen-umgang-mit-extremwetter/">Klimaanpassung im Unternehmen: Umgang mit Extremwetter</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verantwortungsbewusstes Reisen gewinnt an Bedeutung</title>
		<link>https://baumev.de/en/verantwortungsbewusstes-reisen-gewinnt-an-bedeutung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 14:42:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die diesjährige BAUM-Tagung fand im Europa-Park statt, Deutschlands größtem Freizeitpark im Schwarzwald. Eine der BAUM-Preisträger*innen 2026 ist Eva Danneberg, u.a. Geschäftsführerin der destinature GmbH. Für uns war dies Anlass, mit ihr und Hansjörg Mair, dem Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, über nachhaltigen Tourismus zu sprechen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/verantwortungsbewusstes-reisen-gewinnt-an-bedeutung/">Verantwortungsbewusstes Reisen gewinnt an Bedeutung</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die diesjährige <a href="https://baumev.de/baum-tagung/" target="_blank" rel="noopener">BAUM-Tagung</a> fand im Europa-Park statt, Deutschlands größtem Freizeitpark im Schwarzwald. Eine der BAUM-Preisträger*innen 2026 ist Eva Danneberg, u.a. Geschäftsführerin der <a href="https://www.destinature.de/" target="_blank" rel="noopener">destinature</a> GmbH. Für uns war dies Anlass, mit ihr und Hansjörg Mair, dem Geschäftsführer der <a href="https://www.schwarzwald-tourismus.info/" target="_blank" rel="noopener">Schwarzwald Tourismus</a> GmbH, über nachhaltigen Tourismus zu sprechen.</em></p>
<p><strong>BAUM:</strong> Herr Mair, was macht den Schwarzwald als Urlaubsregion traditionell aus? Was ist im Umbruch?</p>
<p><strong>Hansjörg Mair:</strong> Der Schwarzwald steht seit Generationen für Natur, Erholung, Gastfreundschaft und eine einzigartige Kulturlandschaft. Viele Menschen verbinden mit unserer Region Wälder, Wanderwege, regionale Kulinarik und gelebte Traditionen. Diese Werte sind bis heute das Fundament unserer touristischen Identität.<br />
Gleichzeitig erleben wir einen Wandel. Gäste suchen heute nicht mehr nur schöne Landschaften, sondern authentische Erlebnisse, Sinnhaftigkeit und Qualität. Sie möchten erfahren, woher die Produkte stammen und wie man während eines Urlaubs im Schwarzwald umweltbewusst handeln kann. Deshalb entwickeln wir den Schwarzwald konsequent weiter: von einer klassischen Ferienregion hin zu einer modernen, verantwortungsvollen Destination, die Lebensqualität für Gäste ebenso schafft wie für die Menschen, die hier leben.</p>
<p><strong>BAUM:</strong> „Lebensqualität“ ist das Stichwort für Sie, Frau Danneberg. Sie haben 1992 mit Ihrem Mann die WERKHAUS Design + Produktion GmbH gegründet, 30 Jahre später dann die destinature GmbH. Wie kamen Sie von Wohn- und Büroaccessoires im bekannten Stecksystem zu Feriendörfern?</p>
<p><strong>Eva Danneberg:</strong> Wir sind früher gerne selbst den Elbradweg geradelt, leider nie besonders weit am Stück, da es wenige Unterkünfte gab, die schön waren und möglichst umweltfreundlich gearbeitet haben. Dies hat uns dazu inspiriert, selbst tätig zu werden. Aus früheren Camping-Erfahrungen mit der Familie haben wir gelernt, dass es erholsamer ist, wenn man ein bisschen mehr Komfort hat, sodass man sich auch gut zurückziehen kann, trotzdem ein maximales Maß an Natur um sich hat, um den besten Erholungseffekt zu erzielen.</p>
<p><strong>BAUM:</strong> Was ist das Konzept der destinature-Dörfer? Wie setzen Sie dort die Prinzipien des nachhaltigen Tourismus um?</p>
<p><strong>ED:</strong> Wir haben die naturnahen Grundstücke möglichst wenig verändert, zum Beispiel keine Bäume gefällt, und die Bodenverdichtung beim Bauvorhaben minimal gehalten, indem wir mit Strichfundamenten bei den Hauptgebäuden gearbeitet haben und die Hütten auf Stelzen gestellt haben, um keine Fundamente gießen zu müssen. So könnten die Dörfer rückstandsfrei zurückgebaut werden. Das weitere Baumaterial stammt vornehmlich aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz und zertifizierten Textilien. Da, wo es Sinn machte zu dämmen, haben wir mit natürlichen Dämmstoffen gearbeitet, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen.<br />
Strom beziehen wir aus erneuerbaren Energiequellen, und wir sparen Wasser. Im Bistro bieten wir nur Bio-Lebensmittel und fast nur vegetarische und vegane Speisen an. Wenn Gäste Fleisch wünschen, besorgen wir ihnen Biofleisch zum Selbergrillen. Bettwäsche, Handtücher, Körperpflegemittel, Reinigungsmittel sind alle aus biologischem Material bzw. biologisch abbaubar.</p>
<h3>Regionale Wertschöpfung und die Interessen der Menschen vor Ort berücksichtigen</h3>
<p><strong>BAUM:</strong> Schwarzwald Tourismus spricht auf seiner Website nicht von „nachhaltig“, sondern von „bewusst reisen“. Was verstehen Sie darunter?</p>
<p><strong>HM:</strong> „Bewusster reisen“ bedeutet für uns, Natur- und Umweltschutz und die Interessen der Menschen vor Ort bei der Gestaltung des Urlaubs zu berücksichtigen. Dazu gehört die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, die Stärkung regionaler Wertschöpfung und der Schutz unserer Kulturlandschaft. Mit KONUS ermöglichen wir seit 2005 Millionen von Übernachtungsgästen die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.<br />
Noch ein paar Beispiele: Mit den jährlichen Schwarzwald CleanUp Days, einer groß angelegten Müllsammelaktion im Frühjahr und darüber hinaus, übernehmen Gäste und Einheimische gemeinsam Verantwortung für unsere Landschaft. Über unsere Weihnachts-Charity-Initiative unterstützen wir soziale Projekte in der Region. Der Schwarzwald Genuss-Award „kuckuck“ macht Gastgeberinnen und Gastgeber sichtbar, die Regionalität, Qualität und Gastfreundschaft auf besondere Weise leben. Insgesamt wird er 2027 wieder in sieben Kategorien verliehen. Die groß angelegte Videokampagne der Naturpark-Wirte im Schwarzwald soll die Relevanz von saisonaler und regionaler Küche im Schwarzwald untermalen: Landschaftspflege mit Messer und Gabel.<br />
Mit dem Projekt Designed to Stay haben wir einen Hotelwettbewerb ins Leben gerufen, bei dem Hotels gemeinsam mit innovativen Unternehmen aus der Region neue Hotelzimmerkonzepte entwickeln. So entstehen neue Netzwerke zwischen Tourismus, Design, Handwerk und hiesiger Industrie. Neben dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen spielen auch regionale Kooperationen und die Wertschöpfung vor Ort eine wichtige Rolle.</p>
<h3>Viele Gäste kommen explizit wegen der nachhaltigen Ausrichtung</h3>
<p><strong>BAUM: </strong>Wer sind Ihre Gäste? Und kommen die explizit wegen Ihrer nachhaltigen Ausrichtung?</p>
<p><strong>ED:</strong> Unsere Gäste sind Kurzzeittouristen jeden Alters, auch Familien, Radler und Wanderer, Naturliebhaber und Leute mit schmalem Budget, hauptsächlich sehr bewusste Konsumenten. Viele Gäste kommen explizit wegen der nachhaltigen Ausrichtung der destinature-Dörfer.</p>
