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	<title>BAUM e.V.</title>
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	<description>BAUM e.V. – Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften</description>
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	<title>BAUM e.V.</title>
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		<title>Unternehmen gestalten Europa</title>
		<link>https://baumev.de/en/unternehmen-gestalten-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 05:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<category><![CDATA[Press releases]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer zweitägigen Konferenz stellt BAUM die unternehmerische Perspektive auf ein starkes, wertebasiert agierendes Europa in den Mittelpunkt. Im Rahmen der Veranstaltung verleiht das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften den renommierten BAUM &#124; Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/unternehmen-gestalten-europa/">Unternehmen gestalten Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg/Rust, 09.09.2026 – Mit einer zweitägigen Konferenz stellt BAUM die unternehmerische Perspektive auf ein starkes, wertebasiert agierendes Europa in den Mittelpunkt. Im Rahmen der Veranstaltung verleiht das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften den renommierten BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026.</strong></p>
<p>Die diesjährige BAUM-Tagung mit rund 280 Teilnehmenden findet im Europa-Park in Rust statt, im Dreiländereck am Oberrhein. Schirmherr ist <strong>Carsten Schneider</strong>, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.</p>
<p><strong>Rita Schwarzelühr-Sutter</strong>, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, geht in ihrem <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/Video-Grusswort-PStS-Schwarzeluehr-Sutter.mp4" target="_blank" rel="noopener">Grußwort</a> auf das Tagungsthema ein. „Confiance en Europe – Zuversicht in Europa. Risiken meistern, Chancen nutzen“ treffe die aktuelle Lage auf den Punkt: „Zuversicht in Europa. Das ist genau das, was wir in dem aktuell so herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld brauchen. […] Zuversicht entsteht nicht dadurch, die Sorgen und Probleme zu ignorieren. Zuversicht entsteht, wenn wir uns auf unsere Stärken im Land, in Europa konzentrieren, zeitgemäße Antworten auf diese Krisen geben und Lösungen liefern, die funktionieren.“</p>
<h3>Verleihung des BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2026</h3>
<p>Am 9. September erhalten zwei Frauen und drei Männer den BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen mit großem persönlichem Engagement für mehr Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen.</p>
<p><strong>Uwe Bergmann</strong> (Corporate Director ESG Reporting &amp; Business Integration, Henkel AG &amp; Co. KGaA), ausgezeichnet als „Transformationstreiber – Großunternehmen“: „Die Komplexität von Nachhaltigkeitsthemen kann schnell überfordern. Daher ist es wichtig, die Fragestellungen klar herauszuarbeiten, zu priorisieren und anschaulich zu machen.“</p>
<p><strong>Eva Danneberg</strong> (Geschäftsführerende Gesellschafterin, WERKHAUS Design + Produktion GmbH), ausgezeichnet als „Transformationstreiberin – KMU“: „Nachhaltigkeit bedeutet für uns, konsequent zu hinterfragen: Wozu nutzt ein Produkt? Ist es recycelbar? Produzieren wir regional? Zahlen wir faire Löhne? Nutzen wir Ökostrom? Diese Fragen sind kein lästiger Zusatz, sondern Teil unserer Innovationskraft.“</p>
<p><strong>Boris Voelkel</strong> (Geschäftsführer Einkauf, Voelkel GmbH), ausgezeichnet als „Transformationstreiber – KMU“: „Wir brauchen genussvolle, tolle, bekömmliche Produkte, um eine ökologisch, sozial und ökonomisch aufbauende Landwirtschaft unterstützen und vorantreiben zu können. Das geht aber nur, wenn wir aus den systematisch gewaltsamen und in sich zynischen Marktmechanismen ausbrechen und zu einem wärmevollen Miteinander übergehen.“</p>
<p><strong>Prof. Dr. Ottmar Edenhofer</strong> (Wissenschaftlicher Ko-Direktor, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK), ausgezeichnet als „Transformationstreiber – Wissenschaft“: „Klimapolitik gehört zur staatlichen Daseinsvorsorge und zur Sicherung des langfristigen Wohlstands. Ungebremster Klimawandel ist eine der größten ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit. Nichthandeln ist keine Option.“</p>
<p><strong>Claudine Nierth</strong> (Bundesvorstandssprecherin, Mehr Demokratie e.V.), ausgezeichnet als „Transformationstreiberin – Demokratie“: „Mein Anliegen ist es, politische Strukturen durch wirksame Bürgerbeteiligung zu verändern. Und es geht um mehr als Verfahren: Demokratie ist auch eine Haltung. Sie lebt von dem Mut, sich einzubringen und Vielfalt zu integrieren.“</p>
<h3>Dialog mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft</h3>
<p>Während der 9. September ganz im Zeichen der Preisverleihung steht, schließt sich am 10. September eine Fachtagung an, die als Lösungslab und Inspirationsfestival konzipiert ist. BAUM nimmt zwölf gesellschaftlich brennende und hochgradig motivierende Themen in den Fokus und eröffnet Raum für Austausch, neue Perspektiven und konkrete Schritte für nachhaltiges Wirtschaften in Europa.</p>
<p>Die Tagung ist zugleich eine deutsch-französische Dialog- und Begegnungsveranstaltung und wird vom <a href="https://www.buergerfonds.eu/startseite" target="_blank" rel="noopener">Deutsch-Französischen Bürgerfonds</a> unterstützt.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/260909_PM_BAUM-Tagung26.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung als PDF</a></p>
<p>Fotos von der Preisverleihung stehen am 9. September ab ca. 22 Uhr in der <a href="https://baumev.de/presse/digitale-pressemappe/" target="_blank" rel="noopener">Digitalen Pressemappe</a> zur Verfügung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/unternehmen-gestalten-europa/">Unternehmen gestalten Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<title>Finanzinnovationen als Schlüssel nachhaltiger Transformation</title>
		<link>https://baumev.de/en/finanzinnovationen-als-schluessel-nachhaltiger-transformation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 06:34:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Press releases]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainable Finance & Reporting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Sustainable Finance Forum Leipzig ist eine anerkannte Plattform für Vernetzung und Wissenstransfer mit bundesweitem Fokus, die Finanzinnovationen als Schlüssel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft begreift. Am 2. September kommen auf Einladung der Sparkasse Leipzig, der Landesbank Baden-Württemberg, der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank und des Unternehmensnetzwerks BAUM e.V. Fach- und Führungskräfte aus dem Mittelstand, aus Verbänden und Kammern, Banken, Sparkassen und Versicherungen sowie Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikerinnen und -politiker zusammen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/finanzinnovationen-als-schluessel-nachhaltiger-transformation/">Finanzinnovationen als Schlüssel nachhaltiger Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg/Leipzig, 02.09.2026 – Das Sustainable Finance Forum Leipzig ist eine anerkannte Plattform für Vernetzung und Wissenstransfer mit bundesweitem Fokus, die Finanzinnovationen als Schlüssel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft begreift. Am 2. September kommen auf Einladung der Sparkasse Leipzig, der Landesbank Baden-Württemberg, der Sächsischen Aufbaubank &#8211; Förderbank und des Unternehmensnetzwerks BAUM e.V. Fach- und Führungskräfte aus dem Mittelstand, aus Verbänden und Kammern, Banken, Sparkassen und Versicherungen sowie Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikerinnen und -politiker zusammen.</strong></p>
<p>„Das Sustainable Finance Forum Leipzig ist ein Inkubator für beste unternehmerische Nachhaltigkeitspraxis. Wir leisten mit unseren Gästen die realwirtschaftstaugliche Übersetzung der Vision, wie Europa der erste klimaneutrale und zugleich wettbewerbsfähigste, gerechteste Wirtschaftsraum der Welt sein kann – ein echter Bottom-up-Prozess des Gelingens”, so <strong>Yvonne Zwick (Vorsitzende, BAUM e.V.)</strong>. Solange politische Rahmenbedingungen nicht verlässlich sind, werden Investitionen allerdings zurückgehalten – auf regionaler und kommunaler Ebene wie in der Privatwirtschaft. Umso wichtiger sind laut Zwick marktbasierte Anreizstrukturen und unternehmerische Entscheidungen, die auf Basis valider Daten getroffen werden. Risikomanagement müsse umfassender verstanden werden, als es die Betriebswirtschaft bisher lehrt und praktiziert.</p>
<p>„Die geopolitischen Ereignisse der vergangenen Jahre zeigen die geringe Verlässlichkeit und Preisstabilität fossiler Importe. Die Transformation ist dadurch noch dringlicher geworden“, betont <strong>Dr. Moritz Kraemer (Chefvolkswirt, LBBW)</strong>. „Heute reiche Länder sollten Schwellen- und Entwicklungsländer dabei unterstützen, nicht den fossilen Entwicklungspfad einzuschlagen, sonst wird ein dramatischer Klimawandel nicht mehr zu vermeiden sein. Emissionsvermeidungskosten sind im ‚globalen Süden‘ pro Einheit oft deutlich geringer als in Europa; daraus könnten sich viele ‚Win-win‘-Opportunitäten ergeben.“</p>
