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LEIDENSCHAFTLICHER PIONIER FÜR NACHHALTIGES WIRTSCHAFTEN

Mit einem Empfang und anschließender Hafenrundfahrt hat B.A.U.M. am 24. Juni Dr. Maximilian Gege feierlich verabschiedet, der das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften mitgegründet, es fast 40 Jahre lang geleitet und geprägt hat wie kein Zweiter. Ohne Maximilian Gege und seine jahrzehntelange leidenschaftliche Überzeugungsarbeit hätten Umweltschutz und Nachhaltigkeit in deutschen Unternehmen nicht den Stellenwert, den sie heute haben.

Maximilian Gege, Martin Oldeland und Yvonne ZwickBereits Anfang 2021 hatte Dr. Maximilian Gege den Vorsitz des in Hamburg gegründeten und ansässigen Netzwerks für nachhaltiges Wirtschaften an Yvonne Zwick übergeben. B.A.U.M. ist mit derzeit rund 750 Mitgliedern eine starke Stimme nachhaltig wirtschaftender Unternehmen in Europa und eine treibende Kraft für nachhaltige Entwicklung. Aktuelle Themen und Arbeitsfelder sind u. a. Klimaschutz, Digitalisierung und Sustainable Finance.

Unter den knapp 170 Gästen der Abschiedsfeier waren viele Weggefährten und Weggefährtinnen Maximilian Geges sowie für Nachhaltigkeit Engagierte aus Wirtschaft, Politik, Medien, Wissenschaft und Verbänden, denen der frühere B.A.U.M.-Vorsitzende teilweise auch freundschaftlich verbunden ist.

Jens Kerstan, Hamburger Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, unterstrich die Verdienste von Maximilian Gege, der von Hamburg aus viele wichtige Impulse für nachhaltiges Wirtschaften gesetzt hat: "Maximilian Gege ist ein Pionier, Anreger und Ideengeber, der die Nachhaltigkeitsdiskussion über viele Jahre mitgeprägt hat. Sein Rückzug wird eine spürbare Lücke hinterlassen. Bleiben, und darauf kommt es an, werden die Wirkungen seines Engagements: in dem von ihm ins Leben gerufenen Netzwerk B.A.U.M., in der Praxis vieler Unternehmen und in den Köpfen unzähliger Menschen."

Auch Prof. Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group, betonte: "Professor Maximilian Gege hat B.A.U.M. e.V. geprägt wie kein anderer. Aus kleinsten Anfängen ist es mittlerweile das größte Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften in Europa. Vor allem hat Maximilian Gege auch entscheidend dazu beigetragen, deutschen Managern und Unternehmern Nachhaltigkeitsbewusstsein zu vermitteln."

Zum Programm der Abschiedsfeier gehörten auch Reden und Grußworte von Ulrich Walter, Gründer des Bio-Unternehmens Lebensbaum, von Dr. Monika Griefahn, niedersächsische Umweltministerin a. D., sowie dem Polarforscher Arved Fuchs.

Musikalisch umrahmt wurden die Beiträge von Musikerinnen und Musikern von AfroGospel sowie von der Violinistin Angelika Bachmann vom Ensemble Salut Salon.

Über Maximilian Gege

Dr. Maximilian Gege, Jahrgang 1944, hat B.A.U.M. 1984 gemeinsam mit Dr. Georg Winter und weiteren Hamburger Persönlichkeiten gegründet. Er leitete den Verband zunächst als Geschäftsführer, später als Vorsitzender bis Ende 2020. In dieser Zeit baute er B.A.U.M. zu einem starken Netzwerk aus, das Unternehmen aller Größen und Branchen vereint, darunter zahlreiche Öko-Pioniere.

Maximilian Gege vertrat als einer der Ersten in Deutschland die Ansicht, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sein müssen. Mit Leidenschaft und Beharrlichkeit warb er in Unternehmen und Politik für die Grundsätze nachhaltigen Wirtschaftens. Er nutzte seine zahlreichen Funktionen in Beiräten und Jurys, um Überzeugungsarbeit zu leisten und Leuchtturmprojekten Aufmerksamkeit zu verschaffen. Mit B.A.U.M. setzte er viele erfolgreiche Projekte um, insbesondere zu den Themen Klimaschutz und Energiewende. Für sein Engagement erhielt er nationale und internationale Auszeichnungen.

Maximilian Gege erkannte früh die Chancen nachhaltigen Investierens als Hebel für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft. Er ist Entwickler des B.A.U.M. Fair Future Fonds, eines Partnerprojekts von B.A.U.M. e.V. mit Green Growth Futura sowie GLS Investments. Mit seinerStiftung "Chancen für Kinder" engagiert er sich dafür, den Teufelskreis der Armut für Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern zu durchbrechen und möglichst vielen Kindern eine Chance auf ein lebenswertes und unbeschwertes Leben zu ermöglichen.





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