<p><strong>HM:</strong> Der Schwarzwald spricht ein breites Publikum an: Familien, Wandernde, Radfahrende, Genussreisende, Wellnessgäste und Menschen, die eine Auszeit in der Natur suchen. Verantwortungsbewusstes Reisen gewinnt im Tourismus an Bedeutung. Für viele Gäste spielen dabei neben der Qualität des Urlaubs auch Aspekte wie regionale Produkte, eine umweltverträgliche Anreise und Mobilität vor Ort sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Ressourcen eine Rolle.</p>
<p><strong>BAUM:</strong> Wie arbeiten Sie in Ihrer Region mit Hotels, Anbieter*innen von Ferienwohnungen, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen zusammen, um das Konzept „bewusst reisen“ umzusetzen? Müssen Sie viel Überzeugungsarbeit leisten?</p>
<p><strong>HM:</strong> Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur gemeinsam. Deshalb arbeiten wir eng mit Gastgebern, touristischen Leistungsträgern, Kommunen, Verkehrsunternehmen und vielen weiteren Partnern zusammen. Unsere Rolle besteht vor allem darin, Menschen zusammenzubringen, Impulse zu geben und gute Beispiele sichtbar zu machen.<br />
Die gute Nachricht ist: Das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und die Entwicklung entsprechender Angebote spielt eine wichtige Rolle im Schwarzwald. Viele Betriebe sehen darin längst nicht mehr eine Pflichtaufgabe, sondern eine Chance für Qualität, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit.</p>
<p><strong>BAUM:</strong> Und Sie, Frau Danneberg, wie arbeiten Sie mit den Tourismus-Agenturen in den Regionen zusammen? Aktuell betreiben Sie zwei Dörfer: im Wendland und in der Eifel. Finden Sie dort Verbündete?</p>
<p><strong>ED:</strong> Ja, natürlich! Mit den regionalen Stellen arbeiten wir von Beginn an gut zusammen. Hier hilft natürlich auch der Deutsche Tourismuspreis, bei dem wir im Jahr 2021 gleich doppelt gewonnen haben. Es werden Broschüren ausgelegt, Buchungsportale genutzt und regelmäßig gemeinsame Projekte und Angebote entwickelt. Wir profitieren hier gegenseitig voneinander und können Synergien nutzen.</p>
<h3>Nachhaltigkeit ist Innovationsmotor, nicht Verzichtsprogramm</h3>
<p><strong>BAUM:</strong> Was müsste sich Ihrer Einschätzung nach ändern, damit Tourismus in Deutschland und Europa noch nachhaltiger wird?</p>
<p><strong>HM:</strong> Wir sollten Nachhaltigkeit stärker als Innovationsmotor und weniger als Verzichtsprogramm verstehen. Von den Gästen wünsche ich mir Neugier, regionale Angebote zu nutzen und sich auf die Besonderheiten einer Destination einzulassen. Vom Gastgewerbe wünsche ich mir den Mut, Nachhaltigkeit konsequent als Teil der Unternehmensstrategie zu begreifen. Und die Politik sollte Rahmenbedingungen schaffen, die nachhaltiges Handeln erleichtern, etwa durch Investitionen in Mobilität, Digitalisierung und den Abbau unnötiger Bürokratie.<br />
Vor allem aber brauchen wir mehr Zusammenarbeit zwischen Tourismus, Wirtschaft, Kultur, Mobilität und Technologie. Die spannendsten Ideen entstehen oft an den Schnittstellen unterschiedlicher Branchen. Nachhaltigkeit ist keine Einzelaufgabe. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt, das nur gelingt, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.</p>
<p><strong>ED:</strong> Ja, eine vernetzte Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort wäre wünschenswert. Es müssten auch noch mehr Anreize für die Gäste in Richtung Erlebnistourismus geschaffen werden, dann fliegen die Leute nicht weg, denn das Wetter ist hier ja häufig sehr gut. Der nachhaltige Tourismus darf möglichst nicht teurer sein als der konventionelle, da er fleißig CO₂ einspart und daher sehr förderwürdig ist. In den Regionen wäre es toll, wenn die Mobilität zugunsten einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbessert werden würde; hier ließe sich sehr viel CO₂ einsparen. Von Seiten der Gäste freuen wir uns, wenn nachhaltige Bemühungen gewertschätzt werden.</p>
<p><strong>BAUM:</strong> Wo sehen Sie die größte Chance für den nachhaltigen Tourismus der Zukunft?</p>
<p><strong>ED:</strong> Nachhaltigkeit sollte nicht als Verzicht gesehen werden. Ich sehe die größten Chancen im nachhaltigen Tourismus in der Kombination aus Naturnähe, Komfort und Eventcharakter, das heißt, dass man in der Umgebung auch Erlebnisse finden kann, die zusammen mit regionalen Partnern organisiert werden. Aus unserer Sicht ist Nachhaltigkeit obligatorisch, damit auch zukünftige Generationen Urlaub in unserer derzeit noch wunderschönen Natur genießen können. Ich glaube, viele Menschen verstehen mittlerweile, dass man auch beim Reisen die natürlichen Ressourcen schützen sollte. Manches, was bio und fair ist, ist derzeit vielleicht mancherorts noch etwas teurer und im Hinblick auf Mobilität auch umständlicher. Wenn die Preisunterschiede fallen und, wie angesprochen, alle Akteure zusammenarbeiten, fallen für manche Menschen möglicherweise die letzten Hürden, sich für Nachhaltigkeit zu entscheiden. Für uns als Unternehmer ist jetzt schon oft die nachhaltige Lösung die günstigere Variante: zum Beispiel bei der Nutzung von Öko- oder Solarstrom bzw. wenn weniger Ressourcen verbraucht oder vielleicht sogar „verschwendet“ werden, wird automatisch gespart.</p>
<p><strong>HM:</strong> Meiner Ansicht nach liegt die größte Chance darin, Nachhaltigkeit als Qualitätsversprechen zu verstehen. Menschen reisen nicht, um möglichst nachhaltig zu sein. Sie reisen, um schöne Erlebnisse zu haben. Wenn wir es schaffen, diese Erlebnisse regionaler, verantwortungsvoller und authentischer zu gestalten, gewinnen alle: die Gäste, die Betriebe und die Menschen vor Ort.<br />
Für mich ist Tourismus dann erfolgreich, wenn er Natur schützt, regionale Wertschöpfung schafft, Innovation fördert und die Lebensqualität in einer Region aufrechterhält. Projekte wie beispielsweise KONUS, die CleanUp Days, unsere Weihnachts-Charity-Initiative, der kuckuck Award, die KI-basierte SchwarzwaldMarie oder Designed to Stay zeigen, dass verantwortungsvolles Handeln mit neuen Ideen und vielfältigen Angeboten verbunden werden kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/verantwortungsbewusstes-reisen-gewinnt-an-bedeutung/">Verantwortungsbewusstes Reisen gewinnt an Bedeutung</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Relevanz von Biodiversität für Unternehmen unterschiedlicher Branchen</title>
		<link>https://baumev.de/en/relevanz-von-biodiversitaet-fuer-unternehmen-unterschiedlicher-branchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 14:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biodiversity & Ecosystems]]></category>
