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BÜCHER UND PUBLIKATIONEN, DIE DEN WALD RETTEN

B.A.U.M. weist auf aktuelle Publikationen hin, die wichtige Analysen und Lösungen zur Überwindung der aktuellen Waldkrise liefern. Dabei wird das gemeinsame Ziel verfolgt, Wälder ganzheitlich zu betrachten und durch eine ökosystemare Waldbehandlung einen dauerhaften Wald-, Klima- und Biodiversitätsschutz zu gewährleisten.

Dauerwald - Leicht gemacht

Wilhelm Bode & Rainer Kant: Dauerwald – Leicht gemacht. Ein Kurzleitfaden für die Praxis. Hg. von B.A.U.M. e.V. Rangsdorf: Natur+Text, 2021. ISBN: 978-3-942062-54-1 

Dieses Buch beschreibt erstmals ein ganzheitliches ökologisches Waldbetriebsmodell in Form eines Kurzleitfadens. Es versetzt Waldbesitzer somit in die Lage, ihre naturfernen und geschwächten Wälder widerstandsfähiger und klimastabiler zu gestalten.

Nach einer Analyse der vergangenen und gegenwärtigen Praxis industrieller Forstwirtschaft zeigt "Dauerwald – Leicht gemacht!" in klaren nachvollziehbaren Schritten, wie labile Forste in artenreiche und stabile Dauermischwälder überführt werden können. Das Buch mit ca. 350 Seiten ist vornehmlich für Waldbesitzer und -besitzerinnen bestimmt, die ihre Wälder für die Zukunft ökologisch und ökonomisch sichern wollen. Darüber hinaus richtet es sich auch an Politik und Medien, an Studierende einschlägiger Fachrichtungen sowie an alle Menschen, die an einer konkreten Lösung für zukunftsfähige Wälder interessiert sind.

Das Buch kann unter shop@naturundtext.de direkt beim Verlag bestellt werden.


Alfred Möllers Dauerwaldidee

Wilhelm Bode (Hg.): Alfred Möllers Dauerwaldidee. Mit den Reprints sämtlicher Beiträge Alfred Möllers zur Dauerwaldidee 1920–1922. Berlin: Matthes & Seitz, 2021. ISBN: 978-3-95757-963-8 

Wald ist nicht alles, aber ohne Wald ist alles nichts. Diese Erkenntnis hat die Politik erreicht, die sich nun vom Denkmuster des Holzanbauprinzips lösen und die Forstwissenschaft vom Holzweg der Altersklassenwirtschaft abbringen muss. Wollen wir morgen noch Wald in Deutschland haben und nutzen, brauchen wir eine Waldökosystemwirtschaft. Das heißt, die Holzproduktion muss auf eine systemische Grundlage gestellt werden, die sich aus dem Wald als hochkomplexes und intensiv vernetztes Ökosystem ableitet.

Die bereits 1920 formulierte Dauerwaldidee Alfred Möllers ist daher so aktuell wie nie zuvor. Seine epochale Schrift ist in dieser Neuauflage um Beiträge von Naturschützern und Forstwissenschaftlern ergänzt, die wissen: Wälder, die diesen Namen ökologisch und biologisch verdienen, kann man nicht pflanzen, sondern nur erziehen und in dynamisch stabile Dauermischwälder überführen. Denn es ist schließlich der Wald, der hilft, unser Klima zu retten.


Der Holzweg

Hans Dieter Knapp, Siegfried Klaus & Lutz Fähser (Hg.): Der Holzweg. Wald im Widerstreit der Interessen. München: oekom, 2021. ISBN: 978-3-96238-266-7

Mit "Der Holzweg – Wald im Widerstreit" wird besorgten und kritischen Stimmen zur Situation des Waldes in Deutschland Raum gegeben. Die Autor:innen legen ihre Einsichten und praktischen Erfahrungen in aller Klarheit dar – als Kampfansage an verfehlte Forstpraktiken der Vergangenheit, als Weckruf an die Zivilgesellschaft und als Appell an die Politik.

Das Buch fasst in Beiträgen von 36 Autor:innen das zeitgemäße und ökologisch-sozial orientierte Wissen zu Waldwirtschaft zusammen mit dem Ziel, nachhaltiges Wirtschaften in Wäldern und eine ökosystemar begründbare Waldentwicklung zu fördern.


Forstrecht ökologisch ausrichten

Wilhelm Bode: Forstrecht ökologisch ausrichten. Schluss mit der gesetzlichen Nachhaltigkeitslüge. Ein forstpolitischer Essay.www.naturschutz-initiative.de, 2019. ISBN 978-3-00-068875-1

In aller Klarheit wird in diesem Essay der Zustand der Wälder in Deutschland angesprochen und eine grundlegende waldökologische Neuorientierung des Forstrechts eingefordert. Wilhelm Bode unterbreitet fünf konkrete Vorschläge, wie mit wenigen Eingriffen in das bestehende Forstrecht erstmals ein Ordnungsrecht geschaffen werden kann, das seinem Anspruch auf waldökologische Nachhaltigkeit gerecht würde.

PDF zum Download


Fichtenland

Norbert Panek: Fichtenland. Wie Deutschland seine Wälder verlor. Rangsdorf: Natur+Text, 2021. ISBN 978-3-942062-53-4

Deutschlands Forst-Ökosysteme brechen großflächig zusammen. Nun soll der Klimawandel daran Schuld haben. Er ist aber nicht die Ursache: Durch ihn werden nur die Fehler aufgedeckt, die von der Forstwirtschaft seit 200 Jahren begangen werden. Der Kern der Krise ist in Wahrheit eine Forstkrise. Der Forstwirtschaft geht es vor allem um Holz. Dafür werden hochkomplexe und leistungsfähige Waldökosysteme geopfert, vor allem die Fichte als Wirtschaftsbaum anstelle standortheimischer Laubbaumarten angepflanzt, mit schwerer Erntetechnik der Waldboden nachhaltig zerstört und die Holzplantagen vor allem technikfreundlich gestaltet. Der deutsche Wald hat sein Buchen-Kleid abgelegt und ist in eine Fichten-Uniform geschlüpft. Ein Umdenken ist nicht zu erkennen, der Berufsstand und auch die Politik verweigern sich immer noch den ökologischen Grundkenntnissen. Norbert Panek deckt diese Zusammenhänge schonungslos auf.





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