<p><strong>Frank Posnanski (CFO, Sunfire SE)</strong> spricht aus der Perspektive eines führenden Technologie-Unternehmens für grünen Wasserstoff: „Wer europäische Industrie aufbauen will, muss mehr fördern als Technologie. Entscheidend sind Risikoübernahme für FOAK-Projekte, europäische Wertschöpfung, wirksame Scale-up-Begleitung und verlässliche Leitmärkte, die Investitionen ermöglichen.“</p>
<p><strong>Sebastian Kaden (Clusterlead Steuerung und Vertrieb, Sächsische Aufbaubank &#8211; Förderbank)</strong>, beschreibt, wie die SAB aktiv für die nachhaltige Transformation in Sachsen eintritt: „Mit unserer Sachsenkreditfamilie und einem erweiterten Lösungsangebot aus Bundes- und EU-Förderdarlehen machen wir nachhaltige Investitionen und Transformation in Sachsen möglich. Egal ob Mittelständler, Stadtwerk, Kommune oder privater Haushalt: Die SAB bietet auf Basis standardisierter Nachhaltigkeitskriterien Förderdarlehen mit einem Tilgungszuschuss oder einer Zinsverbilligung an. Neben dem Angebot von Förder- und Finanzierungsangeboten ist das Teilen von Wissen bedeutsam. Das Sustainable Finance Forum Leipzig ist zentral für die Vernetzung und den Know-how-Transfer in der Region.“</p>
<p><strong>Andreas Nüdling (Mitglied des Vorstands – Finanzen/Risikocontrolling &amp; Betrieb, Sparkasse Leipzig)</strong> legt den Fokus auf den Mittelstand: „Die Transformation unserer Wirtschaft braucht Kapital, Orientierung und starke Partnerschaften. Als Finanzierer des Mittelstands tragen wir seit 200 Jahren Verantwortung dafür, unsere Kundinnen und Kunden auf diesem Weg verlässlich zu begleiten. Das Sustainable Finance Forum bietet dafür eine hervorragende Plattform, um gemeinsam über Lösungen zu sprechen und Impulse für eine resiliente und zukunftsfähige Wirtschaft zu setzen. Gerade in Zeiten großer Veränderung kommt es darauf an, Investitionen zu ermöglichen und unternehmerische Handlungsspielräume zu erhalten. Als Sparkasse vor Ort kennen wir die Unternehmen und ihre Herausforderungen und wollen gemeinsam mit ihnen Lösungen entwickeln, die den Wirtschaftsstandort Leipzig und die Region langfristig stärken.“</p>
<p><strong>Ellen Weiland (Stellvertretende Vorsitzende, BAUM e.V.</strong>, und Projektleiterin von NAFIM – Nachhaltig finanzieren im Mittelstand) ergänzt: „Das Leipziger Sustainable Finance Forum macht in diesem Herbst den Auftakt; es folgen zwei weitere große Sustainable-Finance-Veranstaltungen in Frankfurt/Main und Hamburg. Uns ist wichtig, dass aus Mitteldeutschland ein klares Signal für die realwirtschaftliche Durchdringung der Sustainable-Finance-Agenda kommt. Es gibt viele Unternehmen, die konkrete Lösungen entwickeln und umsetzen – sie wollen wir sichtbar machen. Dafür brauchen sie wiederum belastbare Kennzahlen, mehr Transparenz und funktionierende Märkte, zum Beispiel für Sekundärrohstoffe. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Real- und Finanzwirtschaft. Wenn sichtbar wird, wo Unternehmen tatsächlich ansetzen und welche Wirkung daraus entsteht, können Finanzierungsinstrumente gezielt unterstützen. Das stärkt den Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“</p>
<h3>Themen, die unter den Nägeln brennen</h3>
<p>Bereits zum sechsten Mal bietet das Sustainable Finance Forum Leipzig hochrangig besetzte Panels, Impulse und Workshops zu den Themen, die Finanz- und Realwirtschaft aktuell unter den Nägeln brennen:</p>
<ul>
<li><strong>Analyse von Nachhaltigkeit als Rahmenbedingung</strong> – von der Stärkung der Wirtschaft über erfolgreiche Industrieansiedlung bis hin zu elementarem Wandel von Geschäftsmodellen</li>
<li><strong>Transformationsvorhaben im Mittelstand</strong> – von Anlagen für die Gewinnung erneuerbarer Energien auf der Gewerbehalle über zirkuläre Wertschöpfungsketten bis hin zu Innovationen zum Erreichen der Klimaziele</li>
<li><strong>ESG in der regionalen Kreditwirtschaft</strong> – von ESG-Aspekten in der Kreditvergabe über die Bewertung von Nachhaltigkeitsrisiken bis hin zu Dekarbonisierungs-Strategien für das Kredit- und Anlagegeschäft</li>
</ul>
<p>Gastgeberin des Sustainable Finance Forum Leipzig ist in diesem Jahr die Sparkasse Leipzig, die 2026 ihr 200-jähriges Bestehen feiert. Das Sustainable Finance Forum findet im Tagungszentrum „Mediencampus Villa Ida“ (Poetenweg 28, 04155 Leipzig) statt.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/09/260902_PM_SFFL26.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung als PDF</a></p>
<hr />
<p>Das <a href="https://baumev.de/sustainable-finance/sustainable-finance-forum-leipzig-2026/" target="_blank" rel="noopener">Sustainable Finance Forum Leipzig</a> ist eine Gemeinschaftsinitiative der <a href="https://www.sparkasse-leipzig.de/de/home.html" target="_blank" rel="noopener">Sparkasse Leipzig</a>, der <a href="https://www.lbbw.de/startseite/startseite_6kyjj4koh_d.html" target="_blank" rel="noopener">Landesbank Baden-Württemberg</a> (LBBW), der <a href="https://www.sab.sachsen.de/start" target="_blank" rel="noopener">Sächsischen Aufbaubank &#8211; Förderbank</a> (SAB) und von BAUM e.V.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/finanzinnovationen-als-schluessel-nachhaltiger-transformation/">Finanzinnovationen als Schlüssel nachhaltiger Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer Leitfaden zur Klimabilanzierung von Unternehmen</title>
		<link>https://baumev.de/en/neuer-leitfaden-zur-klimabilanzierung-von-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 11:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<category><![CDATA[Climate & Energy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem Leitfaden will BAUM Unternehmen, die sich neu dem Thema Klimabilanzierung nähern, praktische Hilfestellung geben. Er gibt einen Überblick über die wichtigsten Bilanzierungsstandards, empfiehlt ein systematisches Angehen des Themas im Unternehmen und zeigt auf, welche möglichen IT-Tools in Frage kommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/neuer-leitfaden-zur-klimabilanzierung-von-unternehmen/">Neuer Leitfaden zur Klimabilanzierung von Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/BAUM_Leitfaden-Klimabilanzierung_August-2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">Leitfaden</a> will BAUM Unternehmen, die sich neu dem Thema Klimabilanzierung nähern, praktische Hilfestellung geben. Er gibt einen Überblick über die wichtigsten Bilanzierungsstandards, empfiehlt ein systematisches Angehen des Themas im Unternehmen und zeigt auf, welche möglichen IT-Tools in Frage kommen.</p>
<p><a href="https://baumev.de/klima-energie/" target="_blank" rel="noopener">Klimaschutz</a> bleibt trotz politischen Gegenwinds unverzichtbar: Extremwetterereignisse zeigen uns täglich, wie dringend Handlungsbedarf besteht. Gleichzeitig treiben geopolitische Krisen die Preise für fossile Energien in die Höhe und machen Energiesouveränität nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich zur Notwendigkeit. Die Unternehmensklimabilanz ist Grundlage zur Bewertung der Chancen und Risiken in Bezug auf die Pariser Klimaschutzziele und der eigenen Klimastrategie.</p>
<h3>Klimabilanzierung schafft Transparenz</h3>
<p>Die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umweltberichterstattung-csr-richtlinie" target="_blank" rel="noopener">CSRD</a> (Corporate Sustainability Reporting Directive) ist eine EU-Richtlinie, die Unternehmen dazu verpflichtet, Nachhaltigkeitsinformationen transparent zu machen. Berichtspflichtige Unternehmen müssen ihre Strategien, wie sie ihr Geschäftsmodell mit dem Ziel der Klimaneutralität 2050 in Einklang bringen offenlegen – inklusive Maßnahmen- und Finanzierungsplänen.</p>
<p>Auch für nicht berichtspflichtige, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind Klimabilanzierungen ein wichtiger Hebel, weil sie Transparenz über die eigenen Emissionsquellen schaffen und damit Kosten- und Einsparpotenziale etwa bei Energie und Ressourcen sichtbar machen.</p>
<p>&#8220;Der neue BAUM-Leitfaden zur Klimabilanzierung bringt Klarheit in undurchsichtige Treibhausgasbilanzen. Entwickelt unter Federführung von BAUM mit engagierten Mitgliedern für alle, die ihre CO₂-Bilanz sicher selbst erstellen wollen&#8221;, so BAUM-Mitglied <a href="https://www.linkedin.com/in/dietrich-ernst-304734249/" target="_blank" rel="noopener">Dietrich Ernst</a>, Experte für Nachhaltigkeitskommunikation. Er fordert auf: &#8220;Machen Sie mit: nutzen Sie die Expertise des starken BAUM-Netzwerks!&#8221;</p>
<p>Die Anregung für den Leitfaden kam aus der BAUM-Mitgliedschaft; er wird in Zukunft anlassbezogen aktualisiert. Alle BAUM-Mitglieder sind ausdrücklich eingeladen, an der Aktualisierung mitzuarbeiten.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/BAUM_Leitfaden-Klimabilanzierung_August-2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">Leitfaden zur Klimabilanzierung (PDF)</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/neuer-leitfaden-zur-klimabilanzierung-von-unternehmen/">Neuer Leitfaden zur Klimabilanzierung von Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PPWR tritt Kraft: für Unternehmen bleiben offene Fragen</title>