		<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als die Hälfte der globalen Wertschöpfung hängt von intakten Ökosystemen ab. Doch wie relevant ist Biodiversität für das Geschäftsmodell? Mit einem Faktenpapier unterstützt BAUM Unternehmen dabei, biodiversitätsbezogene Handlungsfelder für sich zu identifizieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/relevanz-von-biodiversitaet-fuer-unternehmen-unterschiedlicher-branchen/">Relevanz von Biodiversität für Unternehmen unterschiedlicher Branchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als die Hälfte der globalen Wertschöpfung hängt von intakten Ökosystemen ab. Doch wie relevant ist Biodiversität für das Geschäftsmodell? In welchen Branchen und bei welchen Rohstoffen spielt sie eine entscheidende Rolle, und wo entstehen entlang der Wertschöpfungskette besondere Auswirkungen, Abhängigkeiten oder Risiken?</p>
<p>Mit einem <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/260810-BAUM_Biodiversitaet_Relevanz-fuer-Unternehmen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Faktenpapier</a> unterstützt BAUM Unternehmen dabei, diese Fragen zu beantworten und biodiversitätsbezogene Handlungsfelder für sich zu identifizieren.</p>
<h3>Eine der größten globalen Herausforderungen</h3>
<p>Der Verlust der biologischen Vielfalt zählt zu den größten globalen Herausforderungen. Insbesondere die genetische Vielfalt – eine der zentralen Dimensionen der Biodiversität – gilt im Rahmen des Konzepts der planetaren Grenzen als bereits deutlich überschritten. Damit steigt das Risiko, dass Ökosysteme ihre Funktionen und Leistungen nicht mehr in ausreichendem Maße erbringen können. Davon sind insbesondere Geschäftsmodelle betroffen, die in hohem Maße von intakten Ökosystemen und ihren Leistungen abhängen.</p>
<p>Die Relevanz von Biodiversität unterscheidet sich je nach Branche erheblich. Unternehmen sind in unterschiedlichem Maße auf Ökosystemleistungen angewiesen und beeinflussen diese gleichzeitig durch ihre Geschäftstätigkeit. Besonders relevant sind daher Branchen, deren Wertschöpfung unmittelbar von natürlichen Ressourcen abhängt oder die einen hohen Druck auf Biodiversität und Ökosysteme ausüben.</p>
<p>Der Verlust biologischer Vielfalt kann erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen haben. Diese ergeben sich sowohl aus ihrer Abhängigkeit von Rohstoffen und Ökosystemleistungen als auch aus den Auswirkungen ihrer eigenen Geschäftstätigkeit entlang der Wertschöpfungskette. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Herkunft von Rohstoffen sowie die Standorte von Unternehmen und ihren Lieferketten. Besonders hoch sind biodiversitätsbezogene Risiken in Regionen mit bereits geschädigten Ökosystemen oder bei Rohstoffen, deren Gewinnung und Nutzung mit erheblichen Eingriffen in die Natur verbunden sind.</p>
<h3>Drei wesentliche Biodiversitätsrisiken für Unternehmen</h3>
<p>Aus der Kombination von Branchen-, Rohstoff- und Standortfaktoren ergeben sich drei wesentliche Biodiversitätsrisiken für Unternehmen. Unter Biodiversitätsrisiko versteht man Risiken für Unternehmen, die durch den Verlust der biologischen Vielfalt oder durch die Abhängigkeit von intakten Ökosystemen entstehen.</p>
<ol>
<li><strong>physische Risiken:</strong> Rückgang von Ökosystemleistungen (z.B. Wasserverfügbarkeit oder Bodenfruchtbarkeit) beeinträchtigt Betriebsstandorte und Lieferketten.</li>
<li><strong>regulatorische Risiken:</strong> Unzureichende Umweltregulierung erhöht das Risiko negativer Umweltauswirkungen sowie daraus resultierender Haftungs- und Reputationsschäden.</li>
<li><strong>Reputationsrisiken:</strong> Stakeholder und lokale Gemeinschaften können Unternehmen als nicht nachhaltig wahrnehmen, insbesondere in sensiblen Regionen oder bei Konflikten mit Schutzgebieten.</li>
</ol>
<p>Die Auseinandersetzung mit den relevanten Branchen, Rohstoffen und Wertschöpfungsketten bildet eine wichtige Grundlage, um Risiken frühzeitig zu erkennen, Chancen zu nutzen und eine zukunftsfähige Unternehmensstrategie zu entwickeln.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/260810-BAUM_Biodiversitaet_Relevanz-fuer-Unternehmen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Faktenpaper als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/relevanz-von-biodiversitaet-fuer-unternehmen-unterschiedlicher-branchen/">Relevanz von Biodiversität für Unternehmen unterschiedlicher Branchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zukunft wird gemacht!</title>
		<link>https://baumev.de/en/zukunft-wird-gemacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 15:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der BAUM-Tagung 2026 haben wir den Vortragssaal gegen ein interaktives Inspirationsfestival getauscht. Die Impulse möchten wir in die konkrete Umsetzung überführen und thematische Innovationscluster und Konsortien aufbauen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/zukunft-wird-gemacht/">Zukunft wird gemacht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der<a href="https://baumev.de/baum-tagung/programm/" target="_blank" rel="noopener"> BAUM-Tagung 2026</a> haben wir den Vortragssaal gegen ein interaktives Inspirationsfestival getauscht. In intensiven Lösungslabs wurden drängende Praxisfragen diskutiert, Ideen gesponnen und konkrete Maßnahmen angestoßen. Damit die wertvollen Impulse nicht verloren gehen, haben wir nicht nur die Pecha Kucha-Folien, sondern auch die Lösungslabs-Flipchart-Dokumentationen und visuellen Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen <a href="https://app.baumev.de/projects/fTBmf7cAvt" target="_blank" rel="noopener">im Digitalen BAUM* gesichert</a>. Sie können diese Übersicht nutzen, um die Ergebnisse Ihrer eigenen Sessions Revue passieren zu lassen oder Einblicke in die parallel gelaufenen Labs zu gewinnen.</p>
<h3>Von der BAUM-Tagung zum Innovationsprojekt</h3>
<p>Gemeinsam möchten wir die Impulse nun in die konkrete Umsetzung überführen und thematische Innovationscluster und Konsortien aufbauen, um über das <a href="https://embeteco.de/zim/" target="_blank" rel="noopener">Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand</a> (ZIM) des BMWE geförderte Kooperationsprojekte und weitere Förderprogramme ein tragfähiges Innovationsnetzwerk zu realisieren.</p>
<p>Bitte melden Sie sich bei <a href="mailto: &#106;an.koch&#64;&#98;au&#109;ev.de" target="_blank" rel="noopener">Jan Koch</a>, wenn Sie ein förderfähiges Innovationsclusterprojekt aufsetzen wollen, oder füllen das <a href="https://forms.cloud.microsoft/Pages/ShareFormPage.aspx?id=-AN9Ex-tTEyqEF4EIw2miw6lPEe-fzZGm46gjKi6ni5UNEsxS0dLQlVRTFA0RU9aOVdORFhEVkoxWi4u&amp;sharetoken=0SjiU4a2a3vv1ii10jMX" target="_blank" rel="noopener">Forms-Formular</a> unseres Partners ignite aus. Es nimmt nur ca. 5 Minuten in Anspruch, ihre Projektidee, ihre Kompetenzen und ihren Partnerbedarf zu skizzieren. ignite gleicht die Angaben mit den bestehenden Clustern ab und bringt Sie mit passenden Partnern zusammen.</p>
<p>Sie möchten wissen, ob Ihre Idee einreichungsfähig ist? Dann kommen Sie zur <a href="https://baumev.de/event/2026_10_13_baum-x-ignite-innovationssprechstunde/" target="_blank" rel="noopener">Innovationssprechstunde am 13.10. um 9 Uhr</a>.</p>
<hr />
