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DEKARBONISIERUNG DER INDUSTRIE VORANTREIBEN

SEIFA (Sustainable Energy Investing and Financing Activation) ist ein Projekt der EU im Rahmen des Horizon 2020 Programms für Forschung und Innovation. Es startet im Juni 2021 und hat eine Laufzeit von 30 Monaten.

Ziel ist, durch private Kapitalbeteiligungen die industrielle Dekarbonisierung in Deutschland und in zehn weiteren Ländern der Region Mittel- und Osteuropa voranzutreiben. Durch neue Finanzierungssysteme werden Anreize für private und institutionelle Investitionen in nachhaltige Energieprojekte geschaffen. Es wird ein Investor-First-Ansatz verfolgt, bei dem die Umweltauswirkungen im Hinblick auf die Dekarbonisierungsrate und die risikobereinigte Rendite im Vordergrund stehen.

Im Projekt werden Finanzsoftware-Tools entwickelt, die im späteren Verlauf für die Bewertung und das Ranking von Investitionen bereitgestellt werden. Die entwickelten Tools geben dabei Auskunft über die Messung der Energieeffizienz sowie die Quantifizierung und Bewertung zusätzlicher Vorteile nachhaltiger Energieinvestitionen. Hierzu gehören unter anderem die Dekarbonisierungsrate, die Steigerung des Vermögenswertes sowie die Auswirkungen auf die Reputation der Investoren.

Eine breite Palette von Energieeffizienzlösungen soll hauptsächlich für die energieintensiven Industriezweige wie Eisen & Stahl, Zement, Zellstoff & Papier, Aluminium, Textil, Nahrungsmittel & Getränke zur Anwendung kommen.

Das angestrebte Projektziel ist die Investition von mindestens 500 Millionen Euro innerhalb der Projektlaufzeit. Erwartet wird, dass 5 Milliarden Euro Investitionsvolumen während der fünf Jahre nach dem Projektabschluss erreicht werden.





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