		<link>https://baumev.de/en/ppwr-tritt-kraft-fuer-unternehmen-bleiben-offene-fragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 14:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Press releases]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=22858</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hersteller müssen Verpackungen in der EU so herstellen, dass die Produktion ressourcenschonend ist und die Verpackungen wiederverwendbar oder recyclingfähig sind. Über diese und weitere Eigenschaften müssen sie eine Konformitätserklärung abgeben. Obwohl diese Regeln seit Januar 2025 klar sind, bleiben für die Unternehmen Fragen offen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/ppwr-tritt-kraft-fuer-unternehmen-bleiben-offene-fragen/">PPWR tritt Kraft: für Unternehmen bleiben offene Fragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg, 12 August 2026 – Hersteller müssen Verpackungen in der EU so herstellen, dass die Produktion ressourcenschonend ist und die Verpackungen wiederverwendbar oder recyclingfähig sind. Über diese und weitere Eigenschaften müssen sie eine Konformitätserklärung abgeben. Obwohl diese Regeln seit Januar 2025 klar sind, bleiben für die Unternehmen Fragen offen.</strong></p>
<p>Diesen Eindruck vermittelt ein aktuelles Stimmungsbild unter Mitgliedern des Unternehmensnetzwerks BAUM e.V. und weiteren Unternehmen aus verschiedenen Branchen.  Bei der im Auftrag des Forum Ökologisch Verpacken durchgeführten Befragung begrüßten die Unternehmen mehrheitlich die Ziele der neuen EU-Verpackungsverordnung ausdrücklich. Sie sehen darin einen wichtigen Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft im Verpackungssektor: Mehr und besseres Recycling, weniger überflüssige Verpackung, raus aus stofflicher Vielfalt bei den eingesetzten Materialien. Das deckt sich weitgehend mit den Nachhaltigkeitsstrategien in den Unternehmen.</p>
<p>Wenn es allerdings ins Detail geht, hadert man in vielen Abteilungen, die für die Umsetzung der neuen Regulierung zuständig sind. Zu viel Bürokratie, die Notwendigkeit externer Beratung, zu hoher Aufwand für die Bereitstellung von Daten etwa bei den genannten Konformitätserklärungen, die für alle Verpackungen in der EU ab August 2026 verpflichtend vorgeschrieben sind. Im Rahmen der Konformitätserklärungen müssen Unternehmen gegenüber Behörden Angaben machen, wie weit die genutzten Verpackungen den verschiedenen Artikeln der PPWR entsprechen. Ob Recyclingfähigkeit, Kompostierbarkeit oder Kennzeichnung der Verpackung: gefordert sind Informationen zu einer Vielzahl von Einzelregelungen. Von entscheidender Bedeutung sind dabei die unterschiedlichen Rollen, die Unternehmen in der Lieferkette spielen.</p>
<p>Da viele Marktteilnehmer ab September auch die neuen EU-Regelungen zur Nachhaltigkeitskommunikation (EmpCo) umsetzen müssen, wiegen Belastungen und Unklarheiten im Rahmen der PPWR umso schwerer.  Eine typische Stimme aus den offenen Antworten der Befragung: „Das mit den Konformitätserklärungen ist noch zu unklar, wir wissen nicht genau wie wir es rechtsicher machen können.“ Positiv bemerkbar macht sich, dass Branchenverbände, Fachmedien und Behörden das Thema schon seit längerem auf der Agenda haben. Insgesamt sind die Unternehmen deshalb auch informiert über die PPWR. Allerdings können nur sieben Prozent bestätigen, dass sie sich hinsichtlich der konkreten Anforderungen des Regelwerks sicher sind.</p>
<p>Die Arbeiten zur Umsetzung sind in allen befragten Unternehmen auf dem Weg. Rund zwei Drittel der Teilnehmer befinden sich entweder in der konkreten Maßnahmenplanung oder bereits in der Umsetzung. Vereinzelt sind Maßnahmen auch schon umgesetzt: Am häufigsten genannt werden Reduzierung von Verpackungsmaterial, Umstellung auf recyclingfähige Verpackungen und die Substitution von Kunststoff – ein Zeichen dafür, dass mit der PPWR die Kreislaufwirtschaft einen Schub erhält. Fast zwei Drittel der Befragten betrachten es als wichtig oder sehr wichtig, ihre Stakeholder über erzielte Fortschritte zu informieren.</p>
<p>Ein starker Fokus in den Verpackungsstrategien unter dem Eindruck der PPWR liegt auf der Nutzung der Kreislaufeigenschaften faserbasierter Verpackungen. Mit der Substitution bestehender Verpackungen durch Papier, Pappe oder Wellpappe beschäftigen sich mehr als die Hälfte der Unternehmen, weitere 37 Prozent prüfen Möglichkeiten in Einzelfällen. Diese nachhaltige Strategie wird auch durch eine Reduzierung des bürokratischen Aufwands belohnt. Denn für Wellpappe &amp; Co. sind nur fünf von insgesamt elf relevanter Konformitätserklärungen abzugeben. Anforderungen wie Recyclingfähigkeit, Kompostierbarkeit oder der Einsatz biobasierter Rohstoffe erfüllen diese Materialien nachweislich. Auch zum Rezyklatanteil in verwendeten Kunststoffen müssen Wellpappenindustrie und -verwender keine Erklärungen abgeben.</p>
<p>Zusammenfassend sieht Studienleiter und Stellvertretender BAUM-Vorsitzender Martin Oldeland ein geteiltes Stimmungsbild in der Wirtschaft: „Die PPWR wird von den befragten Unternehmen als sachlich legitimes Instrument der Kreislaufwirtschaft akzeptiert, ihre Umsetzung jedoch als organisatorisch anspruchsvoll, rechtlich unscharf und in Teilen ökonomisch belastend bewertet. Unsere Erkenntnisse decken sich weitgehend mit älteren PPWR-Stimmungsbefunden und schärfen insbesondere das Bewusstsein für die konkreten Herausforderungen in den Betrieben.“</p>
<p>Die Ergebnisse der nicht-repräsentativen Online-Umfrage zum Kenntnis- und Umsetzungsstand der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) von BAUM und FÖV sind <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/260813-Auswertung-Umfrage-zur-PPWR-lang.pdf">hier zum Download</a> verfügbar.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/260512_PM_PPWR-mit-FOEV.pdf" target="_blank" rel="noopener">Presseinformation als PDF</a></p>
<p>Grafiken zum Download:<br />
<a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/Umfrage-PPWR_7.png">Bewertung der PPWR insgesamt</a> (Frage 7) | <a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/08/Umfrage-PPWR_8.png">Beurteilung im Detail</a> (Frage 8)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/ppwr-tritt-kraft-fuer-unternehmen-bleiben-offene-fragen/">PPWR tritt Kraft: für Unternehmen bleiben offene Fragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Breites Bündnis fordert einfacheren Ticketkauf und stärkere Fahrgastrechte bei internationalen Bahnreisen</title>
		<link>https://baumev.de/en/breites-buendnis-fordert-einfacheren-ticketkauf-und-staerkere-fahrgastrechte-bei-internationalen-bahnreisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<category><![CDATA[Mobility & Logistics]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Teil eines breiten Bündnisses fordert BAUM von der Bundesregierung, das Passagierpaket der EU-Kommission in den europäischen Verhandlungen zu unterstützen und zu erweitern. Das würde helfen, grenzüberschreitende Zugreisen deutlich attraktiver zu machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/breites-buendnis-fordert-einfacheren-ticketkauf-und-staerkere-fahrgastrechte-bei-internationalen-bahnreisen/">Breites Bündnis fordert einfacheren Ticketkauf und stärkere Fahrgastrechte bei internationalen Bahnreisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein breit aufgestelltes Bündnis aus acht Verbänden ganz unterschiedlicher Bereiche – darunter BAUM – sowie vier Unternehmen (Merck KGaA, SAP SE, Ecosia GmbH, GLS Gemeinschaftsbank eG) und einer Hochschule fordert von der Bundesregierung, das Passagierpaket der EU-Kommission in den europäischen Verhandlungen zu unterstützen und zu erweitern. Das würde helfen, grenzüberschreitende Zugreisen deutlich attraktiver zu machen.</p>
<p>Bisher verzweifeln Reisende häufig an einem Flickenteppich von Buchungsplattformen und unklaren Fahrgastrechten. Fast zwei von drei Fernreisenden (61 Prozent) haben laut einer repräsentativen <a href="https://www.transportenvironment.org/articles/booking-headache-deters-almost-two-in-three-long-distance-rail-travellers-new-poll-finds" target="_blank" rel="noopener">Umfrage</a> wegen zu komplizierter Buchungen schon auf grenzüberschreitende Zugreisen verzichtet. Zudem laufen Reisende auf 40 Prozent der meistbeflogenen grenzüberschreitenden Routen Gefahr, bei der Fahrt mit der Bahn ohne garantierte Fahrgastrechte dazustehen. „Trotz Fortschritten bei einzelnen Bahnunternehmen ist ohne einen starken rechtlichen Rahmen nicht zu erwarten, dass Reisende in einer Bahnwelt mit mehreren Zugbetreibern ausreichend einfache Ticketbuchungen und starke Fahrgastrechte bekommen. Ein klarer Rahmen für den Bahnsektor ist nötig“, so das Bündnis in einem <a href="https://www.germanwatch.org/de/93544" target="_blank" rel="noopener">Brief</a> an den designierten Verkehrsminister Steffen Bilger.</p>
<p>Das Bündnis fordert die Bundesregierung auf, die Kernelemente des Vorschlags der Europäischen Kommission in den Verhandlungen der Mitgliedsstaaten zu unterstützen: Bahnunternehmen sollen verpflichtet werden, ihre Buchungsdaten verfügbar zu machen, und marktbeherrschende Ticketplattformen sollen die Angebote aller Betreiber anbieten. Zudem sollen Fahrgäste bei verpassten Anschlüssen das Recht bekommen, kostenfrei die nächste Verbindung nehmen zu können.</p>
<h3>13 der 30 beliebtesten Routen bisher nicht abgedeckt</h3>