<p>*Um Zugriff auf die Arbeitsgruppenergebnisse zu bekommen, müssen Sie im Digitalen BAUM registriert sein. Die Registrierung erfolgt schnell und i.d.R. unkompliziert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/zukunft-wird-gemacht/">Zukunft wird gemacht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit unternehmerischer Nachhaltigkeit Europa stärken</title>
		<link>https://baumev.de/en/mit-unternehmerischer-nachhaltigkeit-europa-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 12:03:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<category><![CDATA[Press releases]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=23518</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt bereits gute Lösungen für ein nachhaltigeres Europa – sie müssen jedoch schneller umgesetzt werden. Nur ein Miteinander von Wirtschaft und Politik führt zum Ziel. Das war der Tenor der zweitägigen Konferenz, zu der auf Einladung von BAUM rund 280 Nachhaltigkeits-Engagierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenkamen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/mit-unternehmerischer-nachhaltigkeit-europa-staerken/">Mit unternehmerischer Nachhaltigkeit Europa stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg, 14.09.2026 – Es gibt bereits gute Lösungen für ein nachhaltigeres Europa – sie müssen jedoch schneller umgesetzt werden. Nur ein Miteinander von Wirtschaft und Politik führt zum Ziel. Das war der Tenor der zweitägigen Konferenz, zu der auf Einladung von BAUM rund 280 Nachhaltigkeits-Engagierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenkamen.</strong></p>
<p>„Das kluge und kooperative Zusammenwirken der gesellschaftlichen Akteure aus allen Bereichen eröffnet positive Zukunftsbilder und konkrete unternehmerische Chancen für die Art von Wachstum, die wir wirklich brauchen“, so die BAUM-Vorsitzende Yvonne Zwick. Mit ihrem Zuversichts-Statement setzte sie die Schlussnote am Ende zweier lebendiger Konferenztage, die von Networking, kraftvollen Impulsen und interaktiven Lösungslaboren sowie beeindruckenden Preisträgerinnen und Preisträgern geprägt waren. Die Verleihung des BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises ist seit 1993 einer der jährlichen Höhepunkte des Unternehmensverbands.</p>
<h3>Lösungslabore für die Wirtschaft der Zukunft</h3>
<p>Wie sieht die Systemwertschöpfung von morgen aus? Was trägt und bewegt uns? Wie begeistern wir für Nachhaltigkeit? Diese Leitfragen bestimmten die Diskussionen insbesondere am zweiten Konferenztag. Zu „Wirtschaft &amp; Wertschöpfung“, „Infrastruktur, Kultur &amp; Mobilität“ sowie „Gesellschaft &amp; Narrative“ brachten die Gäste besonders herausfordernde und motivierende Themen in sog. Lösungslaboren ein: kleine Runden von Interessierten, die sich konkreten Fragestellungen widmeten, um Beiträge zu nachhaltiger Entwicklung zu erarbeiten. Die Themen erstreckten sich von resilienten Lieferketten über den Einsatz von Recycling-Baustoffen und die Rolle von KI für die nachhaltige Transformation bis hin zu sinnhaften Zugängen zu Klimaschutz und -anpassung unter der Fragestellung &#8220;Wie schmeckt Klimawandel?“. Konkrete Instrumente wie Digitaler Produktpass, Kohlenstoffgrenzausgleichsmechanismen und Innovationscluster sind laut Teilnehmenden der Schlüssel für unternehmerische Nachhaltigkeit und ermöglichen den Paradigmenwechsel hin zu regenerativem Wirtschaften.</p>
<p>In ihrer Zusammenfassung des Tages betonten Mitglieder des BAUM-Vorstands insbesondere den Gemeinsinn. Ganz in diesem Sinne wird BAUM gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen den Transformationsprozess weiter gestalten. „Wir starten damit direkt heute, denn die Tagung hat gezeigt: die Aufbruchstimmung für Wirtschaftswachstum innerhalb planetarer Grenzen ist da. Jetzt geht es darum, mit geballter Umsetzungskompetenz anzupacken“, so die BAUM-Vorsitzende. Der Verband stehe als Gesprächspartner für Politik und als Umsetzungspartner für Transformationsvorhaben insbesondere im und für den deutschen Mittelstand zur Verfügung, betonte Yvonne Zwick.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/260914_PM_Nachgang_BAUM-Tagung26.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/mit-unternehmerischer-nachhaltigkeit-europa-staerken/">Mit unternehmerischer Nachhaltigkeit Europa stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<title>Unternehmen gestalten Europa</title>
		<link>https://baumev.de/en/unternehmen-gestalten-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 05:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<category><![CDATA[Press releases]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer zweitägigen Konferenz stellt BAUM die unternehmerische Perspektive auf ein starkes, wertebasiert agierendes Europa in den Mittelpunkt. Im Rahmen der Veranstaltung verleiht das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften den renommierten BAUM &#124; Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg/Rust, 09.09.2026 – Mit einer zweitägigen Konferenz stellt BAUM die unternehmerische Perspektive auf ein starkes, wertebasiert agierendes Europa in den Mittelpunkt. Im Rahmen der Veranstaltung verleiht das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften den renommierten BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026.</strong></p>
<p>Die diesjährige BAUM-Tagung mit rund 280 Teilnehmenden findet im Europa-Park in Rust statt, im Dreiländereck am Oberrhein. Schirmherr ist <strong>Carsten Schneider</strong>, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.</p>
<p><strong>Rita Schwarzelühr-Sutter</strong>, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, geht in ihrem <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/Video-Grusswort-PStS-Schwarzeluehr-Sutter.mp4" target="_blank" rel="noopener">Grußwort</a> auf das Tagungsthema ein. „Confiance en Europe – Zuversicht in Europa. Risiken meistern, Chancen nutzen“ treffe die aktuelle Lage auf den Punkt: „Zuversicht in Europa. Das ist genau das, was wir in dem aktuell so herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld brauchen. […] Zuversicht entsteht nicht dadurch, die Sorgen und Probleme zu ignorieren. Zuversicht entsteht, wenn wir uns auf unsere Stärken im Land, in Europa konzentrieren, zeitgemäße Antworten auf diese Krisen geben und Lösungen liefern, die funktionieren.“</p>
<h3>Verleihung des BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2026</h3>
<p>Am 9. September erhalten zwei Frauen und drei Männer den BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen mit großem persönlichem Engagement für mehr Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen.</p>
<p><strong>Uwe Bergmann</strong> (Corporate Director ESG Reporting &amp; Business Integration, Henkel AG &amp; Co. KGaA), ausgezeichnet als „Transformationstreiber – Großunternehmen“: „Die Komplexität von Nachhaltigkeitsthemen kann schnell überfordern. Daher ist es wichtig, die Fragestellungen klar herauszuarbeiten, zu priorisieren und anschaulich zu machen.“</p>
