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DAS ZIEL: 1 MILLION MENSCHEN SPAREN 1 MILLION TONNEN CO2

Die KLIMAWETTE, die erste digitale Klimaschutz- und Protestaktion ihrer Art, will bis zur nächsten Weltklimakonferenz im November 1 Million Menschen mobilisieren und durch ausgewählte Klimaschutzprojekte 1 Million Tonnen CO2 einsparen. Anfang Februar erreichte die Initiative, die auch B.A.U.M. unterstützt, mit 100.000 Euro gesammelter Spenden einen ersten finanziellen Meilenstein.

Nicht trotz, sondern wegen Corona startete der Verein "3 fürs Klima" vergangenen Herbst die bundesweite Aktion "Die KLIMAWETTE". "Klimaschutz darf nicht verschoben werden", betont Initiator und Vereinssprecher Dr. Michael Bilharz. "Als digitale Initiative zeigen wir, dass Engagement und Protest für ein besseres Klima auch von zu Hause aus funktioniert." Mit den gesammelten Spenden will die KLIMAWETTE nicht nur direkt Klimaschutzprojekte unterstützen. Mit den gesammelten Stimmen soll bis November 2021 auch ein politischer Appell für wirksamere Klimaschutzmaßnahmen an die Klimakonferenz in Glasgow gerichtet werden. Der Plan: Statt von der Politik besseren Klimaschutz nur zu fordern, gehen 1 Million Menschen sichtbar mit gutem Beispiel voran, indem sie messbar und wirksam tonnenweise CO2einsparen. Nach Erreichen des Wettziels sollen die 1 Million eingesparten Tonnen CO2 in Glasgow der UN und den verhandelnden Staaten symbolisch übergeben werden. So verknüpft die KLIMAWETTE als erste Initiative sowohl den praktischen Nutzen als auch das politische Potential von Klimaschutzprojekten, die schon heute von Millionen Menschen weltweit unterstützt werden.

100.000 Euro Klimaschutzbudget aus der Mitte der Gesellschaft

Vergangenen Freitag erreichte die Initiative mit 100.000 Euro die erste sechsstellige Spendenmarke. Das Geld fließt direkt in Klimaschutzprojekte gemeinnütziger Organisationen wie myclimate, atmosfair oder die Klima-Kollekte. Damit werden Aufforstungs-, Solar- und Energieeffizienzprojekte finanziert oder CO2-Zertifikate aus dem Europäischen Emissionshandel entnommen. Die Spendenden können dabei selbst entscheiden, in welche Projekte ihr Geld fließt. Über 2.100 Menschen haben die Summe bisher zusammengetragen und damit schon über 4.000 Tonnen CO2 vermieden. Das entspricht den Emissionen von 19 Millionen gefahrenen Autokilometern. Der Weg bis zur Million ist zwar noch lang, doch die KLIMAWETTE wächst stetig und hofft auf die Möglichkeiten exponentiellen Wachstums im positiven Sinne durch das persönliche Weitertragen der bereits Teilnehmenden.

Selbstwirksamkeit im Klimaschutz

Was kann der Einzelne beim Klimaschutz schon ausrichten? Die Antwort der KLIMAWETTE ist denkbar einfach: Die nächste Tonne CO2einsparen. "Beim CO2-Sparen verlieren wir uns oft in Details", weiß Dr.Michael Bilharz, der beruflich im Umweltbundesamt den CO2-Rechner verantwortet. Viele Menschen sind deshalb frustriert, resigniert und geben ihre Verantwortung an die Politik ab. Die KLIMAWETTE will aufzeigen, dass es einfache und wirksame Möglichkeiten gibt, selbst CO2 einzusparen. "Wir erweitern den Blick in zwei Richtungen: Zum einen kann jeder den eigenen CO2-Fußabdruck durch einfache Mittel dauerhaft reduzieren. Schließlich stößt der durchschnittliche Deutsche 11 t CO2e pro Jahr aus. Zum anderen betonen wir, dass private Spenden für qualitativ hochwertige Klimaschutzprojekte ein schlafender Riese in Sachen Klimaschutz sind." So soll den Menschen ein Gefühl für die Big Points bei den CO2-Emissionen gegeben, Wege zu deren Einsparung aufgezeigt und ein Angebot gemacht werden, dies auch als politisches Statement für mehr Klimaschutz zu nutzen.

Weitere Informationen gibt es unter www.dieklimawette.de





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