<p>Das Bündnis mahnt aber auch, eine Lücke im Kommissionsvorschlag zu schließen. Bisher wären noch 13 der 30 bei Flügen beliebtesten Routen in Europa nicht sicher von dem Vorschlag erfasst, zeigt eine <a href="https://www.transportenvironment.org/articles/new-ticketing-rules-would-still-mean-43-of-eus-busiest-cross-border-flight-routes-are-hard-or-impossible-to-book-by-train" target="_blank" rel="noopener">Analyse</a> des Brüsseler Think Tanks Transport &amp; Environment. Das Bündnis fordert, dass die für Reisende gewohnten Plattformen Bahnverbindungen auf den am stärksten nachgefragten Routen in einem Fahrschein mit gesicherten Fahrgastrechten anbieten müssen. Dafür soll die Verpflichtung der jeweils marktbeherrschenden Plattformen zum Verkauf der verfügbaren Verbindungen auf die am stärksten nachgefragten Routen nach und aus deren Heimatland ausgeweitet werden. Die Bahn könne hier vom Symbol der Krise zur Chance werden, so das Bündnis, wenn Deutschland und Europa ihre Handlungsfähigkeit zeigen und den Bürgerinnen und Bürgern – wie beim Roaming – das Leben deutlich erleichtern.</p>
<p>Christoph Carnier, Global Travel Manager der Merck Group, betont die Bedeutung der Regulierung für <a href="https://baumev.de/mobilitaet-logistik/" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsreisende</a>: „Wir wollen unsere Geschäftsreisen klimaneutral und effizienter machen. Gerade international tätige Unternehmen brauchen zuverlässige und einfach buchbare Bahnverbindungen über Grenzen. Einheitliche Ticketing-Lösungen und optimale Voraussetzungen für mobiles Arbeiten erleichtern es, Bahnreisen in unser Geschäftsreisemanagement zu integrieren. Das macht die Schiene für Geschäftsreisen deutlich attraktiver.“</p>
<p>Jacob Rohm, Verkehrsexperte bei der Umwelt- und Verbraucherorganisation Germanwatch, die den Brief koordiniert hat, betont die Bedeutung des Passagierpakets für den Klimaschutz: „Für die Klimaziele ist die große Nachfrage nach internationalen Bahnreisen ein Glücksfall. Der designierte Verkehrsminister Steffen Bilger kann für die Bürgerinnen und Bürger die Vorteile Europas wie beim Roaming spürbar machen, indem er das Passagierpaket im Europäischen Rat unterstützt und auf die meistbereisten Routen erweitert. Zusätzlich brauchen wir ein leistungsfähiges deutsches und europäisches Schienennetz und mehr Züge in einem Europatakt.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/breites-buendnis-fordert-einfacheren-ticketkauf-und-staerkere-fahrgastrechte-bei-internationalen-bahnreisen/">Breites Bündnis fordert einfacheren Ticketkauf und stärkere Fahrgastrechte bei internationalen Bahnreisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<title>Nachhaltigkeitskompetenzen ausbauen: CSM-Weiterbildung zu Sonderkonditionen für BAUM-Mitglieder</title>
		<link>https://baumev.de/en/nachhaltigkeitskompetenzen-ausbauen-csm-weiterbildung-zu-sonderkonditionen-fuer-baum-mitglieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 07:48:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=22181</guid>

					<description><![CDATA[<p>BAUM-Mitglieder treiben die Nachhaltigkeitstransformation aktiv voran. Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg bietet dafür wissenschaftlich fundierte, praxisnahe Weiterbildungsangebote – und ab sofort erhalten BAUM-Mitglieder 15% Rabatt auf alle Zertifikate.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/nachhaltigkeitskompetenzen-ausbauen-csm-weiterbildung-zu-sonderkonditionen-fuer-baum-mitglieder/">Nachhaltigkeitskompetenzen ausbauen: CSM-Weiterbildung zu Sonderkonditionen für BAUM-Mitglieder</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>BAUM-Mitglieder treiben die Nachhaltigkeitstransformation aktiv voran. Das <a href="https://www.leuphana.de/institute/csm.html" target="_blank" rel="noopener">Centre for Sustainability Management</a> (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg bietet dafür wissenschaftlich fundierte, praxisnahe Weiterbildungsangebote – und ab sofort erhalten BAUM-Mitglieder 15% Rabatt auf alle Zertifikate.</p>
<p>„BAUM-Mitglieder sind keine Einsteiger, sondern gestalten den Wandel aktiv mit. Genau diese Menschen wollen wir mit den CSM-Zertifikaten weiter stärken: mit umfassender Erfahrung in Forschung und Managementweiterbildung, kuratierten Fachinhalten und praxisnahen Methoden – damit Nachhaltigkeit als wirtschaftliche Chance genutzt und Teil des Kerngeschäfts wird“, so Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger, Leiter des CSM.</p>
<h3>Die CSM-Angebote im Überblick</h3>
<p>Alle Zertifikatsprogramme finden <strong>vollständig online</strong> statt – örtlich flexibel, praxisnah und mit Raum für persönlichen Austausch. Sie verbinden fundiertes Fachwissen mit realen Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag und richten sich an Praktiker*innen, die Kompetenzen gezielt ausbauen möchten.</p>
<ul>
<li><strong>Dekarbonisierungsmanagement:</strong> Dekarbonisierung messbar vorantreiben und Organisationen konsequent auf den Weg zur Zero Carbon Economy führen.</li>
<li><strong>Nachhaltiges Lieferkettenmanagement:</strong> Lieferketten widerstandsfähig, kollaborativ und zukunftssicher gestalten – weit über regulatorische Anforderungen hinaus.</li>
<li><strong>Sustainability Reporting &amp; Accounting: </strong>Nachhaltigkeitsdaten nicht nur erfassen, sondern als strategisches Steuerungsinstrument nutzen – und Berichterstattung als wirksamen Hebel für Transformation gestalten.</li>
<li><strong>Zirkuläres Wirtschaften:</strong> Ressourcen im Kreislauf halten und Geschäftsstrategien entwickeln, die Zirkularität konsequent berücksichtigen – von zirkulären Produktideen bis zu neuen Geschäftsmodellen.</li>
<li><strong>Nachhaltigkeitsmanagement im Sport:</strong> Sportorganisationen zukunftsfähig ausrichten und die Reichweite der Sportbranche als Hebel für nachhaltige Entwicklung nutzen.(ab 2027 in neuem Format)</li>
</ul>
<h3>Studienformat und Abschluss</h3>
<ul>
<li>Start: jeweils im <strong>April oder Oktober</strong></li>
<li><strong>Einzelmodul</strong> (8 Wochen): für die gezielte Vertiefung einzelner Themen</li>
<li><strong>Vollständiges Zertifikat</strong> (3 Module, 6 Monate): für eine umfassende Kompetenzentwicklung mit Abschluss als Certificate of Advanced Studies (CAS) oder Teilnahmebescheinigung</li>
<li><strong>Anrechenbar:</strong> zwei Module können auf den MBA Sustainability Management des CSM angerechnet werden</li>
</ul>
<h3>So nutzen Sie die BAUM-Sonderkonditionen</h3>
<p>Melden Sie sich für das jeweilige Modul an oder bewerben Sie sich für ein Zertifikat. Um 15% Rabatt zu erhalten, schicken Sie eine E-Mail an <a href="mailto:csm-&#107;ommunik&#97;tion&#64;l&#101;up&#104;ana&#46;&#100;e">&#99;s&#109;&#45;&#107;o&#109;m&#117;&#110;ik&#97;&#116;i&#111;n&#64;leupha&#110;&#97;.d&#101;</a>, in der Sie erklären, dass Ihr Unternehmeen BAUM-Mitglied ist (möglichst unter Angabe des Eintrittsjahrs).</p>
<p><strong>Interesse?</strong> Am 13. August bietet das CSM eine <a href="https://baumev.de/event/2026_08_13_infosession-mba-sustainability-management-zertifikate/" target="_blank" rel="noopener">kostenfreie Online-Infosession</a> an – für alle, die mehr über die Programme erfahren möchten. Absolvent*innen berichten aus erster Hand und beantworten Ihre Fragen. <a href="https://www.leuphana.de/professional-school/berufsbegleitende-master-mba/studium-nachhaltigkeitsmanagement/online-infoveranstaltung.html">Zur Anmeldung</a></p>
<p>Weitere Informationen:<br />
<a href="https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/zirkulaeres-wirtschaften.html?utm_source=baum&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=ccsm_zert_ziwi_baum_referral_mitgliedervorteil">Zirkuläres Wirtschaften</a> I <a href="https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/sustainability-reporting-and-accounting.html?utm_source=baum&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=ccsm_zert_sra_baum_referral_mitgliedervorteil">Sustainability Reporting &amp; Accounting</a> I <a href="https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html?utm_source=baum&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=ccsm_zert_dema_baum_referral_mitgliedervorteil">Dekarbonisierungsmanagement</a> I <a href="https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/nachhaltiges-lieferkettenmanagement.html?utm_source=baum&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=ccsm_zert_nali_baum_referral_mitgliedervorteil">Nachhaltiges Lieferkettenmanagement</a> I <a href="https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/nachhaltigkeitsmanagement-sport.html?utm_source=baum&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=ccsm_zert_sport_baum_referral_mitgliedervorteil">Nachhaltigkeitsmanagement im Sport und in Sportorganisationen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/nachhaltigkeitskompetenzen-ausbauen-csm-weiterbildung-zu-sonderkonditionen-fuer-baum-mitglieder/">Nachhaltigkeitskompetenzen ausbauen: CSM-Weiterbildung zu Sonderkonditionen für BAUM-Mitglieder</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<title>Gemeinsam Wirkung entfalten: Wie Unternehmensnetzwerke und Europäischer Klimapakt die nachhaltige Transformation voranbringen</title>