<p><strong>Eva Danneberg</strong> (Geschäftsführerende Gesellschafterin, WERKHAUS Design + Produktion GmbH), ausgezeichnet als „Transformationstreiberin – KMU“: „Nachhaltigkeit bedeutet für uns, konsequent zu hinterfragen: Wozu nutzt ein Produkt? Ist es recycelbar? Produzieren wir regional? Zahlen wir faire Löhne? Nutzen wir Ökostrom? Diese Fragen sind kein lästiger Zusatz, sondern Teil unserer Innovationskraft.“</p>
<p><strong>Boris Voelkel</strong> (Geschäftsführer Einkauf, Voelkel GmbH), ausgezeichnet als „Transformationstreiber – KMU“: „Wir brauchen genussvolle, tolle, bekömmliche Produkte, um eine ökologisch, sozial und ökonomisch aufbauende Landwirtschaft unterstützen und vorantreiben zu können. Das geht aber nur, wenn wir aus den systematisch gewaltsamen und in sich zynischen Marktmechanismen ausbrechen und zu einem wärmevollen Miteinander übergehen.“</p>
<p><strong>Prof. Dr. Ottmar Edenhofer</strong> (Wissenschaftlicher Ko-Direktor, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK), ausgezeichnet als „Transformationstreiber – Wissenschaft“: „Klimapolitik gehört zur staatlichen Daseinsvorsorge und zur Sicherung des langfristigen Wohlstands. Ungebremster Klimawandel ist eine der größten ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit. Nichthandeln ist keine Option.“</p>
<p><strong>Claudine Nierth</strong> (Bundesvorstandssprecherin, Mehr Demokratie e.V.), ausgezeichnet als „Transformationstreiberin – Demokratie“: „Mein Anliegen ist es, politische Strukturen durch wirksame Bürgerbeteiligung zu verändern. Und es geht um mehr als Verfahren: Demokratie ist auch eine Haltung. Sie lebt von dem Mut, sich einzubringen und Vielfalt zu integrieren.“</p>
<h3>Dialog mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft</h3>
<p>Während der 9. September ganz im Zeichen der Preisverleihung steht, schließt sich am 10. September eine Fachtagung an, die als Lösungslab und Inspirationsfestival konzipiert ist. BAUM nimmt zwölf gesellschaftlich brennende und hochgradig motivierende Themen in den Fokus und eröffnet Raum für Austausch, neue Perspektiven und konkrete Schritte für nachhaltiges Wirtschaften in Europa.</p>
<p>Die Tagung ist zugleich eine deutsch-französische Dialog- und Begegnungsveranstaltung und wird vom <a href="https://www.buergerfonds.eu/startseite" target="_blank" rel="noopener">Deutsch-Französischen Bürgerfonds</a> unterstützt.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/260909_PM_BAUM-Tagung26.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung als PDF</a></p>
<p>Fotos von der Preisverleihung stehen am 9. September ab ca. 22 Uhr in der <a href="https://baumev.de/presse/digitale-pressemappe/" target="_blank" rel="noopener">Digitalen Pressemappe</a> zur Verfügung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/unternehmen-gestalten-europa/">Unternehmen gestalten Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<enclosure url="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/Video-Grusswort-PStS-Schwarzeluehr-Sutter.mp4" length="65223295" type="video/mp4" />

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		<title>Finanzinnovationen als Schlüssel nachhaltiger Transformation</title>
		<link>https://baumev.de/en/finanzinnovationen-als-schluessel-nachhaltiger-transformation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 06:34:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Press releases]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainable Finance & Reporting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Sustainable Finance Forum Leipzig ist eine anerkannte Plattform für Vernetzung und Wissenstransfer mit bundesweitem Fokus, die Finanzinnovationen als Schlüssel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft begreift. Am 2. September kommen auf Einladung der Sparkasse Leipzig, der Landesbank Baden-Württemberg, der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank und des Unternehmensnetzwerks BAUM e.V. Fach- und Führungskräfte aus dem Mittelstand, aus Verbänden und Kammern, Banken, Sparkassen und Versicherungen sowie Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikerinnen und -politiker zusammen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/finanzinnovationen-als-schluessel-nachhaltiger-transformation/">Finanzinnovationen als Schlüssel nachhaltiger Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg/Leipzig, 02.09.2026 – Das Sustainable Finance Forum Leipzig ist eine anerkannte Plattform für Vernetzung und Wissenstransfer mit bundesweitem Fokus, die Finanzinnovationen als Schlüssel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft begreift. Am 2. September kommen auf Einladung der Sparkasse Leipzig, der Landesbank Baden-Württemberg, der Sächsischen Aufbaubank &#8211; Förderbank und des Unternehmensnetzwerks BAUM e.V. Fach- und Führungskräfte aus dem Mittelstand, aus Verbänden und Kammern, Banken, Sparkassen und Versicherungen sowie Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikerinnen und -politiker zusammen.</strong></p>
<p>„Das Sustainable Finance Forum Leipzig ist ein Inkubator für beste unternehmerische Nachhaltigkeitspraxis. Wir leisten mit unseren Gästen die realwirtschaftstaugliche Übersetzung der Vision, wie Europa der erste klimaneutrale und zugleich wettbewerbsfähigste, gerechteste Wirtschaftsraum der Welt sein kann – ein echter Bottom-up-Prozess des Gelingens”, so <strong>Yvonne Zwick (Vorsitzende, BAUM e.V.)</strong>. Solange politische Rahmenbedingungen nicht verlässlich sind, werden Investitionen allerdings zurückgehalten – auf regionaler und kommunaler Ebene wie in der Privatwirtschaft. Umso wichtiger sind laut Zwick marktbasierte Anreizstrukturen und unternehmerische Entscheidungen, die auf Basis valider Daten getroffen werden. Risikomanagement müsse umfassender verstanden werden, als es die Betriebswirtschaft bisher lehrt und praktiziert.</p>
<p>„Die geopolitischen Ereignisse der vergangenen Jahre zeigen die geringe Verlässlichkeit und Preisstabilität fossiler Importe. Die Transformation ist dadurch noch dringlicher geworden“, betont <strong>Dr. Moritz Kraemer (Chefvolkswirt, LBBW)</strong>. „Heute reiche Länder sollten Schwellen- und Entwicklungsländer dabei unterstützen, nicht den fossilen Entwicklungspfad einzuschlagen, sonst wird ein dramatischer Klimawandel nicht mehr zu vermeiden sein. Emissionsvermeidungskosten sind im ‚globalen Süden‘ pro Einheit oft deutlich geringer als in Europa; daraus könnten sich viele ‚Win-win‘-Opportunitäten ergeben.“</p>
<p><strong>Frank Posnanski (CFO, Sunfire SE)</strong> spricht aus der Perspektive eines führenden Technologie-Unternehmens für grünen Wasserstoff: „Wer europäische Industrie aufbauen will, muss mehr fördern als Technologie. Entscheidend sind Risikoübernahme für FOAK-Projekte, europäische Wertschöpfung, wirksame Scale-up-Begleitung und verlässliche Leitmärkte, die Investitionen ermöglichen.“</p>
