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GIPFELGESPRÄCH: VON GEMEINWOHLÖKONOMIE BIS YOGA

Zum Gipfelgespräch 2019 lud B.A.U.M. im September in die Sextner Dolomiten ein. Der thematische Fokus lag auf der Gemeinwohlökonomie. Bernhard Schwager, Mitglied des B.A.U.M.-Gesamtvorstands, berichtet von intensiven Diskussionen und sportlichen Leistungen.

Das 14. B.A.U.M.-Gipfelgespräch führte die 20 Personen umfassende Gruppe dieses Jahr in die Sextner Dolomiten. Zur großen Freude aller nahm Christian Felber, der als Erfinder der Gemeinwohlbilanz gilt, an der kompletten viertägigen Tour teil.

Der erste Tag stand nach der Anreise und einem gemütlichen Spaziergang durch das Fischleintal zur Talschlusshütte ganz im Fokus der Gemeinwohlökonomie. Christian Felber machte mit seiner philosophischen Keynote den Aufschlag zum Thema. Daran schloss sich eine intensive und spannende Diskussion an, die nur deshalb endete, weil der Hüttenwirt auf der Nachtruhe bestand und das Licht abdrehte.

Die Teilnehmenden am Drei-Zinnen-Massiv (© privat)Tags drauf ging es mit 1.120 Höhenmetern über das Büllelejoch zur Drei-Zinnen-Hütte am Toblinger Riedel. Bei herrlichem Wetter präsentierten sich die Drei Zinnen von ihrer besten Seite und hatten für ein paar Kletterfreunde in der Gruppe auch noch Herausforderungen parat. Denn der Klettersteig am Paternkofel eröffnete die Möglichkeit, durch Tunnel und über Eisenleitern auf den alten, 1974/75 wieder instandgesetzten Steiganlagen aus dem Ersten Weltkrieg, aufzusteigen.

Belohnt wurden die Gipfelstürmer am dritten Tag bei weitgehend wolkenlosen Himmel mit phantastischen Ausblicken auf die herrliche Landschaft. Zusätzlicher Höhepunkt war das Sport Event des Drei Zinnen Alpin Laufs, der mit 1.350 Höhenmetern verteilt auf 17,5 Kilometer, als Klassiker unter den Bergläufen gilt und eine wahre Herausforderung für Bergläufer darstellt. Jubelnd begrüßte die Gruppe den Sieger Petro Mamu aus Eritrea mit neuem Streckenrekord von 1:22:37 Stunden inmitten des UNESCO Weltnaturerbe der Dolomiten. Erst danach begann die eigene Tour einmal rund um das Drei-Zinnen-Massiv.

Bevor bei T-Shirt-Wetter am letzten Tag der Abstieg durch das Altensteiner Tal begann, stand für einen Teil der Mannschaft wieder Yoga auf dem Programm. Christoph Harrach motivierte die begeisterte Truppe als Yoga-Lehrer vor einer sensationellen Kulisse zu Höchstleistungen. Ein anderer Teil wollte lieber 12 Grad kaltes Bergwasser für Badefreuden im Bergsee genießen. Unten im Tal angekommen waren sich alle einig: ein Genuss durch und durch – gerne wieder. In diesem Sinne freuen sich die B.A.U.M-Gipfelgesprächler auf das Jahr 2020.



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