		<link>https://baumev.de/en/gemeinsam-wirkung-entfalten-wie-unternehmensnetzwerke-und-europaeischer-klimapakt-die-nachhaltige-transformation-voranbringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 12:39:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<category><![CDATA[Climate & Energy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=21924</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt der Jahresveranstaltung des Europäischen Klimapakts Deutschland stand die Frage nach dem Wie der Transformation. Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten darüber, wie Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt miteinander verbunden werden können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/gemeinsam-wirkung-entfalten-wie-unternehmensnetzwerke-und-europaeischer-klimapakt-die-nachhaltige-transformation-voranbringen/">Gemeinsam Wirkung entfalten: Wie Unternehmensnetzwerke und Europäischer Klimapakt die nachhaltige Transformation voranbringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Klimawandel und seine Folgen sind längst Realität. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor tiefgreifenden Veränderungen: Geschäftsmodelle müssen dekarbonisiert, Lieferketten nachhaltiger gestaltet und neue regulatorische Anforderungen erfüllt werden. Die entscheidende Frage ist heute nicht mehr, ob eine Transformation notwendig ist, sondern wie sie erfolgreich umgesetzt werden kann.</p>
<p>Diese Frage stand Mitte April im Mittelpunkt der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MkP4P8T78xo&amp;utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Jahresveranstaltung vom Europäischen Klimapakt Deutschland</a>. Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten darüber, wie Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt miteinander verbunden werden können. Deutlich wurde dabei: Die Debatte verschiebt sich zunehmend von der Zielsetzung zur Umsetzung.</p>
<h3>Von europäischen Zielen zu konkretem Handeln</h3>
<p>Mit dem European Green Deal hat die Europäische Union einen klaren Rahmen gesetzt. Die Treibhausgasemissionen sollen bis 2030 deutlich reduziert werden, bis 2050 soll Europa klimaneutral sein. Diese Ziele geben Orientierung und Planungssicherheit. Die eigentliche Umsetzung findet jedoch nicht in Brüssel statt, sondern vor Ort – in Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft.</p>
<p>Viele der notwendigen Technologien und Lösungsansätze sind bereits verfügbar. Die Herausforderung besteht darin, sie konsequent in die Praxis zu übertragen: durch Investitionen, innovative Geschäftsmodelle, nachhaltige Lieferketten und widerstandsfähige Strukturen. Klimaschutz ist dabei längst nicht mehr nur eine ökologische Aufgabe. Er ist zugleich ein Innovations-, Modernisierungs- und Wettbewerbsprojekt. Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten, steigender Ressourcenpreise und wachsender Klimarisiken wird deutlich, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg zunehmend zusammengehören. Unternehmen, die frühzeitig in Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien oder Kreislaufwirtschaft investieren, stärken nicht nur ihren Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch ihre Zukunftsfähigkeit. Neben der Emissionsminderung gewinnt zudem die Klimaanpassung an Bedeutung. Extremwetterereignisse, Hitzeperioden oder Störungen globaler Lieferketten zeigen, wie wichtig resiliente Strukturen für Unternehmen und Gesellschaft geworden sind. Die Fähigkeit, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen, wird zu einem zentralen Erfolgsfaktor.</p>
<h3>Warum Netzwerke so wichtig sind</h3>
<p>Die Transformation zu einer klimaneutralen und resilienten Wirtschaft gelingt nicht im Alleingang. Sie lebt vom Austausch von Erfahrungen, vom gemeinsamen Lernen und von Kooperationen über Organisations- und Branchengrenzen hinweg. Netzwerke spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie ermöglichen den Transfer von Wissen, machen erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar und schaffen Verbindungen zwischen Akteuren mit unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen. Gerade Unternehmen profitieren davon, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für komplexe Herausforderungen zu entwickeln.</p>
<p>Eine besondere Rolle nimmt hierbei <a href="https://baumev.de/klima-energie/" target="_blank" rel="noopener">BAUM</a> e.V. ein. Seit vielen Jahren bringt der Verband Unternehmen zusammen, die Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Erfolg miteinander verbinden wollen. Die Mitglieder verfügen über umfangreiche Erfahrungen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, nachhaltigen Innovationsprozessen und zukunftsfähigen Geschäftsmodellen. Dieses Wissen kann weit über die Grenzen einzelner Unternehmen hinauswirken und wichtige Impulse für die Transformation geben.</p>
<p>Die Praxis zeigt, dass Netzwerke nicht nur den Austausch fördern, sondern auch als Multiplikatoren wirken. Sie tragen dazu bei, erfolgreiche Ansätze zu verbreiten, Kooperationen anzustoßen und Veränderungsprozesse zu beschleunigen.</p>
<h3>Der Europäische Klimapakt als Plattform für gemeinsames Handeln</h3>
<p>Neben wirtschaftlichen Netzwerken braucht es Plattformen, die unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammenbringen. Genau hier setzt der <a href="https://climate-pact.europa.eu/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Europäische Klimapakt</a> an. Die Initiative der Europäischen Kommission verfolgt das Ziel, Menschen und Organisationen zu ermutigen, sich aktiv für Klimaschutz und Klimaanpassung einzusetzen und widerstandsfähige Gemeinschaften aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen die Klimapakt-Botschafter*innen. Sie engagieren sich beruflich oder ehrenamtlich für Klimaschutz und Klimaanpassung, entwickeln Lösungen und tragen diese in ihre Netzwerke hinein. In Deutschland engagieren sich inzwischen rund 100 Botschafter*innen als Brückenbauer zwischen europäischen Zielen und lokalem Handeln.</p>
<p>Der Europäische Klimapakt verbindet Bürger*innen, Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen und weitere gesellschaftliche Akteure. Er schafft Räume für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen und macht sichtbar, wie vielfältig Klimaschutz bereits heute umgesetzt wird. Gerade diese Verbindung unterschiedlicher Perspektiven wurde auch in der Paneldiskussion als entscheidender Erfolgsfaktor hervorgehoben. Transformation gelingt besonders dort, wo Menschen die Möglichkeit erhalten, sich einzubringen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.</p>
<h3>Mehrwert für Unternehmen</h3>
<p>Auch Unternehmen profitieren von einer Beteiligung am Europäischen Klimapakt. Die Initiative schafft Verbindungen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Zivilgesellschaft. Dadurch entstehen neue Perspektiven auf Herausforderungen und Lösungsansätze, die innerhalb einzelner Branchen häufig nicht sichtbar werden.</p>
<p>Zugleich bietet der Klimapakt die Möglichkeit, eigenes Engagement sichtbar zu machen und Teil einer europaweiten Bewegung zu werden. Unternehmen können Erfahrungen teilen, neue Kooperationen aufbauen und von den Erfahrungen anderer Akteure profitieren. Besonders wertvoll ist dabei der sektorübergreifende Austausch. Viele aktuelle Herausforderungen – von Resilienz über Fachkräftesicherung bis hin zur nachhaltigen Gestaltung von Lieferketten – lassen sich nicht isoliert lösen. Sie erfordern Zusammenarbeit und den Dialog mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen.</p>
<p>Hier ergänzen sich die Stärken von BAUM e.V. und dem Europäischen Klimapakt in besonderer Weise. Während BAUM Unternehmen innerhalb der Wirtschaft vernetzt, eröffnet der Klimapakt zusätzliche Verbindungen zu anderen gesellschaftlichen Bereichen und zur europäischen Ebene. Gemeinsam können beide dazu beitragen, erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar zu machen und neue Impulse für die Transformation zu setzen.</p>
<h3>Gemeinsam Verantwortung übernehmen</h3>
<p>Die Diskussion auf der Jahresveranstaltung des Europäischen Klimapakts Deutschland hat gezeigt: Es mangelt nicht an Wissen oder Ideen. Die Herausforderungen sind bekannt, die Ziele formuliert und viele Lösungen bereits vorhanden. Die entscheidende Aufgabe besteht nun darin, dieses Wissen in gemeinsames Handeln zu übersetzen. Dafür braucht es Unternehmen, die neue Wege gehen, Netzwerke, die Wissen verbreiten, und Plattformen, die Zusammenarbeit ermöglichen.</p>
<p>Unternehmensverbände wie BAUM e.V. und Initiativen wie der Europäische Klimapakt leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. Sie verbinden Menschen, Ideen und Erfahrungen über organisatorische und sektorale Grenzen hinweg. Denn die Transformation entsteht dort, wo Zusammenarbeit, Vertrauen und gemeinsames Engagement zusammenkommen – lokal, national und europaweit.</p>
<hr />
<p>Dies ist ein Gastbeitrag des Europäischen Klimapakts Deutschland.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/gemeinsam-wirkung-entfalten-wie-unternehmensnetzwerke-und-europaeischer-klimapakt-die-nachhaltige-transformation-voranbringen/">Gemeinsam Wirkung entfalten: Wie Unternehmensnetzwerke und Europäischer Klimapakt die nachhaltige Transformation voranbringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<title>Europa greifbar für alle machen</title>