<p><strong>Sebastian Kaden (Clusterlead Steuerung und Vertrieb, Sächsische Aufbaubank &#8211; Förderbank)</strong>, beschreibt, wie die SAB aktiv für die nachhaltige Transformation in Sachsen eintritt: „Mit unserer Sachsenkreditfamilie und einem erweiterten Lösungsangebot aus Bundes- und EU-Förderdarlehen machen wir nachhaltige Investitionen und Transformation in Sachsen möglich. Egal ob Mittelständler, Stadtwerk, Kommune oder privater Haushalt: Die SAB bietet auf Basis standardisierter Nachhaltigkeitskriterien Förderdarlehen mit einem Tilgungszuschuss oder einer Zinsverbilligung an. Neben dem Angebot von Förder- und Finanzierungsangeboten ist das Teilen von Wissen bedeutsam. Das Sustainable Finance Forum Leipzig ist zentral für die Vernetzung und den Know-how-Transfer in der Region.“</p>
<p><strong>Andreas Nüdling (Mitglied des Vorstands – Finanzen/Risikocontrolling &amp; Betrieb, Sparkasse Leipzig)</strong> legt den Fokus auf den Mittelstand: „Die Transformation unserer Wirtschaft braucht Kapital, Orientierung und starke Partnerschaften. Als Finanzierer des Mittelstands tragen wir seit 200 Jahren Verantwortung dafür, unsere Kundinnen und Kunden auf diesem Weg verlässlich zu begleiten. Das Sustainable Finance Forum bietet dafür eine hervorragende Plattform, um gemeinsam über Lösungen zu sprechen und Impulse für eine resiliente und zukunftsfähige Wirtschaft zu setzen. Gerade in Zeiten großer Veränderung kommt es darauf an, Investitionen zu ermöglichen und unternehmerische Handlungsspielräume zu erhalten. Als Sparkasse vor Ort kennen wir die Unternehmen und ihre Herausforderungen und wollen gemeinsam mit ihnen Lösungen entwickeln, die den Wirtschaftsstandort Leipzig und die Region langfristig stärken.“</p>
<p><strong>Ellen Weiland (Stellvertretende Vorsitzende, BAUM e.V.</strong>, und Projektleiterin von NAFIM – Nachhaltig finanzieren im Mittelstand) ergänzt: „Das Leipziger Sustainable Finance Forum macht in diesem Herbst den Auftakt; es folgen zwei weitere große Sustainable-Finance-Veranstaltungen in Frankfurt/Main und Hamburg. Uns ist wichtig, dass aus Mitteldeutschland ein klares Signal für die realwirtschaftliche Durchdringung der Sustainable-Finance-Agenda kommt. Es gibt viele Unternehmen, die konkrete Lösungen entwickeln und umsetzen – sie wollen wir sichtbar machen. Dafür brauchen sie wiederum belastbare Kennzahlen, mehr Transparenz und funktionierende Märkte, zum Beispiel für Sekundärrohstoffe. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Real- und Finanzwirtschaft. Wenn sichtbar wird, wo Unternehmen tatsächlich ansetzen und welche Wirkung daraus entsteht, können Finanzierungsinstrumente gezielt unterstützen. Das stärkt den Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“</p>
<h3>Themen, die unter den Nägeln brennen</h3>
<p>Bereits zum sechsten Mal bietet das Sustainable Finance Forum Leipzig hochrangig besetzte Panels, Impulse und Workshops zu den Themen, die Finanz- und Realwirtschaft aktuell unter den Nägeln brennen:</p>
<ul>
<li><strong>Analyse von Nachhaltigkeit als Rahmenbedingung</strong> – von der Stärkung der Wirtschaft über erfolgreiche Industrieansiedlung bis hin zu elementarem Wandel von Geschäftsmodellen</li>
<li><strong>Transformationsvorhaben im Mittelstand</strong> – von Anlagen für die Gewinnung erneuerbarer Energien auf der Gewerbehalle über zirkuläre Wertschöpfungsketten bis hin zu Innovationen zum Erreichen der Klimaziele</li>
<li><strong>ESG in der regionalen Kreditwirtschaft</strong> – von ESG-Aspekten in der Kreditvergabe über die Bewertung von Nachhaltigkeitsrisiken bis hin zu Dekarbonisierungs-Strategien für das Kredit- und Anlagegeschäft</li>
</ul>
<p>Gastgeberin des Sustainable Finance Forum Leipzig ist in diesem Jahr die Sparkasse Leipzig, die 2026 ihr 200-jähriges Bestehen feiert. Das Sustainable Finance Forum findet im Tagungszentrum „Mediencampus Villa Ida“ (Poetenweg 28, 04155 Leipzig) statt.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/260902_PM_SFFL26.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung als PDF</a></p>
<hr />
<p>Das <a href="https://baumev.de/sustainable-finance/sustainable-finance-forum-leipzig-2026/" target="_blank" rel="noopener">Sustainable Finance Forum Leipzig</a> ist eine Gemeinschaftsinitiative der <a href="https://www.sparkasse-leipzig.de/de/home.html" target="_blank" rel="noopener">Sparkasse Leipzig</a>, der <a href="https://www.lbbw.de/startseite/startseite_6kyjj4koh_d.html" target="_blank" rel="noopener">Landesbank Baden-Württemberg</a> (LBBW), der <a href="https://www.sab.sachsen.de/start" target="_blank" rel="noopener">Sächsischen Aufbaubank &#8211; Förderbank</a> (SAB) und von BAUM e.V.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/finanzinnovationen-als-schluessel-nachhaltiger-transformation/">Finanzinnovationen als Schlüssel nachhaltiger Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<title>Neuer Leitfaden zur Klimabilanzierung von Unternehmen</title>
		<link>https://baumev.de/en/neuer-leitfaden-zur-klimabilanzierung-von-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 11:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<category><![CDATA[Climate & Energy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=22904</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einem Leitfaden will BAUM Unternehmen, die sich neu dem Thema Klimabilanzierung nähern, praktische Hilfestellung geben. Er gibt einen Überblick über die wichtigsten Bilanzierungsstandards, empfiehlt ein systematisches Angehen des Themas im Unternehmen und zeigt auf, welche möglichen IT-Tools in Frage kommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/neuer-leitfaden-zur-klimabilanzierung-von-unternehmen/">Neuer Leitfaden zur Klimabilanzierung von Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/BAUM_Leitfaden-Klimabilanzierung_August-2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">Leitfaden</a> will BAUM Unternehmen, die sich neu dem Thema Klimabilanzierung nähern, praktische Hilfestellung geben. Er gibt einen Überblick über die wichtigsten Bilanzierungsstandards, empfiehlt ein systematisches Angehen des Themas im Unternehmen und zeigt auf, welche möglichen IT-Tools in Frage kommen.</p>
<p><a href="https://baumev.de/klima-energie/" target="_blank" rel="noopener">Klimaschutz</a> bleibt trotz politischen Gegenwinds unverzichtbar: Extremwetterereignisse zeigen uns täglich, wie dringend Handlungsbedarf besteht. Gleichzeitig treiben geopolitische Krisen die Preise für fossile Energien in die Höhe und machen Energiesouveränität nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich zur Notwendigkeit. Die Unternehmensklimabilanz ist Grundlage zur Bewertung der Chancen und Risiken in Bezug auf die Pariser Klimaschutzziele und der eigenen Klimastrategie.</p>
<h3>Klimabilanzierung schafft Transparenz</h3>
<p>Die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umweltberichterstattung-csr-richtlinie" target="_blank" rel="noopener">CSRD</a> (Corporate Sustainability Reporting Directive) ist eine EU-Richtlinie, die Unternehmen dazu verpflichtet, Nachhaltigkeitsinformationen transparent zu machen. Berichtspflichtige Unternehmen müssen ihre Strategien, wie sie ihr Geschäftsmodell mit dem Ziel der Klimaneutralität 2050 in Einklang bringen offenlegen – inklusive Maßnahmen- und Finanzierungsplänen.</p>
<p>Auch für nicht berichtspflichtige, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind Klimabilanzierungen ein wichtiger Hebel, weil sie Transparenz über die eigenen Emissionsquellen schaffen und damit Kosten- und Einsparpotenziale etwa bei Energie und Ressourcen sichtbar machen.</p>
<p>&#8220;Der neue BAUM-Leitfaden zur Klimabilanzierung bringt Klarheit in undurchsichtige Treibhausgasbilanzen. Entwickelt unter Federführung von BAUM mit engagierten Mitgliedern für alle, die ihre CO₂-Bilanz sicher selbst erstellen wollen&#8221;, so BAUM-Mitglied <a href="https://www.linkedin.com/in/dietrich-ernst-304734249/" target="_blank" rel="noopener">Dietrich Ernst</a>, Experte für Nachhaltigkeitskommunikation. Er fordert auf: &#8220;Machen Sie mit: nutzen Sie die Expertise des starken BAUM-Netzwerks!&#8221;</p>
<p>Die Anregung für den Leitfaden kam aus der BAUM-Mitgliedschaft; er wird in Zukunft anlassbezogen aktualisiert. Alle BAUM-Mitglieder sind ausdrücklich eingeladen, an der Aktualisierung mitzuarbeiten.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/BAUM_Leitfaden-Klimabilanzierung_August-2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">Leitfaden zur Klimabilanzierung (PDF)</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/neuer-leitfaden-zur-klimabilanzierung-von-unternehmen/">Neuer Leitfaden zur Klimabilanzierung von Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>PPWR tritt Kraft: für Unternehmen bleiben offene Fragen</title>
		<link>https://baumev.de/en/ppwr-tritt-kraft-fuer-unternehmen-bleiben-offene-fragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 14:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Press releases]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=22858</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hersteller müssen Verpackungen in der EU so herstellen, dass die Produktion ressourcenschonend ist und die Verpackungen wiederverwendbar oder recyclingfähig sind. Über diese und weitere Eigenschaften müssen sie eine Konformitätserklärung abgeben. Obwohl diese Regeln seit Januar 2025 klar sind, bleiben für die Unternehmen Fragen offen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/ppwr-tritt-kraft-fuer-unternehmen-bleiben-offene-fragen/">PPWR tritt Kraft: für Unternehmen bleiben offene Fragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg, 12 August 2026 – Hersteller müssen Verpackungen in der EU so herstellen, dass die Produktion ressourcenschonend ist und die Verpackungen wiederverwendbar oder recyclingfähig sind. Über diese und weitere Eigenschaften müssen sie eine Konformitätserklärung abgeben. Obwohl diese Regeln seit Januar 2025 klar sind, bleiben für die Unternehmen Fragen offen.</strong></p>
<p>Diesen Eindruck vermittelt ein aktuelles Stimmungsbild unter Mitgliedern des Unternehmensnetzwerks BAUM e.V. und weiteren Unternehmen aus verschiedenen Branchen.  Bei der im Auftrag des Forum Ökologisch Verpacken durchgeführten Befragung begrüßten die Unternehmen mehrheitlich die Ziele der neuen EU-Verpackungsverordnung ausdrücklich. Sie sehen darin einen wichtigen Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft im Verpackungssektor: Mehr und besseres Recycling, weniger überflüssige Verpackung, raus aus stofflicher Vielfalt bei den eingesetzten Materialien. Das deckt sich weitgehend mit den Nachhaltigkeitsstrategien in den Unternehmen.</p>
<p>Wenn es allerdings ins Detail geht, hadert man in vielen Abteilungen, die für die Umsetzung der neuen Regulierung zuständig sind. Zu viel Bürokratie, die Notwendigkeit externer Beratung, zu hoher Aufwand für die Bereitstellung von Daten etwa bei den genannten Konformitätserklärungen, die für alle Verpackungen in der EU ab August 2026 verpflichtend vorgeschrieben sind. Im Rahmen der Konformitätserklärungen müssen Unternehmen gegenüber Behörden Angaben machen, wie weit die genutzten Verpackungen den verschiedenen Artikeln der PPWR entsprechen. Ob Recyclingfähigkeit, Kompostierbarkeit oder Kennzeichnung der Verpackung: gefordert sind Informationen zu einer Vielzahl von Einzelregelungen. Von entscheidender Bedeutung sind dabei die unterschiedlichen Rollen, die Unternehmen in der Lieferkette spielen.</p>
<p>Da viele Marktteilnehmer ab September auch die neuen EU-Regelungen zur Nachhaltigkeitskommunikation (EmpCo) umsetzen müssen, wiegen Belastungen und Unklarheiten im Rahmen der PPWR umso schwerer.  Eine typische Stimme aus den offenen Antworten der Befragung: „Das mit den Konformitätserklärungen ist noch zu unklar, wir wissen nicht genau wie wir es rechtsicher machen können.“ Positiv bemerkbar macht sich, dass Branchenverbände, Fachmedien und Behörden das Thema schon seit längerem auf der Agenda haben. Insgesamt sind die Unternehmen deshalb auch informiert über die PPWR. Allerdings können nur sieben Prozent bestätigen, dass sie sich hinsichtlich der konkreten Anforderungen des Regelwerks sicher sind.</p>
<p>Die Arbeiten zur Umsetzung sind in allen befragten Unternehmen auf dem Weg. Rund zwei Drittel der Teilnehmer befinden sich entweder in der konkreten Maßnahmenplanung oder bereits in der Umsetzung. Vereinzelt sind Maßnahmen auch schon umgesetzt: Am häufigsten genannt werden Reduzierung von Verpackungsmaterial, Umstellung auf recyclingfähige Verpackungen und die Substitution von Kunststoff – ein Zeichen dafür, dass mit der PPWR die Kreislaufwirtschaft einen Schub erhält. Fast zwei Drittel der Befragten betrachten es als wichtig oder sehr wichtig, ihre Stakeholder über erzielte Fortschritte zu informieren.</p>
<p>Ein starker Fokus in den Verpackungsstrategien unter dem Eindruck der PPWR liegt auf der Nutzung der Kreislaufeigenschaften faserbasierter Verpackungen. Mit der Substitution bestehender Verpackungen durch Papier, Pappe oder Wellpappe beschäftigen sich mehr als die Hälfte der Unternehmen, weitere 37 Prozent prüfen Möglichkeiten in Einzelfällen. Diese nachhaltige Strategie wird auch durch eine Reduzierung des bürokratischen Aufwands belohnt. Denn für Wellpappe &amp; Co. sind nur fünf von insgesamt elf relevanter Konformitätserklärungen abzugeben. Anforderungen wie Recyclingfähigkeit, Kompostierbarkeit oder der Einsatz biobasierter Rohstoffe erfüllen diese Materialien nachweislich. Auch zum Rezyklatanteil in verwendeten Kunststoffen müssen Wellpappenindustrie und -verwender keine Erklärungen abgeben.</p>
<p>Zusammenfassend sieht Studienleiter und Stellvertretender BAUM-Vorsitzender Martin Oldeland ein geteiltes Stimmungsbild in der Wirtschaft: „Die PPWR wird von den befragten Unternehmen als sachlich legitimes Instrument der Kreislaufwirtschaft akzeptiert, ihre Umsetzung jedoch als organisatorisch anspruchsvoll, rechtlich unscharf und in Teilen ökonomisch belastend bewertet. Unsere Erkenntnisse decken sich weitgehend mit älteren PPWR-Stimmungsbefunden und schärfen insbesondere das Bewusstsein für die konkreten Herausforderungen in den Betrieben.“</p>