		<link>https://baumev.de/en/europa-greifbar-fuer-alle-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 07:57:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=21912</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die BAUM-Vorsitzende Yvonne Zwick sprach mit Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation und Nachhaltigkeit DACH bei Procter &#038; Gamble und Mitglied der Jury des BAUM &#124; Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises, über die Wirkung von Best Practices und ein Growth Mindset in der Nachhaltigkeits-Community.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/europa-greifbar-fuer-alle-machen/">Europa greifbar für alle machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die BAUM-Vorsitzende Yvonne Zwick sprach mit Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation und Nachhaltigkeit DACH bei Procter &amp; Gamble und Mitglied der Jury des BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises, über die Wirkung von Best Practices und ein Growth Mindset in der Nachhaltigkeits-Community.</em></p>
<p><strong>Yvonne Zwick:</strong> Gabriele, du engagierst dich schon seit sehr, sehr vielen Jahren für Nachhaltigkeit, treibst das Thema bei Procter &amp; Gamble voran und bist seit 2022 auch in der Jury des BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises. Den Preis gibt es schon sehr lange. Zum Einstieg die Frage: Was bedeutet dieser Preis für dich persönlich?</p>
<p><strong>Gabriele Hässig:</strong> Der Preis macht sichtbar. Dass Menschen mit ihren Themen und Aktivitäten Anerkennung erfahren, ist sicherlich wichtig, auch für die einzelnen Personen. Aber ich glaube, dass damit breitere Sichtbarkeit entsteht, ist für die Themen noch wichtiger – also Netzwerke zu schaffen und Mitstreiter*innen für Anliegen, Projekte und Aktivitäten zu finden.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Ja, der BAUM-Preis zeichnet Menschen aus, die Nachhaltigkeit nicht nur diskutieren, sondern in Unternehmen, in Wissenschaft und Gesellschaft auch wirksam machen und voranbringen. Welche Eigenschaften verbinden die <a href="https://baumev.de/baum-preis/preistraeger-aktuell/" target="_blank" rel="noopener">Preisträgerinnen und Preisträger</a> aus deiner Sicht in diesem Jahr? Es gibt mit Eva Danneberg und Boris Voelkel zwei Vertreter*innen des Mittelstands, dann Uwe Bergmann von Henkel, natürlich Ottmar Edenhofer vom Potsdam Institut und schließlich Claudine Nierth als Demokratie-Akteurin – eine ganz bunte Mischung und in sich ja schon eine Story.</p>
<h3>„Nur wenn wir gemeinsam vorgehen, werden wir Dinge systemisch verändern.“</h3>
<p><strong>GH:</strong> Mein Eindruck ist, dass Macher*innen ausgezeichnet werden. Da sind natürlich auch Vordenker*innen dabei und Wissenschaftler*innen, das ist ganz klar, vor allem aber eben auch die, die tun und machen. Professor Ottmar Edenhofer ist eine Leuchtturmpersönlichkeit, da er die solide wissenschaftliche Arbeit wunderbar verbindet mit einem unheimlichen Schaffensdrang – mit dem Drang, wissenschaftliche Erkenntnis nicht nur zu gewinnen und zu publizieren, sondern sie auch zu vermitteln. Mich freut, dass nicht nur Mittelständler*innen ausgezeichnet werden, sondern dass auch Menschen aus Großunternehmen Anerkennung finden. Denn nur, wenn wir raus aus den Barrikaden kommen und gemeinsam vorgehen, werden wir Dinge systemisch verändern.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Jetzt hast du mit Ottmar Edenhofer schon den renommierten Klimawissenschaftler angesprochen. Wie kommt es, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Folgen der Erderwärmung heute zwar so klar sind wie noch nie, es aber trotzdem vielen Unternehmen noch nicht gelingt, diese Erkenntnisse konsequent in Geschäftsmodelle und Geschäftspraxis zu übersetzen? Was fehlt da deiner Ansicht nach?</p>
<p><strong>GH:</strong> In der Frage stecken ganz unterschiedliche Elemente, die würde ich gerne differenziert und der Reihe nach beleuchten. Zuerst einmal: Ja, die wissenschaftliche Erkenntnis ist sehr, sehr klar. Die Erkenntnisse, die wir haben, machen uns klar, dass es sehr wichtig – und in gewisser Hinsicht auch clever – ist, unter 2 Grad zu bleiben. Die 1,5 Grad haben wir schon gerissen. Die Konsequenzen für Gesundheit, Infrastruktur, Biodiversität usw. sind bereits jetzt erheblich. Vom Potsdam Institut höre ich immer wieder das gute Argument: Wir wissen einfach nicht alles, was passiert, wenn wir gewisse Grenzen überschreiten. Deswegen „clever“.<br />
An dieser Stelle liegt mir eines am Herzen: Ich halte es für wenig hilfreich, Horrorszenarien zu zeichnen, die den Menschen Angst machen. Denn wenn Menschen Angst haben, verschließen sich viele. Entweder wollen sie dann gar nichts mehr wissen und handeln einfach so weiter wie bisher, oder wir kommen in angstgesteuerte Verteilungsdebatten. Veränderung und Innovation setzen immer Vertrauen voraus. Ich glaube, das ist eine Antwort auf deine Frage, warum in der Gesellschaft insgesamt das Thema noch nicht die gebotene Aufmerksamkeit erhält.<br />
Für Procter &amp; Gamble kann ich nur sagen: Wir haben seit vielen Jahren einen <a href="https://de.pg.com/okologische-nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener">klaren Fahrplan</a>. Auch in anderen Unternehmen, soweit ich es sehen kann, ist sehr, sehr viel in der Umsetzung. Gesamtgesellschaftlich geht es um mehr als Umverteilungsfragen: Wir müssen vielmehr in den Fokus rücken, was die Ziele, im Sinne konkreter Ergebnisse, sind, die wir gemeinsam erreichen wollen. Und dann darüber sprechen, mit welchen Rahmenbedingungen und marktwirtschaftlichen Hebeln wir am besten dahin kommen. In den letzten 10–15 Jahren wurde sehr viel über Regulierung probiert – teilweise sehr ideologisch und mit Detailregulierung, die ins Absurde geht. Heute sehen wir: Das ist nicht der Weg, der uns weiterhilft. Wir müssen wissen, wo wir hinmüssen, und dann entsprechend in die nächste Umsetzungsebene kommen. Klar ist: Zeit ist eine knappe Ressource.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Wie können wir das in ein marktwirtschaftliches Modell überführen, dass die 1,5 Grad wieder realistisch werden? Hast du dazu Ideen oder auch Forderungen an die Politik, was Unternehmen dabei unterstützen würde, mit ihren Geschäftsmodellen 1,5 Grad tatsächlich zu erreichen?</p>
<p><strong>GH:</strong> Ich würde nicht in den Fokus der Regulierung rücken, Geschäftsmodelle zu verändern. Das ist Planwirtschaft, da sträubt sich in mir alles dagegen. Aus meiner Sicht ist das eine echte Innovationsbremse.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Was würdest du denn verändern?</p>
<h3>„Wir brauchen mehr Innovation.“</h3>
<p><strong>GH:</strong> Ein ganz entscheidendes Thema ist, externalisierte Kosten zu internalisieren. Und zwar nicht so, dass wir unsere Wirtschaft hier noch stärker belasten, das hilft niemandem. Was wir die letzten Jahre gemacht haben, lief bei vielen Themen in eine falsche Richtung, man muss es leider so klar sagen. Es hilft dem Planeten überhaupt nicht, wenn Dinge verschoben werden. Wir müssen auf technisch bessere Lösungen kommen; dazu brauchen wir mehr Innovation.<br />
Ein weiterer Faktor: Wir müssen in den großen Bereichen schauen, wo wir tätig werden – also z.B. Energie, Landwirtschaft, um mal zwei große Bereiche zu nennen. Außerdem der Bereich rund um Zement, Bauen, Konstruktion usw.<br />
Fangen wir mal an mit Energie: Es ist wichtig, dass wir die benötigte Energie bereitstellen können – optimalerweise natürlich aus nachhaltigen Quellen. Wir brauchen viel Energie, weil Energie mit Wachstum korreliert. Und wir brauchen Wachstum, um alles zu finanzieren. Wir müssen die Energieversorgung zudem verbreitern, weil alles, was wir in Zukunft benötigen, mehr Energie verbrauchen wird. Wichtig ist damit einhergehende Infrastrukturbereitstellung.<br />
Im Bereich Landwirtschaft und Ernährung müssen wir die Chancen von Technologie nutzen, um zu besseren Ergebnissen zu kommen, die sowohl die Biodiversität als auch die Bedürfnisse der Menschen respektieren. Mittels AI und Technologie wird es möglich sein, Dünger und Pestizide ganz präzise aufzubringen. Die Wirkung wäre weniger Umweltbelastung und besserer Schutz. AI wird in vielen Bereichen hilfreich sein können. Aber ich bin kein Fantast und sage, weil das alles morgen super ist, müssen wir heute nichts tun. Nein, heute können wir schon ganz viel tun. Und das Schöne ist – da kommt bei mir die Betriebswirtin raus – ganz viele Themen in der Nachhaltigkeit sind betriebswirtschaftlich äußerst sinnvoll, weil sie Produktivität steigern.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Ich finde, das hat jetzt sehr gut den Bogen geschlossen zu dem, wie du eingestiegen bist: nicht die Geschäftsmodelle ändern, sondern das Wie. Wir brauchen mehr saubere Ressourcen. Das geht in Richtung dessen, was Michael Braungart immer sagt, dass wir nicht die Menschen ändern sollten, sondern die Produkte. Wenn die konsequent „cradle to cradle“ sind, können die Menschen konsumieren, wie sie wollen. Wenn alles dekonstruiert und wieder zusammengefügt werden kann zu neuen Produkten, dann sind wir in einem ganz anderen Bewirtschaftungsmodell von Ressourcen. Das müsste man weiterdenken.</p>
<p><strong>GH:</strong> Absolut. Und das Ganze basiert auf Technologieoffenheit und Innovationsfreude. Ich würde die Unternehmen gerne noch viel mehr auf Innovation fokussieren und die Rahmenbedingungen so setzen, dass sie innerhalb der Rahmenbedingungen innovieren können, wie immer sie wollen. Nicht Innovation beschränken oder in verschiedene Richtungen drängen – so geht die Natur doch auch nicht vor. Alle Versuche, von vorne herein festzuschreiben, wie was laufen soll, werden vom Prinzip her gar nicht funktionieren.</p>
<p><strong>YZ: </strong>Ich komme noch mal zurück zu der Frage, wie wir die kritische Bewegung auch innerhalb der Wirtschaft hinbekommen. Was glaubst du, was da am besten hilft? Sind es noch mehr Erzählungen über Best Practices oder eher das Schaffen von Räumen zur gemeinsamen Entwicklung konkreter Lösungen?</p>
<p><strong>GH:</strong> Echte Veränderung setzt Vertrauen voraus. Best Practices zeigen, was wir erreichen können. Darüber müssen wir sprechen, damit gute Lösungen adaptiert werden. Ich bringe mal ein Beispiel von Procter &amp; Gamble; es geht um Wasser. Wasser ist in Deutschland ein Thema, das wir viel zu wenig diskutieren. Wasser ist inhärent, ja lokal, das muss ich dir nicht erzählen, Yvonne. Wir reden meist nur über Wasser, wenn’s knapp wird – dabei ist Wasserknappheit für Unternehmen ein riesiges Risiko. Deshalb haben wir vor Jahren alle Werke in wasserarmen Gebieten geprüft und Wasseraktionspläne gefordert. Diese Woche haben wir unser Werk in Jijona, Spanien, ausgezeichnet: Es ist jetzt wasserpositiv! Das Team produziert dort Windeln für den spanischen Markt. Jijona ist ein sehr wasserarmes Gebiet. Also haben sie zusammen mit Naturschützern analysiert, warum das Wasser fehlt. Dabei fanden sie heraus, dass dort invasive Gräser mehr Wasser verbrauchten als das ganze Werk. Also entfernten sie die Gräser, pflanzten heimische Sträucher und Bäume – und jetzt geben wir mehr Trinkwasser zurück, als wir für die Produktion brauchen. Das zeigt: Nachhaltigkeit fängt nicht erst im Werk an, sondern schon drumherum.</p>
<h3>„Wir brauchen kluge Regulierung, aber auch Freiräume.“</h3>
<p><strong>YZ:</strong> Fühlt ihr euch bei Procter &amp; Gamble als Konsumgüterkonzern von der Politik gut unterstützt in dem, was ihr tut, und wahrgenommen?</p>
<p><strong>GH:</strong> Wir brauchen keine Unterstützung für unser Geschäft, aber Planungssicherheit mit kluger Regulierung: klare Grenzen und Verbote, wo nötig, und dazwischen Freiräume. Problematisch wird es, wie gesagt, wenn Lösungen vorgeschrieben werden – denn Gesetzgebungsprozesse dauern lange. Bis ein Gesetz in Kraft tritt, sind Stand der Technik und Wissenschaft oft schon überholt. Innovationen werden verhindert, und dagegen gibt es berechtigten Widerstand.<br />
Gleichzeitig profitieren wir alle von einem großen, einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum. Das macht Europa interessant. Deshalb müssen wir die EU und ihre Rahmenbedingungen wertschätzen. Aber wir dürfen nicht in Durchregulierung verfallen, denn Planwirtschaft funktioniert nicht. Für Innovation braucht es Fantasie, Möglichkeiten und Bildung. Mein Wunsch wäre mehr Fokus auf Bildung, von der frühkindlichen Förderung bis zu Schulen, Universitäten und Ausbildungsberufen. Vertrauen wir den gut ausgebildeten Menschen – sie werden gute Lösungen finden.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Damit wären wir beim Thema Growth Mindset. Was glaubst du, wie man auch die Nachhaltigkeits-Community für ein Growth Mindset begeistern kann? Wie kommen wir dahin, dass Wachstum als etwas Positives empfunden wird?</p>
<p><strong>GH:</strong> Offener Dialog und sich kennenlernen – das ist der Schlüssel. Ich schätze die Formate von BAUM sehr, auch wenn ich nicht immer dabei sein kann. Mir ist der Austausch unglaublich wichtig: Nur so verstehen wir die Standpunkte der anderen und können über echte Lösungsräume reden.<br />
Für mich ist ein Growth Mindset entscheidend. Wir stecken oft in These und Antithese fest – die einen schreien, die anderen auch. Das bringt nichts. Wir müssen vorwärtsdenken, über unsere gemeinsame Zukunft sprechen, ohne sie jemandem absprechen zu wollen. Aber wir brauchen keine neue Zukunftserzählung, die nur auf heutigem Wissen basiert. Wir müssen uns fragen: Wie sieht eine gute Zukunft aus? Wir brauchen die Kraft, uns eine gute Zukunft vorzustellen – so wie im Geschäft: Wohin will ich? Dann überlegen wir den Weg dorthin. Der Dialog mit jungen Menschen ist dabei entscheidend.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Ja, stimmt. Wenn du überlegst, was in den nächsten fünf Jahren passieren muss, welche Rolle siehst du da für BAUM? Was müssten wir an Wirkung idealerweise entfalten?</p>
<h3>„Wenn Dinge gut funktionieren, werden sie nachgeahmt.“</h3>
<p><strong>GH:</strong> Ich will keiner Diskussion vorgreifen. Der Gedanke Dialogplattform ist aus meiner Sicht bedeutsam – und dabei alle Akteure einbeziehen und niemanden ausschließen. Das Zweite ist: neueste Erkenntnisse teilen. Zeit ist ein kritischer Faktor. Deswegen ist der Austausch von Wissen, Ergebnissen, Projekten unglaublich wichtig. Wenn da Dinge gut funktionieren, werden sie nachgeahmt. Das ist überall so im Wirtschaftsleben, warum sollte es hier anders sein? Und das Dritte ist eine größere Offenheit für und Freude an Innovation.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Titel der diesjährigen <a href="https://baumev.de/baum-tagung/" target="_blank" rel="noopener">BAUM-Tagung</a> ist „Confiance en Europe. Zuversicht in Europa“. Was würdest du den Tagungsgästen mitgeben? Welche Botschaften Richtung Brüssel sollen sie möglicherweise erarbeiten?</p>
<p><strong>GH:</strong> Wir müssen uns trauen, größere Umbrüche für einen gemeinsam Aufbruch vorzunehmen, gerade in der Regulierung. Europa ist ein wunderbarer, großer Wirtschaftsraum. Den greifbar für alle zu machen, ist essenziell, um Skaleneffekte bei Innovationen zu realisieren. Damit das funktioniert, müssen wir uns trauen, mit einem positiven Menschen- und Unternehmensbild in das Unterholz von Regulierung hineinzugehen.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Das heißt in der Essenz: Wie machen wir den Wirtschaftsraum für alle greifbar? Wie erreichen wir Skaleneffekte und gehen mit einem positiven Menschenbild auf alle zu, die uns begegnen?</p>
<p><strong>GH:</strong> Richtig. Der große europäische Wirtschaftsraum bietet große Chancen; er bringt uns Skalierungsmöglichkeiten, schafft Platz und Atem für uns und neue Wachstumsbereiche.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Woran würdest du denn festmachen wollen in fünf Jahren, dass Europa und wir mit unseren Unternehmen, aber auch als Gesellschaft, dass wir auf dem richtigen Weg sind?</p>
<p><strong>GH:</strong> An Wirtschaftswachstum bei gleichzeitiger Reduktion von CO₂-Emissionen und besseren Biodiversitätskennzahlen.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Was macht dir persönlich Zuversicht?</p>
<p><strong>GH:</strong> Die Menschen, die ich treffe.</p>
<p><strong>YZ:</strong> Dann freue ich mich wirklich darauf, dass du zur BAUM-Tagung kommst. Die Community ist echt super. In den letzten Jahren wurde mir hinterher vielfach gespiegelt – von Geschäftsführenden aus Mitgliedsunternehmen und anderen –, dass sie energiegeladen wieder gegangen sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/europa-greifbar-fuer-alle-machen/">Europa greifbar für alle machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<title>Stellungnahme zum Rahmenkonzept zur Einführung einer „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“ (GmgV)</title>
		<link>https://baumev.de/en/stellungnahme-zum-rahmenkonzept-zur-einfuehrung-einer-gesellschaft-mit-gebundenem-vermoegen-gmgv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 13:50:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insights & Perspectives]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainable Finance & Reporting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=21596</guid>

					<description><![CDATA[<p>BAUM e.V. begrüßt als Netzwerk nachhaltig wirtschaftender Unternehmen das von BMJV und BMF veröffentlichte gemeinsame Rahmenkonzept für die Einführung der neuen Rechtsform „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“ (GmgV). In einem Brief nimmt der Verband zu Details Stellung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/stellungnahme-zum-rahmenkonzept-zur-einfuehrung-einer-gesellschaft-mit-gebundenem-vermoegen-gmgv/">Stellungnahme zum Rahmenkonzept zur Einführung einer „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“ (GmgV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>BAUM e.V. begrüßt als Netzwerk nachhaltig wirtschaftender Unternehmen das von BMJV und BMF veröffentlichte gemeinsame Rahmenkonzept für die <a href="https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2026_GmgV.html" target="_blank" rel="noopener">Einführung der neuen Rechtsform „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“ (GmgV)</a>. In einem Brief nimmt der Verband zu Details Stellung.</p>
<p>„Aus unserer Sicht stellt dieses Rahmenkonzept ausdrücklich einen wichtigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen und verantwortungsorientierten Unternehmenslandschaft in Deutschland dar“, schreibt die stellvertretende BAUM-Vorsitzende Ellen Weiland in der Stellungnahme an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) sowie das Bundesministeriums der Finanzen (BMF). „Die neue Rechtsform bietet das Potenzial, langfristiges Unternehmertum, nachhaltige Wertschöpfung sowie die generationenübergreifende Sicherung unternehmerischer Verantwortung institutionell zu stärken.“</p>
<h3>Wichtige Option gerade für den Mittelstand</h3>