<p>Die Ergebnisse der nicht-repräsentativen Online-Umfrage zum Kenntnis- und Umsetzungsstand der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) von BAUM und FÖV sind <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/260813-Auswertung-Umfrage-zur-PPWR-lang.pdf">hier zum Download</a> verfügbar.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/260512_PM_PPWR-mit-FOEV.pdf" target="_blank" rel="noopener">Presseinformation als PDF</a></p>
<p>Grafiken zum Download:<br />
<a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/Umfrage-PPWR_7.png">Bewertung der PPWR insgesamt</a> (Frage 7) | <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/Umfrage-PPWR_8.png">Beurteilung im Detail</a> (Frage 8)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/ppwr-tritt-kraft-fuer-unternehmen-bleiben-offene-fragen/">PPWR tritt Kraft: für Unternehmen bleiben offene Fragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Breites Bündnis fordert einfacheren Ticketkauf und stärkere Fahrgastrechte bei internationalen Bahnreisen</title>
		<link>https://baumev.de/en/breites-buendnis-fordert-einfacheren-ticketkauf-und-staerkere-fahrgastrechte-bei-internationalen-bahnreisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<category><![CDATA[Mobility & Logistics]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=22555</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Teil eines breiten Bündnisses fordert BAUM von der Bundesregierung, das Passagierpaket der EU-Kommission in den europäischen Verhandlungen zu unterstützen und zu erweitern. Das würde helfen, grenzüberschreitende Zugreisen deutlich attraktiver zu machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/breites-buendnis-fordert-einfacheren-ticketkauf-und-staerkere-fahrgastrechte-bei-internationalen-bahnreisen/">Breites Bündnis fordert einfacheren Ticketkauf und stärkere Fahrgastrechte bei internationalen Bahnreisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein breit aufgestelltes Bündnis aus acht Verbänden ganz unterschiedlicher Bereiche – darunter BAUM – sowie vier Unternehmen (Merck KGaA, SAP SE, Ecosia GmbH, GLS Gemeinschaftsbank eG) und einer Hochschule fordert von der Bundesregierung, das Passagierpaket der EU-Kommission in den europäischen Verhandlungen zu unterstützen und zu erweitern. Das würde helfen, grenzüberschreitende Zugreisen deutlich attraktiver zu machen.</p>
<p>Bisher verzweifeln Reisende häufig an einem Flickenteppich von Buchungsplattformen und unklaren Fahrgastrechten. Fast zwei von drei Fernreisenden (61 Prozent) haben laut einer repräsentativen <a href="https://www.transportenvironment.org/articles/booking-headache-deters-almost-two-in-three-long-distance-rail-travellers-new-poll-finds" target="_blank" rel="noopener">Umfrage</a> wegen zu komplizierter Buchungen schon auf grenzüberschreitende Zugreisen verzichtet. Zudem laufen Reisende auf 40 Prozent der meistbeflogenen grenzüberschreitenden Routen Gefahr, bei der Fahrt mit der Bahn ohne garantierte Fahrgastrechte dazustehen. „Trotz Fortschritten bei einzelnen Bahnunternehmen ist ohne einen starken rechtlichen Rahmen nicht zu erwarten, dass Reisende in einer Bahnwelt mit mehreren Zugbetreibern ausreichend einfache Ticketbuchungen und starke Fahrgastrechte bekommen. Ein klarer Rahmen für den Bahnsektor ist nötig“, so das Bündnis in einem <a href="https://www.germanwatch.org/de/93544" target="_blank" rel="noopener">Brief</a> an den designierten Verkehrsminister Steffen Bilger.</p>
<p>Das Bündnis fordert die Bundesregierung auf, die Kernelemente des Vorschlags der Europäischen Kommission in den Verhandlungen der Mitgliedsstaaten zu unterstützen: Bahnunternehmen sollen verpflichtet werden, ihre Buchungsdaten verfügbar zu machen, und marktbeherrschende Ticketplattformen sollen die Angebote aller Betreiber anbieten. Zudem sollen Fahrgäste bei verpassten Anschlüssen das Recht bekommen, kostenfrei die nächste Verbindung nehmen zu können.</p>
<h3>13 der 30 beliebtesten Routen bisher nicht abgedeckt</h3>
<p>Das Bündnis mahnt aber auch, eine Lücke im Kommissionsvorschlag zu schließen. Bisher wären noch 13 der 30 bei Flügen beliebtesten Routen in Europa nicht sicher von dem Vorschlag erfasst, zeigt eine <a href="https://www.transportenvironment.org/articles/new-ticketing-rules-would-still-mean-43-of-eus-busiest-cross-border-flight-routes-are-hard-or-impossible-to-book-by-train" target="_blank" rel="noopener">Analyse</a> des Brüsseler Think Tanks Transport &amp; Environment. Das Bündnis fordert, dass die für Reisende gewohnten Plattformen Bahnverbindungen auf den am stärksten nachgefragten Routen in einem Fahrschein mit gesicherten Fahrgastrechten anbieten müssen. Dafür soll die Verpflichtung der jeweils marktbeherrschenden Plattformen zum Verkauf der verfügbaren Verbindungen auf die am stärksten nachgefragten Routen nach und aus deren Heimatland ausgeweitet werden. Die Bahn könne hier vom Symbol der Krise zur Chance werden, so das Bündnis, wenn Deutschland und Europa ihre Handlungsfähigkeit zeigen und den Bürgerinnen und Bürgern – wie beim Roaming – das Leben deutlich erleichtern.</p>
<p>Christoph Carnier, Global Travel Manager der Merck Group, betont die Bedeutung der Regulierung für <a href="https://baumev.de/mobilitaet-logistik/" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsreisende</a>: „Wir wollen unsere Geschäftsreisen klimaneutral und effizienter machen. Gerade international tätige Unternehmen brauchen zuverlässige und einfach buchbare Bahnverbindungen über Grenzen. Einheitliche Ticketing-Lösungen und optimale Voraussetzungen für mobiles Arbeiten erleichtern es, Bahnreisen in unser Geschäftsreisemanagement zu integrieren. Das macht die Schiene für Geschäftsreisen deutlich attraktiver.“</p>
<p>Jacob Rohm, Verkehrsexperte bei der Umwelt- und Verbraucherorganisation Germanwatch, die den Brief koordiniert hat, betont die Bedeutung des Passagierpakets für den Klimaschutz: „Für die Klimaziele ist die große Nachfrage nach internationalen Bahnreisen ein Glücksfall. Der designierte Verkehrsminister Steffen Bilger kann für die Bürgerinnen und Bürger die Vorteile Europas wie beim Roaming spürbar machen, indem er das Passagierpaket im Europäischen Rat unterstützt und auf die meistbereisten Routen erweitert. Zusätzlich brauchen wir ein leistungsfähiges deutsches und europäisches Schienennetz und mehr Züge in einem Europatakt.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/breites-buendnis-fordert-einfacheren-ticketkauf-und-staerkere-fahrgastrechte-bei-internationalen-bahnreisen/">Breites Bündnis fordert einfacheren Ticketkauf und stärkere Fahrgastrechte bei internationalen Bahnreisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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