<p>Gerade für mittelständische Unternehmen, werteorientierte Familienunternehmen sowie sozial-ökologisch ausgerichtete Betriebe könne die GmgV eine wichtige zusätzliche Option darstellen, heißt es in der Stellungnahme. Die vorgesehene Vermögensbindung fördere langfristige Investitionen, unternehmerische Resilienz und eine stärkere Orientierung am Unternehmenszweck statt an kurzfristigen Renditeinteressen. Damit könne die Rechtsform einen wichtigen Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation der Wirtschaft leisten. Gegenüber einer starren, auf Ewigkeit angelegten Stiftung mit unabänderlichem Stiftungszweck biete die GmgV mehr Flexibilität in der inhaltlichen Ausrichtung und Weiterentwicklung.</p>
<p>BAUM begrüßt insbesondere die im Rahmenkonzept vorgesehene eigenständige Rechtsform, die unabänderliche Vermögensbindung sowie die mitgliedschaftliche Struktur der GmgV. „Diese Elemente schaffen Vertrauen“, schreibt Weiland, „stärken die Kontinuität verantwortungsvollen Unternehmertums und fördern die langfristige Bindung von Unternehmen an nachhaltige Ziele und regionale Wertschöpfung.“</p>
<h3>Diskussions- und Anpassungsbedarf</h3>
<p>Gleichzeitig sieht BAUM in mehreren Punkten weiteren Diskussions- und Anpassungsbedarf, damit die neue Rechtsform in der Praxis ihre volle Wirkung entfalten kann. Entscheidend sei, dass die GmgV sowohl rechtssicher als auch praxistauglich ausgestaltet werde und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen einen realistischen Zugang eröffne.</p>
<p>Die Stellungnahme ordnet die zentralen Inhalte des Rahmenkonzepts aus Sicht nachhaltiger und verantwortungsorientierter Unternehmen ein. Im zweiten Abschnitt werden Aspekte benannt, die im weiteren Gesetzgebungsverfahren konkretisiert oder angepasst werden sollten, um die Attraktivität und Wirksamkeit der neuen Rechtsform nachhaltig zu stärken.</p>
<h3>Nein zur Erbersatzsteuer</h3>
<p>Kritisch sieht BAUM die Einführung einer Erbersatzsteuer im Zusammenhang mit der Gesellschaft mit gebundenem Vermögen kritisch. Eine zusätzliche steuerliche Belastung könnte die Attraktivität der neuen Rechtsform erheblich beeinträchtigen und insbesondere mittelständische sowie langfristig orientierte Unternehmen davon abhalten, sich für die GmgV zu entscheiden. Warum sich BAUM dafür ausspricht, auf die Einführung einer Erbersatzsteuer für die GmgV zu verzichten, ist in der Stellungnahme detailliert dargelegt.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/06/260602-BMJV_BMF_Stellungnahme-GmgV_BAUM-eV.pdf" target="_blank" rel="noopener">Stellungnahme als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/stellungnahme-zum-rahmenkonzept-zur-einfuehrung-einer-gesellschaft-mit-gebundenem-vermoegen-gmgv/">Stellungnahme zum Rahmenkonzept zur Einführung einer „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“ (GmgV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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		<title>Transformation in Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft vorantreiben</title>
		<link>https://baumev.de/en/transformation-in-wirtschaft-wissenschaft-und-zivilgesellschaft-vorantreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katrin Wippich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 05:25:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Press releases]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baumev.de/?p=21503</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr zeichnet BAUM e.V. wieder Menschen aus, die sich in besonderer Weise für nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einsetzen. Neben Preisträgerinnen und Preisträgern aus Großunternehmen und Mittelstand erhalten der renommierte Klimaforscher Ottmar Edenhofer sowie Claudine Nierth, die Begründerin der Bürgerräte, den BAUM &#124; Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/transformation-in-wirtschaft-wissenschaft-und-zivilgesellschaft-vorantreiben/">Transformation in Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft vorantreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg, 02.06.2026 – Auch in diesem Jahr zeichnet BAUM e.V. wieder Menschen aus, die sich in besonderer Weise für nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einsetzen. Neben Preisträgerinnen und Preisträgern aus Großunternehmen und Mittelstand erhalten der renommierte Klimaforscher Ottmar Edenhofer sowie Claudine Nierth, die Begründerin der Bürgerräte, den BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026.</strong></p>
<p>„Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft leisten konstruktive Beiträge, damit nachfolgende Generationen mindestens genauso viele Möglichkeiten haben wie wir heute, ihren Lebensstil und Wirtschaftsweise frei zu wählen. Wie? Das zeigen unsere Preisträgerinnen und Preisträger“, erläutert Yvonne Zwick, Vorsitzende von BAUM e.V. und zugleich Vorsitzende der achtzehnköpfigen Fachjury des BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises. „Wir sehen hier Beiträge zu zentralen Themen der Daseinsvorsorge: Klimaforschung als Grundlage für wissensbasierte Entscheidungen in Wirtschaft und Politik, Ressourcenschutz, Investitionen in Biodiversität, nachhaltige Liefernetzwerke und Wirtschaftsstrukturen sowie bürgernahe Demokratie.“</p>
<p>Der Preis geht an drei Männer und zwei Frauen in den Kategorien Großunternehmen, KMU, Wissenschaft und Demokratie.<br />
Bundesumweltminister Carsten Schneider, der in diesem Jahr Schirmherr des BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises ist, würdigt die Wahl der Jury: “Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen dafür, wie vielfältig und erfolgreich nachhaltiges Engagement sein kann. Von wirtschaftlichem Erfolg über wissenschaftliche Exzellenz bis hin zu einer lebendigen, starken Demokratie – Nachhaltigkeit zahlt sich aus und stärkt unser Land. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern dieses Jahres und freue mich über so viel Unternehmergeist.”</p>
<h3>Engagierte Transformationstreiberin und -treiber aus der Wirtschaft</h3>
<p><strong>Uwe Bergmann</strong>, Corporate Director ESG Reporting &amp; Business Integration der <strong>Henkel</strong> AG &amp; Co. KGaA, steht seit 25 Jahren für die systematische strategische und finanzmarktorientierte Integration von Nachhaltigkeit in einem globalen DAX‑Konzern. Sein gesamtes berufliches Wissen aus unterschiedlichen Engagement-Feldern bringt er dabei vorbehaltlos und beharrlich ein.</p>
<p><strong>Eva Danneberg</strong>, Geschäftsführerende Gesellschafterin der <strong>WERKHAUS</strong> Design + Produktion GmbH, ist Pionierin des ökologischen Designs. Als Unternehmerin setzt sie zudem konsequent auf regionale Produktion und stärkt die regionalen Wirtschaftsstrukturen.</p>
<p>Mit einer regional und global verantwortlichen Beschaffungsstrategie trägt <strong>Boris Voelkel</strong>, Geschäftsführer Einkauf der <strong>Voelkel</strong> GmbH, zur Etablierung resilienter nachhaltiger Lieferketten im europäischen Bio-Saftmarkt bei. Nach den Grundsätzen des empathischen Wirtschaftens schafft er soziale Innovation im Beschaffungswesen.</p>
<h3>Klimapolitik und partizipative Demokratie</h3>
<p>Prof. Dr. <strong>Ottmar Edenhofer</strong>, Wissenschaftlicher Ko-Direktor des <strong>Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung</strong> (PIK), war maßgeblich an der Einführung und Weiterentwicklung von CO₂‑Preisinstrumenten in Deutschland und Europa beteiligt. Mittels fundierter wissenschaftlicher Forschungsergebnisse zeigt er Entscheidungsträgern und -trägerinnen gangbare Pfade für eine ambitionierte Klimapolitik zum Wohle von Natur und Gesellschaft auf.</p>
<p><strong>Claudine Nierth</strong>, Bundesvorstandssprecherin von <strong>Mehr Demokratie</strong> e.V., ist eine engagierte Aktivistin der Zivilgesellschaft und setzt sich durch Initiativen wie Volksbegehren, Bürgerräte und Dialogformate seit Jahren für sichtbare und gelebte Demokratie ein.</p>
<h3>Preisverleihung im Rahmen der BAUM-Tagung</h3>
<p>Mit dem BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis zeichnet BAUM ganz bewusst engagierte Einzelpersonen und nicht Organisationen aus. Der Preis wurde 1993 ins Leben gerufen, um die Arbeit derer anzuerkennen, die Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement verantworten und operativ umsetzen.</p>
<p>Die Auszeichnungen werden im Rahmen der BAUM-Tagung übereicht, die am 9. und 10. September 2026 im baden-württembergischen Rust stattfindet. Mit dem Tagungsthema „Confiance en Europe – Zuversicht in Europa. Risiken meistern, Chancen nutzen“ stellt BAUM die unternehmerische Perspektive auf ein starkes, wertebasiert agierendes Europa in den Mittelpunkt.</p>
<p><a href="https://baumev.de/wp-content/uploads/2026/06/260602_PM_BAUM-Preis_2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">Presseinformation als PDF</a></p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li>ausführliche Porträts und Bildmaterial der Preisträgerinnen und Preisträger: <a href="https://baumev.de/baum-preis/preistraeger-aktuell/">https://baumev.de/baum-preis/preistraeger-aktuell/</a></li>
<li>Jury des BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises: <a href="https://baumev.de/baum-preis/jury/">https://baumev.de/baum-preis/jury/</a></li>
<li>Programm der BAUM-Tagung: <a href="https://baumev.de/baum-tagung/programm/">https://baumev.de/baum-tagung/programm/</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://baumev.de/en/transformation-in-wirtschaft-wissenschaft-und-zivilgesellschaft-vorantreiben/">Transformation in Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft vorantreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://baumev.de/en/">BAUM e.V.</a>.</p>
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